Ab Randnummer 1582 hat geschrieben:Dich, arme Erde, werde ich nicht vergessen, obwohl ich es spüre, dass ich sofort ganz in Gott versinken werde, im Ozean des Glücks. Das wird mich jedoch nicht hindern, auf die Erde zurückzukehren, den Seelen Mut zu machen und sie zum Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes zu ermuntern. Ja, die Versenkung in Gott wird mir unbegrenzte Wirkungsmöglichkeiten geben. 1583 Während ich das schreibe, höre ich das Zähneknirschen des Satans, der Gottes Barmherzigkeit nicht ertragen kann. Er schlägt in meiner Zelle mit Gegenständen herum, [...]
Thema Geisterscheinungen,Geister mit oder ohne Körper
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Re: Thema Geisterscheinungen,Geister mit oder ohne Körper
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Re: Thema Geisterscheinungen,Geister mit oder ohne Körper
Ab Randnummer 1614 hat geschrieben:Heute kam eine der Schwestern zu mir [Fußnote: Wahrscheinlich S. Amelia, geb 1911, die mit F sehr befreundet gewesen sei. Diese fürchtete nach einer Diagnose von Knochentuberkolose für die anderen zu einer Last zu werden und bat F für ihren baldigen Tod zu beten. F habe ihr versprochen, sie würde ein Jahr nach Fs Tod sterben. So sei es auch geschehen, Amelia starb am 4.10.1939] und sagte: >Schwester, eigenartigerweise spüre ich, etwas sagt es mir, ich solle zu Ihnen kommen und Ihnen meine verschiedenen Angelegenheiten anvertrauen, bevor Sie, Schwester, sterben, denn Sie könnten mir das beim Herrn erledigen, etwas sagt es mir fortwährend, Sie könnten es erbitten.< Ich entgegnete ihr ehrlich, dass ich in der Seele spüren würde, nach dem Tode mehr bei Gott erbitten zu können als jetzt. Ich würde an sie vor Seinem Thron denken.
1615 Als ich kurz in den benachbarten Schlafraum kam, um kranke Schwestern [Fußnote: Im Hause herrschte die Grippe] zu besuchen, sagte eine der Schwestern: >Schwester, wenn Sie sterben, werde ich keine Angst vor Ihnen haben; kommen Sie zu mir nach dem Tode, denn ich habe Ihnen ein Geheimnis der Seele anzuvertrauen, damit Sie das für mich bei Jesus erledigen, denn ich weiß, dass Sie mir das beim Herrn erbitten können.<
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Re: Thema Geisterscheinungen,Geister mit oder ohne Körper
Randnummer 1791 hat geschrieben:Als ein großes Gewitter heraufzog, fing ich an, das Rosenkranzgebet zur Barmherzigkeit zu beten. Da hörte ich die Stimme eines Engels zu Gott klagen: >Ich kann mich im Gewitter nicht nähern, denn die Helligkeit aus ihrem Mund stößt mich und das Gewitter zurück.< In dem Moment erkannte ich, welche große Verwüstung der Engel durch dieses Gewitter anrichten sollte, aber gleichzeitig erkannte ich, dass dieses Gebet Gott lieb war und wie groß Seine Macht ist.
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Re: Thema Geisterscheinungen,Geister mit oder ohne Körper
Aretin. Sühneseele von Konnersreuth, S. 42 hat geschrieben:Diesen Kaplan Rothschild hatte, als er Weihnach-
ten 1932 nach Konnersreuth fuhr, im Zuge der Schlag getroffen und seine Leiche wurde
in Nürnberg aus dem Abteil geholt, durch einen zufällig anwesenden Bauern aus der
Eichstätter Gegend diagnostiziert und dem Wunsch des Toten entsprechend nach Kon-
nersreuth zur Beisetzung transportiert. In diesem Zimmer war die Leiche eine Nacht
aufgebahrt gewesen. Therese Neumann hatte in dieser Nacht die Leiche zweimal, um
an ihr zu beten, besucht, war aber beim zweitenmal von einer Vision überfallen worden,
in der der Tote ihr erschien und mit ihr über das Paradies sprach, in dem er behauptete,
sich nach ganz kurzem Fegfeuer, zu befinden. Als damals Therese Neumann erwachte
und vor sich die wachsbleiche Leiche des Mannes liegen sah, mit dem sie sich eben
noch wie mit einem Lebenden unterhalten hatte, hatte sie davon doch eine Art Schock
erlitten und war diese Nacht nicht mehr in das ihr ein wenig unheimliche Zimmer getre-
ten. Auch ich kann nach dieser Erzählung nicht leugnen, daß ich, als mich der Pfarrer
und die Haushälterin mit freundlichem Gutenacht-Gruß verließen, das Gefühl hatte,
schon in gemütlicheren Schlafzimmern übernachtet zu haben.
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Re: Thema Geisterscheinungen,Geister mit oder ohne Körper
Anna Schäffer, Träume von Juni 1898 bis 1923. Hdschr. Ms. S. 1f. - Vgl. Weigl, Alfons Maria, Anna Schäffers geheimnisvolles "Traumheft", Altötting 1976, S.15f. - zitiert in Emmeram H. Ritter, Anna Schäffer Eine Selige aus Bayern, S. 36-37 hat geschrieben:Im Juni 1898 hatte ich einen seltsamen Traum. Eigentlich bezeichne ich es als Traum, weil es mich nicht anders auszudrücken vermag. Ich war noch nicht zu Bette gegangen und der Mond schien so hell in mein Kämmerlein. Ich betete mein Nachtgebet und es war 10 Uhr abends. Als ich bereits fertig war, wurde es auf einmal ganz dunkel um mich und ich fürchtete mich deshalb sehr. Auf einmal wurde es wieder so blitzeshell vor mir und es stand eine Gestalt vor mir. Dieselbe war angetan mir einem blauen Kleid und einem roten Überwurf, geradeso wie die Apostel angezogen waren, oder wie ich schon oft auf Bildern die Abbildung Jesu, des guten Hirten, sah. Er hatte auch einen Rosenkranz in der Hand, sprach auch zu mir vom Rosenkranzbeten und dass ich nicht 20 Jahre alt werden würde und dann müsste ich vieles, vieles leiden. Auch sprach jene Gestalt, dass ich viele Jahre vieles leiden muss und sprach auch eine Zahl hiervon aus, die ich aber nicht mehr wusste, auch schon gleich nicht mehr, als die Gestalt verschwunden war, denn ich war vor Zittern und Furcht so erregt und auch gleich darauf wusste ich vieles nicht mehr, was jene Gestalt noch alles sagte. Es war darauf wieder ganz hell, denn der Mond warf seinen milden Schimmer die ganze Nacht in mein Kämmerlein. Ich konnte die ganze Nacht fast nicht schlafen, weil mir jenes Gesicht immer im Kopfe war. Ich war damals 16 Jahre alt und 2 Jahre später, im Alter von 18 Jahren verunglückte ich, war also auch noch nicht 20 Jahre alt, als ich schon vieles leiden durfte, wie es jene Gestalt sagte. Jenes Gesicht ist mir so eingeprägt im Kopfe, als wenn es erst gestern gewesen wäre.
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Re: Thema Geisterscheinungen,Geister mit oder ohne Körper
Heilige Anna Schäffer, BKR III Abt. CAS K9 Nr. 20: 28.12.1916 Mindelstetten: AS an "Ehrw.Frau Oberin Mansueta" - zitiert in Emmeram H. Ritter, Anna Schäffer Eine Selige aus Bayern, S. 110-111 hat geschrieben:Ich hatte ja überhaupt noch niemals etwas gehört von Schwester Theresia vom Kinde Jesu, nicht einmal ihren Namen. Und da hatte ich im August vor dem Feste Maria Himmelfahrt einen Traum und da sah ich vor meinem Bette eine Klosterschwester stehen, die mich im Leiden tröstete und vieles zu mir sagte. Dann nahm sie mich bei der Hand und sagte: Liebes Kind, übe dich nur ganz besonders in der Tugend des Starkmutes, den diese Tugend ist im Leiden sehr von nöten. - Ich habe nicht mehr länger Zeit, sprach sie dann - ich muss auch noch in den Pfarrhof hinüber und mit lächelndem Angesichte verließ sie mich. Ich sah ihr dann auch in meinem Traume von meinem Fenster aus nach und sah sie in den Pfarrhof hineingehen. Sie hatte ein braunes Ordenskleid an und einen weißen Mantel und ihr Angesicht glänzte und strahlte so, dass alles im Zimmer hell war. Ich erwachte dann und dachte mir, eine solche Klosterfrau habe ich auch noch nicht gesehen, mit einer solchen Kleidung. Es nahte dann die Zeit heran zur Vorbereitung auf die hl. Kommunion und ich dachte nicht weiters an den Traum. Und nach der Hl. Messe brachte mir ein kleines Mädchen zwei Bildchen von der Frl. Elis und legte mir selbe aufs Bett hin und ich war nicht wenig erschrocken, als ich auf dem Bildchen genau so die Klosterfrau erblickte, von der es mir geträumt hatte und ich wußte dann auch, daß es eine Karmeliterin war, weil es auf dem Bildchen stand. Ich habe ja noch nie in meinem Leben eine Karmeltiterin gesehen. Ich gewann dann Schwester Theresia so lieb, dass ich sie seit dieser Zeit täglich verehre.
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Re: Thema Geisterscheinungen,Geister mit oder ohne Körper
Heilige Gemma Galgani, Eintrag zum 15.8.1900 hat geschrieben:Es war gegen halb 10, ich las: da auf einmal
wurde ich von einer Hand berührt, die sich mir leicht auf die linke Schulter legte. Ich wandte mich
erschreckt um; ich hatte Angst und wollte schreien; aber ich beherrschte mich. Im Umwenden sah
ich eine weiß gekleidete Person: ich erkannte sie als eine Frau; ich sah sie an und ihr Blick machte
mich sicher, dass ich nichts zu fürchten habe. „Gemma", sagte sie mir nach einigen Minuten,
„kennst du mich?" Ich sagte nein, weil ich es wahrheitsgemäß sagen konnte: sie fuhr fort: „Ich bin
Mater Maria Theresia vom Kinde Jesu; ich danke dir viel-, herzlich, dass du dir so viel Mühe
gegeben hast, damit ich bald meine ewige Seligkeit erlangen kann." Alles dieses ereignete sich,
während ich in vollem Wachzustand und bei vollem Bewusstsein meiner selbst war. Sie sagte
weiter: „Fahre noch fort (zu beten), weil ich noch einige Tage zu leiden habe." Mit diesen Worten
liebkoste sie mich und verschwand. Ihre Blicke, muss ich sagen, flößten mir großes Vertrauen ein.
https://www.gemmagalgani.de/schriften/tagebuch-band-2
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Re: Thema Geisterscheinungen,Geister mit oder ohne Körper
20.8. hat geschrieben:Wie weit ist es mit meiner Schlechtigkeit gekommen! Um die Wahrheit zu gestehen,
erwartete ich heute Abend Jesus, aber ach! Es erschien niemand; nur der Schutzengel hörte nicht
auf, mich zu bewachen, mich zu belehren und mir weise Ratschläge zu geben. Mehrmals am Tage
erschien er mir und sprach mit mir. Gestern leistete er mir Gesellschaft beim Essen, aber er zwang
mich nicht dazu, wie es andere tun. Nachdem ich gegessen hatte, fühlte ich mich nicht sehr wohl; da
reichte er mir eine gute Tasse Kaffee, die mich gleich heilte; und dann ließ er mich auch ein wenig
ruhen. Mehrere Male ließ ich ihn Jesus bitten, dass Er ihn mir die ganze Nacht lässt; er ging dann,
es Ihm zu sagen; darauf kehrte er zurück und verlässt mich nicht bis zum Morgen, wenn Jesus es
ihm erlaubt.
Wie hätte das wohl für einen Mitmenschen ausgesehen, wenn ein Schutzengel jemandem eine Tasse reicht?
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Re: Thema Geisterscheinungen,Geister mit oder ohne Körper
Es war 2003 – hundert Jahre nach dem Tod Gemma Galganis. Im Buchshop des Klosters Santa Gemma in Lucca klingelte das Telefon. Ein junger muslimischer Mann aus Israel war in der Leitung, ein Freund des Priesters, der dort gerade seinen Dienst tat. Der Priester war eigentlich in Israel stationiert, hielt sich aber in jenem Augenblick zufällig in Lucca auf – in eben jenem Kloster, unter dessen Hauptaltar Gemma Galgani begraben liegt. Er hörte seinem Freund zu, legte den Hörer auf und wandte sich an den Mitarbeiter neben ihm: „Komm, wir beten." Sie gingen in die Klosterkirche. Sie beteten. Und dann vergaßen sie die Sache beinahe. Drei Tage später rief der junge Mann erneut an.
Die Lage
Im Jahr 2003 wurden viele junge Muslime angewiesen, Israel zu verlassen und die Grenze nach Palästina zu überqueren. Der Freund des Priesters hatte seine Papiere nicht in Ordnung. Wer an der Grenze kontrolliert wurde und keine gültigen Dokumente vorweisen konnte, musste mit ernsthaften Folgen rechnen. Sein einziger Ausweg war ein Gebet. Er bat den Priester schlicht: Bete für mich. Mehr konnte er nicht tun. Keine Verbindungen, keine Ressourcen, keine Möglichkeit, die Situation aus eigener Kraft zu wenden.
Die junge Frau im schwarzen Kleid
Als die Taxis an der Grenze bereitstanden, um die Passagiere hinüberzubringen, trat eine junge Frau in schwarzem Gewand an das Fahrzeug des Mannes heran. Sie fragte höflich, ob sie mitfahren dürfe. Er ließ sie einsteigen. An der Grenze wurden alle Taxis angehalten und kontrolliert. Alle – bis auf seines. Sein Taxi wurde ohne Halt durchgewinkt. Auf der anderen Seite stiegen sie aus. Sie verabschiedeten sich. Bevor sie ging, fragte er nach ihrem Namen. „Ich bin Gemma Galgani." Dann war sie verschwunden.
Wer ist Gemma Galgani?
Der Mann kannte diesen Namen nicht. Er war Muslim, lebte in Israel, hatte mit der katholischen Heiligenverehrung nie etwas zu tun gehabt. Der Name bedeutete ihm nichts. Er rief den Priester an, schilderte, was geschehen war, und fragte: Wer ist diese Frau? Wer hat sie geschickt? Der Priester erklärte es ihm. Gemma Galgani – 1903 in Lucca gestorben, 1940 heiliggesprochen – war die Heilige, in deren Kirche er und der Buchshop-Mitarbeiter drei Tage zuvor gebetet hatten.
Zehn Jahre später: eine zweite Stimme
Die Geschichte hätte hier enden können. Doch 2013 – ein Jahrzehnt nach den Ereignissen – unternahm Angelo, ein Gemma-Verehrer aus den USA, eine Pilgerreise nach Lucca. Bei einem Gespräch dort begann er, diese Geschichte zu erzählen. Ein Apotheker aus Turin, der zufällig dabei war, unterbrach ihn. Er kannte die Geschichte. Nicht aus zweiter Hand – er kannte den jungen Mann persönlich. Und seine Version ergänzte Angelos Bericht um ein Detail, das dieser nicht gewusst hatte: Gemma hatte seine Hand gehalten. Die gesamte Fahrt über, bis zur Grenze.
https://www.gemmagalgani.de/2026/03/09/ich-bin-gemma-galgani-eine-erscheinung-an-der-grenze-und-eine-bekehrung-in-israel
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