Andere verstehen

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Agape
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Re: Andere verstehen

Beitragvon Agape » Mi 18. Aug 2021, 07:59

Marsianer hat geschrieben:Jedes Ziehen des Herzens wäre eher auf "Wachstum" gerichtet, würde ich weiter sagen.

Und jedes Fehlen eines solchen "Ziehens des Herzen" wäre auf eine gewisse Art von "Funktionieren" gerichtet. Übertragen auf das Thema dieses Threads würde dann ein Verstehen eher im Rahmen einer Funktionstüchtigkeit angesehen, die es ermöglicht, in dieser Welt auf eine Weise zu wirken, welche möglichst wenig aneckt, denn dadurch könnte ein einwandfreies Funktionieren bereits wieder infrage gestellt sein.
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Marsianer
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Re: Andere verstehen

Beitragvon Marsianer » Mi 18. Aug 2021, 08:34

Agape hat geschrieben:Und jedes Fehlen eines solchen "Ziehens des Herzen" wäre auf eine gewisse Art von "Funktionieren" gerichtet.

Menschliches Bemühen ohne solches "Ziehen des Herzens", das in der Seele eben zumindest ersteinmal so ist wie es ist, erst durch Bewegung geistiger Anbindungen, weniger durch "Phrasendrescherei" und Versuche sich anders "spiritueller" zu konditionieren wandelbar ist, liefe wohl auf "Funktionieren" hinaus, aus innerlich matter Besitzstandwahrungsmotivation, eben soetwas wie "Überlebenskampf", "Notmodus".
welche möglichst wenig aneckt

Oder was sonst eben im subjektiv empfundenen "Überlebenskampf" von jemandem als klug erachtet würde.

christ
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Re: Andere verstehen

Beitragvon christ » So 12. Dez 2021, 16:55

Agape hat geschrieben: Ein seelisches Verstehen muss nicht gegeben sein, wenn man über Pflanzen debattiert.
Wenn zb zwei Menschen sich austauschen über das Thema Pflanzen.
Beispiel:
Der Eine ist voll begeistert von dem Thema Pflanzen, weiß, welche Art zb für manche Rasse von Tieren gefährlich ist, welche Heilwirkungen bestimmte pflanzen auf den menschlichen Körper haben und welche eher schlecht sind für den Menschen. Wenn diese Person begeistert dem anderen dieses Wissen mitteilen möchte, aber der Andere weiß nicht viel über dieses Thema. Aber er hört zu und lernt etwas dabei. So hat er Wissen beigebracht bekommen, aber für ein Thema, dass nicht so in seinem Interesse ist.

Also der Eine ist in dem Bereich dem Gegenüber in diesem Thema weit überlegen. Fühlt sich dann der Eine (der dieses umfangreiche wissen über dieses Thema hat) von seinem Gegenüber verstanden?

Agape hat geschrieben:
Um sich geistig verstehen zu können, ist es meiner Erfahrung nach notwendig, sich auf derselben Ebene zu bewegen. Ansonsten fühlt sich zumindest der eine nicht verstanden, während der andere verzweifelt erkennt und dabei tiefe Traurigkeit empfindet, dass er dem Gegenüber nicht folgen kann - auch wenn er nichts lieber täte, als dies zu können.


Wer müsste sich eigentlich wem auf dieselbe Ebene des Verstehen hinbegeben? Der Eine, der zb mehr versteht von einem themenbereich als sein Gegenüber bzw es besser ausdrücken kann, der könnte sich auf die Ebene seines Gegenübers begeben und es zb in einfachen worten versuchen, seinem Gegenüber dies zu erklären. Aber wie soll der Andere sich auf die Ebene des Einen begeben? Wenn diese Person sich besser in einfachen worten ausdrücken kann als sein Gegenüber, wie soll sich Dieser auf die Ebene des Einen begeben , um zu ihm zu erklären, wie seine Interpretation oder Empfinden für ein thema ist.

Fühlt sich dann jemand von diesen beiden Personen jeweils vom Anderen verstanden?

Oder meint man mit "Verstehen", dass beide Personen im austausch miteinander sich über ein Thema austauschen können und so sich Verstehen lernen können, wie der jeweils Andere in diesem thema empfindet, was seine Meinung oder Vorstellung von dem thema des Interesses ist?

Agape
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Re: Andere verstehen

Beitragvon Agape » So 12. Dez 2021, 17:58

christ hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Ein seelisches Verstehen muss nicht gegeben sein, wenn man über Pflanzen debattiert.

Wenn zb zwei Menschen sich austauschen über das Thema Pflanzen.
Beispiel:
Der Eine ist voll begeistert von dem Thema Pflanzen, weiß, welche Art zb für manche Rasse von Tieren gefährlich ist, welche Heilwirkungen bestimmte pflanzen auf den menschlichen Körper haben und welche eher schlecht sind für den Menschen. Wenn diese Person begeistert dem anderen dieses Wissen mitteilen möchte, aber der Andere weiß nicht viel über dieses Thema. Aber er hört zu und lernt etwas dabei. So hat er Wissen beigebracht bekommen, aber für ein Thema, dass nicht so in seinem Interesse ist.

Also der Eine ist in dem Bereich dem Gegenüber in diesem Thema weit überlegen. Fühlt sich dann der Eine (der dieses umfangreiche wissen über dieses Thema hat) von seinem Gegenüber verstanden?

Möglicherweise ist ausschlaggebend, ob sich zwischen beiden eine gewisse Annäherung entwickelt hat. Solange sich der Wissende dem Unwissenden gegenüber "grösser" fühlt und/oder der andere "kleiner", dürfte gegenseitiges sich Verstandenfühlen eher nicht gegeben sein. Dann würde es eher um das Thema "Dominanz/Unterlegenheitsgefühl" gehen, welches einem echten Verstehen/sich Verstandenfühlen wohl ziemlich im Wege steht.

christ hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Um sich geistig verstehen zu können, ist es meiner Erfahrung nach notwendig, sich auf derselben Ebene zu bewegen. Ansonsten fühlt sich zumindest der eine nicht verstanden, während der andere verzweifelt erkennt und dabei tiefe Traurigkeit empfindet, dass er dem Gegenüber nicht folgen kann - auch wenn er nichts lieber täte, als dies zu können.

Wer müsste sich eigentlich wem auf dieselbe Ebene des Verstehen hinbegeben?

Denkst Du, dass dies eine Rolle spielt?

christ hat geschrieben:Der Eine, der zb mehr versteht von einem themenbereich als sein Gegenüber bzw es besser ausdrücken kann, der könnte sich auf die Ebene seines Gegenübers begeben und es zb in einfachen worten versuchen, seinem Gegenüber dies zu erklären.

Ja, sofern er dies aus einer wohlwollenden Haltung heraus tut - und nicht, um sich selbst dadurch "besser" zu fühlen - würde dies sicher zu einem gegenseitigen sich Verstandenfühlen beitragen.

christ hat geschrieben:Aber wie soll der Andere sich auf die Ebene des Einen begeben? Wenn diese Person sich besser in einfachen worten ausdrücken kann als sein Gegenüber, wie soll sich Dieser auf die Ebene des Einen begeben , um zu ihm zu erklären, wie seine Interpretation oder Empfinden für ein thema ist.
Fühlt sich dann jemand von diesen beiden Personen jeweils vom Anderen verstanden?

Ob man hierzu eine allgemeingültige Regel aufstellen kann, weiss ich nicht. Aber ich könnte mir vorstellen, dass dies sehr davon abhängig ist, ob zwischen diesen beiden Personen auf einer tieferen Ebene (Seelenebene) etwas mitschwingt, das im Einklang miteinander steht. Eine grundsätzliche Bereitschaft, sich auf den anderen zuzubewegen und nicht die Vorstellung eines Konkurrenzkampfes oder etwas in ähnlicher Art und Weise.

christ hat geschrieben:Oder meint man mit "Verstehen", dass beide Personen im austausch miteinander sich über ein Thema austauschen können und so sich Verstehen lernen können, wie der jeweils Andere in diesem thema empfindet, was seine Meinung oder Vorstellung von dem thema des Interesses ist?

Ich würde sagen, dass diese Aussage ziemlich genau den Punkt trifft - jedenfalls meiner eigenen Interpretation entsprechend.
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christ
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Re: Andere verstehen

Beitragvon christ » So 12. Dez 2021, 19:40

Agape hat geschrieben:Möglicherweise ist ausschlaggebend, ob sich zwischen beiden eine gewisse Annäherung entwickelt hat.


Meinst du jetzt speziell eine Annäherung in dem thema (wie Beispiel der pflanzen) selbst?

Agape hat geschrieben: Solange sich der Wissende dem Unwissenden gegenüber "grösser" fühlt und/oder der andere "kleiner", dürfte gegenseitiges sich Verstandenfühlen eher nicht gegeben sein. Dann würde es eher um das Thema "Dominanz/Unterlegenheitsgefühl" gehen, welches einem echten Verstehen/sich Verstandenfühlen wohl ziemlich im Wege steht.


Und wenn es in dem Beispiel nicht um "größer"/"kleiner" oder "dominanz/unterlegenheit" gehen sollte? Eventuell bekommt der Eine,der im Beispiel mit den Pflanzen (viel Wissen über pflanzen hat) es von seinem Gegenüber gar nicht mit, dass seinem Gegenüber dieses Pflanzenthema nicht so spannend ist. Dieser aber trotzdem zuhört und etwas lernen kann. Sozusagen eine kleine Bereicherung des Wissens, auch wenn dieser in dem Thema nicht viel mitreden kann.

Agape hat geschrieben:
christ hat geschrieben:
Wer müsste sich eigentlich wem auf dieselbe Ebene des Verstehen hinbegeben?

Denkst Du, dass dies eine Rolle spielt?


Sie sollten auf den gleichen Nenner kommen, so dass sie miteinander umgehen können. Also eine Lösung suchen, die für Beide, im Umgang miteinander, angenehm wäre.


Agape hat geschrieben:Ja, sofern er dies aus einer wohlwollenden Haltung heraus tut - und nicht, um sich selbst dadurch "besser" zu fühlen - würde dies sicher zu einem gegenseitigen sich Verstandenfühlen beitragen.


Wie meinst du dies mit dem "Besser fühlen"?


Agape hat geschrieben: Aber ich könnte mir vorstellen, dass dies sehr davon abhängig ist, ob zwischen diesen beiden Personen auf einer tieferen Ebene (Seelenebene) etwas mitschwingt, das im Einklang miteinander steht. Eine grundsätzliche Bereitschaft, sich auf den anderen zuzubewegen und nicht die Vorstellung eines Konkurrenzkampfes oder etwas in ähnlicher Art und Weise.


Mit Konkurrenzkampf meinst du wohl "Konkurrenzkampf des Wissens"? In der Schule könnte es einen Konkurrenzkampf des Wissens wohlmöglich entstehen.

Agape hat geschrieben:
christ hat geschrieben:Oder meint man mit "Verstehen", dass beide Personen im Austausch miteinander sich über ein Thema austauschen können und so sich Verstehen lernen können, wie der jeweils Andere in diesem thema empfindet, was seine Meinung oder Vorstellung von dem thema des Interesses ist?

Ich würde sagen, dass diese Aussage ziemlich genau den Punkt trifft - jedenfalls meiner eigenen Interpretation entsprechend.


ok. An was es zb haken könnte, wäre die möglichen unterschiedlichen Ebenen, auf denen sich beide Personen befinden.Die Ebene, dass er Eine es gut in Worten ausdrücken kann und der Andere eher weniger gut.

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Re: Andere verstehen

Beitragvon Agape » So 12. Dez 2021, 20:15

christ hat geschrieben:Meinst du jetzt speziell eine Annäherung in dem thema (wie Beispiel der pflanzen) selbst?

Das Thema spielt dabei eine untergeordnete Rolle, viel eher ein gegenseitiges Interesse, einander auf eine gewisse Weise "zu finden" und nicht, den anderen zu übertrumpfen oder unbedingt recht haben zu wollen.

christ hat geschrieben:Eventuell bekommt der Eine,der im Beispiel mit den Pflanzen (viel Wissen über pflanzen hat) es von seinem Gegenüber gar nicht mit, dass seinem Gegenüber dieses Pflanzenthema nicht so spannend ist. Dieser aber trotzdem zuhört und etwas lernen kann. Sozusagen eine kleine Bereicherung des Wissens, auch wenn dieser in dem Thema nicht viel mitreden kann.

Vielleicht steht es dann in einem solchen Fall nicht unbedingt im Vordergrund, "sich gegenseitig zu verstehen", sondern wie Du es ausdrückst, eher ein sachliches Interesse, ohne unbedingt einen gemeinsamen Nenner anzustreben.

christ hat geschrieben:Sie sollten auf den gleichen Nenner kommen, so dass sie miteinander umgehen können. Also eine Lösung suchen, die für Beide, im Umgang miteinander, angenehm wäre.

Sofern das beide wollen, spielt es keine grosse Rolle, wer von beiden sich mehr auf die Ebene des anderen zubewegt. Aber häufig ist es wohl so, dass man dazu neigt, den anderen dazu bringen zu wollen, sich auf seine eigene Ebene zu begeben - und das führt dann eher zu Sturheit und Rechthaberei, als zu einem gegenseitigen Verstehen.

christ hat geschrieben:Wie meinst du dies mit dem "Besser fühlen"?
Mit Konkurrenzkampf meinst du wohl "Konkurrenzkampf des Wissens"?

Sich besser fühlen wollen hat oft etwas mit Konkurrenzdenken zu tun - dies kann Wissen betreffen - oder zum Beispiel auch in Richtung "Tugendhaftigkeit" gehen.

christ hat geschrieben:An was es zb haken könnte, wäre die möglichen unterschiedlichen Ebenen, auf denen sich beide Personen befinden.Die Ebene, dass er Eine es gut in Worten ausdrücken kann und der Andere eher weniger gut.

Es hakt wohl dann am meisten, wenn jeder auf seiner eigenen Ebene verbleiben will und kein Interesse daran hat, die Ebene des anderen zu erforschen - oder zumindest ein Stück weit kennenzulernen.
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Re: Andere verstehen

Beitragvon christ » So 12. Dez 2021, 21:08

Agape hat geschrieben:Das Thema spielt dabei eine untergeordnete Rolle, viel eher ein gegenseitiges Interesse, einander auf eine gewisse Weise "zu finden" und nicht, den anderen zu übertrumpfen oder unbedingt recht haben zu wollen.


ok.

Agape hat geschrieben:Vielleicht steht es dann in einem solchen Fall nicht unbedingt im Vordergrund, "sich gegenseitig zu verstehen", sondern wie Du es ausdrückst, eher ein sachliches Interesse, ohne unbedingt einen gemeinsamen Nenner anzustreben.


Wenn zb zwei Menschen sich gefunden hätten, was deren Interesse an einem Thema (zb pflanzen) angeht. Wo sie sich untereinander austauschen würden, dann würden sie sich untereinander Verstehen? Würden sich dann beide untereinander Verstanden fühlen vom Jeweiligen? Oder es würde auch darin haken, wie sie sich untereinander ausdrücken würden.


Agape hat geschrieben: Aber häufig ist es wohl so, dass man dazu neigt, den anderen dazu bringen zu wollen, sich auf seine eigene Ebene zu begeben


So nach dem Motto "sprich mit mir so, dass ich es verstehen kann!" Mit einem Ärger in der Stimme oder was es auch ist.

Oder meinst du dies anders?

Agape hat geschrieben:Es hakt wohl dann am meisten, wenn jeder auf seiner eigenen Ebene verbleiben will und kein Interesse daran hat, die Ebene des anderen zu erforschen - oder zumindest ein Stück weit kennenzulernen.


Wenn zb der Eine sich auf die Ebene des anderen begibt, um ihn verstehen zu lernen und der Andere es ihm gleichtut, in seiner Weise, dann kann es nur noch daran liegen, wie die jeweilen Personen der Erklärungssprache mächtig sind. Schließlich weiß der Eine vom Anderen vom Empfinden nicht, wie es dem Anderen geht bezüglich Erklären und umgekehrt. Heißt, der Eine weiß vom Anderen nicht, wie seine probleme bei der Erklärung genau sind, weil der Eine ja nicht der Andere ist und umgekehrt. Die Beiden haben dann ja unterschiedliche Empfindungen. Was dem Einen kein Problem bereitet kann, so kann es dem Anderen ein Problem sein, wenn er sich nicht so auszudrücken vermag, so dass die Worte und Sätze für den Einen verständlich sein könnten.

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Re: Andere verstehen

Beitragvon Agape » So 12. Dez 2021, 22:08

christ hat geschrieben:Würden sich dann beide untereinander Verstanden fühlen vom Jeweiligen? Oder es würde auch darin haken, wie sie sich untereinander ausdrücken würden.
.
Es gibt diesbezügliche Sprachbarrieren, welche jedoch nicht unbedingt ursächlich sein müssen, wenn zwei Menschen sich gegenseitig (oder zumindest einseitig) nicht verstanden fühlen. Es sei denn, mit "Sprache" wäre weniger die verbale Sprache gemeint, sondern eher die Sprache der Seele. Zwei Menschen, die verschiedene Seelensprachen sprechen, können sich unter Umständen rein "menschensprachlich" gut verstanden haben, jedoch besteht dennoch eine Kluft zwischen ihnen, die sich nicht allein durch formulierte Worte überwinden lässt.

christ hat geschrieben:So nach dem Motto "sprich mit mir so, dass ich es verstehen kann!" Mit einem Ärger in der Stimme oder was es auch ist.

Das kann durchaus auf diese Art geschehen, jedoch auch eher subtiler ausgerichtet sein, indem der andere mehr oder weniger direkt manipuliert wird in der Absicht, ihn unter Kontrolle zu halten, ihm seine Sichtweise aufzudrängen.

christ hat geschrieben:Schließlich weiß der Eine vom Anderen vom Empfinden nicht, wie es dem Anderen geht bezüglich Erklären und umgekehrt.

Dieses Empfinden kann zumindest nicht vorausgesetzt werden, ist aber auch nicht verallgemeinernd auszuschliessen.
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