christ hat geschrieben:Meinst du jetzt speziell eine Annäherung in dem thema (wie Beispiel der pflanzen) selbst?
Das Thema spielt dabei eine untergeordnete Rolle, viel eher ein gegenseitiges Interesse, einander auf eine gewisse Weise "zu finden" und nicht, den anderen zu übertrumpfen oder unbedingt recht haben zu wollen.
christ hat geschrieben:Eventuell bekommt der Eine,der im Beispiel mit den Pflanzen (viel Wissen über pflanzen hat) es von seinem Gegenüber gar nicht mit, dass seinem Gegenüber dieses Pflanzenthema nicht so spannend ist. Dieser aber trotzdem zuhört und etwas lernen kann. Sozusagen eine kleine Bereicherung des Wissens, auch wenn dieser in dem Thema nicht viel mitreden kann.
Vielleicht steht es dann in einem solchen Fall nicht unbedingt im Vordergrund, "sich gegenseitig zu verstehen", sondern wie Du es ausdrückst, eher ein sachliches Interesse, ohne unbedingt einen gemeinsamen Nenner anzustreben.
christ hat geschrieben:Sie sollten auf den gleichen Nenner kommen, so dass sie miteinander umgehen können. Also eine Lösung suchen, die für Beide, im Umgang miteinander, angenehm wäre.
Sofern das beide wollen, spielt es keine grosse Rolle, wer von beiden sich mehr auf die Ebene des anderen zubewegt. Aber häufig ist es wohl so, dass man dazu neigt, den anderen dazu bringen zu wollen, sich auf seine eigene Ebene zu begeben - und das führt dann eher zu Sturheit und Rechthaberei, als zu einem gegenseitigen Verstehen.
christ hat geschrieben:Wie meinst du dies mit dem "Besser fühlen"?
Mit Konkurrenzkampf meinst du wohl "Konkurrenzkampf des Wissens"?
Sich besser fühlen wollen hat oft etwas mit Konkurrenzdenken zu tun - dies kann Wissen betreffen - oder zum Beispiel auch in Richtung "Tugendhaftigkeit" gehen.
christ hat geschrieben:An was es zb haken könnte, wäre die möglichen unterschiedlichen Ebenen, auf denen sich beide Personen befinden.Die Ebene, dass er Eine es gut in Worten ausdrücken kann und der Andere eher weniger gut.
Es hakt wohl dann am meisten, wenn jeder auf seiner eigenen Ebene verbleiben will und kein Interesse daran hat, die Ebene des anderen zu erforschen - oder zumindest ein Stück weit kennenzulernen.