Agape hat geschrieben:Die meisten Menschen (davon gehe ich eher aus) verstehen wohl unter "Leben" etwas, das mit der Geburt beginnt und mit dem Sterben endet. Beide Vorgänge haben vorrangig mit dem Körper zu tun.
Nach meiner Erfahrung schon auch oft eine Qualität, "Glück" wobei damit meist vergängliches "Glück" gemeint wird zu dem manchmal sogar theoretisiert wird, "Glück" könne ohne "Unglück" gar nicht entsprechend empfunden werden. Etwas, das mir schon lange kaum einleuchtet.
Und wenn es mal nicht speziell nur um den Körper geht, dann geht es um die Psyche ("psychosomatisch"), welche ja nicht identisch mit "Seele/Geist" ist, sondern eher dem, was man als "Gemüt" bezeichnet, entspricht.
"Gemüt"? Weiß nicht. "Fleischlich" bezieht sich auch im NT nicht rein auf "körperliche Freuden", es geht soweit ich verstehe um Impulse körperlicher Lust und Erhalt des Körpers. Dazu zählen auch Neigungen wie Kontroll-/Machttrieb (eine Stellung unter Menschen im Blick, die den Erhalt und die Erfüllung körperlicher Lüste sichert, vielleicht auch unbewußt in solchem Impuls) oder entsprechende Habgier.
Und im Gemüt spielen menschliche Gefühle/Emotionen eine Hauptrolle, welche vermutlich überwiegend auch körperliche Bezüge haben,
Ob ich soetwas in der Weise kenne? Ich vermute, soetwas war mir eigentlich schon immer suspekt, unangenehm wenn sich soetwas an anderen zeigte.
denn "tiefer" in das Innere (dorthin, wo ursprünglich Seele/Geist wirken), dringen die meisten Menschen wohl gar nicht ein.
Und oben ging es um die für mich wohl noch ziemlich offene Frage: Wieso nun eigentlich nicht?
Der Begriff **Gemüt** bezieht sich vor allem auf die **emotionale und gefühlsmässige Seite des menschlichen Erlebens** – also Stimmungen, Neigungen, Gefühle und Antriebe.
Ich habe zu mancher Zeit schon Lust auf etwas und zu einer anderen nicht. Was ich kritisch sehe ist wohl eine Neigung bei anderen "nicht beim Gegenüber zu sein", sondern mehr bei derartigen eigenen Impulsen, oft fast immer angefüllt mit wechselnd zusammengesetzen "Bündeln" davon. Ich erlebe die meisten Menschen in gewisser Weise ähnlich wie Drogenberauschte, könnte man sagen? Mehr zurückgeworfen nur auf "ihr Ich", auch in scheinbar gegenüber anderen sensiblen Zuständen.