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Re: Was bedeutet "Seele"?

Verfasst: Sa 11. Jun 2022, 13:11
von christ
Achso. Aber kann man eigentlich die Seele wirklich aufräumen?

Wenn man Dinge, die zb die Seele belasten würde/könnte, wenn man die Dinge aufarbeitet bzw versucht, sie zu verarbeiten.

Mir kam auch eine Frage in den sinn, ob eine Seele wirklich "erzittern" kann. Was würde man denn darunter verstehen? Was bedeutet es, wenn eine Seele "erzittert". In meiner vorstellungskraft kann ich mir darunter nicht so richtig was vorstellen, wie dies aussehen mag.

Re: Was bedeutet "Seele"?

Verfasst: Sa 11. Jun 2022, 13:31
von Marsianer
christ hat geschrieben:Achso. Aber kann man eigentlich die Seele wirklich aufräumen?

Tja, was ist die Seele eigentlich? Was bedeutet es, daß gesagt wird "der Mensch ist eine Seele"? Was soll man an ihr aufräumen können?
Wenn man Dinge, die zb die Seele belasten würde/könnte, wenn man die Dinge aufarbeitet bzw versucht, sie zu verarbeiten.

Ja, manchmal sagen Menschen auch jemand wirke auf sie "innerlich aufgeräumt"?
Was bedeutet es, wenn eine Seele "erzittert".

Wo hast du das her?

Re: Was bedeutet "Seele"?

Verfasst: Sa 11. Jun 2022, 14:45
von christ
Marsianer hat geschrieben:Tja, was ist die Seele eigentlich? Was bedeutet es, daß gesagt wird "der Mensch ist eine Seele"? Was soll man an ihr aufräumen können?


Wäre Seele nicht etwas inbegriffen, was den Menschen ausmacht? Normalerweise hat doch jeder Mensch seine Persönlichkeit, charakter und charaktereigenschaften und wohl auch "Macken".
Manche Menschen werden auch von Anderen "geformt" in ihrer Entwicklung, in ihrer Weltanschauung (zb, dass derjenige darauf hingeweisen wird, dass man bestimmte Dinge nicht macht) und je nach Persönlichkeit auch können persönliche Erlebnisse den jeweiligen Menschen formen, die derjenige wohl nicht so richtig in seinem Leben verarbeiten konnte. Dies könnte dann auch so sein, dass manche Erlebnisse denjenigen dann so formt und weil er es nicht verarbeiten konnte, dass dieser dies mit in seiner Persönlichkeit aufnehmen würde und dies dann zeit seines Lebens mit sich herumträgt.

Würde dieser Mensch dies einem anderen Menschen erzählen, den er vertrauen würde und dieser andere Mensch sich mit demjenigen darüber austauscht, könnte man dann von "Seele aufräumen" sprechen? Also, wenn dieser Mensch beginnt, sich mit dem persönlichem Erlebten mit einem anderen Menschen darüber auszutauschen, könnte derjenige dann es besser verarbeiten?

Marsianer hat geschrieben:
christ hat geschrieben:Wenn man Dinge, die zb die Seele belasten würde/könnte, wenn man die Dinge aufarbeitet bzw versucht, sie zu verarbeiten.

Ja, manchmal sagen Menschen auch jemand wirke auf sie "innerlich aufgeräumt"?

Wäre es denn wichtig, wenn man seine "Seele aufräumen" würde?
Marsianer hat geschrieben:
christ hat geschrieben:Was bedeutet es, wenn eine Seele "erzittert".

Wo hast du das her?

Aus meinen heutigen Gedanken.

Re: Was bedeutet "Seele"?

Verfasst: Sa 11. Jun 2022, 15:13
von Marsianer
christ hat geschrieben:Wäre Seele nicht etwas inbegriffen, was den Menschen ausmacht?

Im ersten Beitrag dieses Threads wurden ja z.B. gleich mehrere verschiedene Definitionen von "Seele" herbeizitiert. Hattest du dir die mal angesehen?
Normalerweise hat doch jeder Mensch seine Persönlichkeit, charakter und charaktereigenschaften und wohl auch "Macken".

Aber im christlichen Kontext ist ja z.B. auch immer mal von "Fleisch" die Rede. Da könnte man z.B. auf die Idee kommen, es gibt einerseits "Fleisch", andererseits "Seele" und beides kann Einfluß auf die "Persönlichkeit" nehmen (zumindest ihre veränderlichen Aspekte).
Manche Menschen werden auch von Anderen "geformt" in ihrer Entwicklung, in ihrer Weltanschauung (zb, dass derjenige darauf hingeweisen wird, dass man bestimmte Dinge nicht macht)

Ja, auch das kann man als Herangehensweise nehmen. Das wäre dann z.b. wohl "Prägung".
und je nach Persönlichkeit auch können persönliche Erlebnisse den jeweiligen Menschen formen, die derjenige wohl nicht so richtig in seinem Leben verarbeiten konnte. Dies könnte dann auch so sein, dass manche Erlebnisse denjenigen dann so formt und weil er es nicht verarbeiten konnte, dass dieser dies mit in seiner Persönlichkeit aufnehmen würde und dies dann zeit seines Lebens mit sich herumträgt.

Ja, dann würde sich "Persönlichkeit" ändern, wenn soetwas "aufgeräumt" würde?
Würde dieser Mensch dies einem anderen Menschen erzählen, den er vertrauen würde und dieser andere Mensch sich mit demjenigen darüber austauscht, könnte man dann von "Seele aufräumen" sprechen? Also, wenn dieser Mensch beginnt, sich mit dem persönlichem Erlebten mit einem anderen Menschen darüber auszutauschen, könnte derjenige dann es besser verarbeiten?

Soetwas könnte damit vielleicht in einem Zusammenhang gesehen werden?
Wäre es denn wichtig, wenn man seine "Seele aufräumen" würde?

Da könnte sich vielleicht erst auch gefragt werden "wie könnte festgestellt werden, daß innerlich etwas unaufgeräumt wäre"?
Marsianer hat geschrieben:
christ hat geschrieben:Was bedeutet es, wenn eine Seele "erzittert".

Wo hast du das her?

Aus meinen heutigen Gedanken.

Du hast heute in Gedanken eine Formulierung wie "die Seele erzittert" gehabt und fragst dich nun, was sie bedeuten könnte?

Re: Was bedeutet "Seele"?

Verfasst: Mo 1. Aug 2022, 12:08
von Marsianer
Muldashev, Das dritte Auge, S. 88-90 hat geschrieben:Hier möchte ich einen Abstecher machen und einen logischen Extrakt aus den neuesten Vorstellungen der Physik über die Seele und die psychische Energie anbieten, den unser Expeditionsteilnehmer V. Lobankov - ein bedeutender russischer Physiker und Spezialist der Feldphysik - vorbereitet hat.

Es gibt eine physikalische und eine feinstoffliche Welt. Die physikalische Welt umfaßt die Materie (Planeten, Sterne u.s.w.) und das elektromagnetische und Gravitationsfeld. Die feinstoffliche Welt umfaßt psychische Erscheinungen (psychische Energie, Bioenergie u.a.). Die feinstoffliche Welt basiert auf extrem hohen Frequenzen.
Es existieren ebenso Torsionsfelder, d.h. Drehfelder. Die Erscheinungsform der Torsionsfelder in der physikalischen Welt ist die Trägheitskraft. Die Erscheinungsform der Torsionsfelder in der feinstofflichen Welt ist die Seele - Energieanhäufungen in Form von Drehfeldern. Im Bereich dieses drehenden Raumes (Seele) wird die Information über das Funktionieren des menschlichen Körpers (Astralkörper) und über den Denkprozeß (mentaler Körper) bewahrt. Der Denkprozeß bewirkt eine Drehung des Raumes: Gute Gedanken drehen den Raum in eine Richtung, schlechte in die entgegengesetzte.
Alle Seelen sind ein Teil des allgemeinen Informationsfeldes, welches im Volk als höchster Verstand bezeichnet wird. Einige Menschen wie H.P. Blavatsky und J. Rerich können sich an das allgemeine Informationsfeld zuschalten und von dort Wissen erhalten, das uns erstaunlich erscheint. In diesem Informationsfeld ist das Wissen nicht nur unserer, sondern das früherer Zivilisationen gesammelt. Der Raum in unserem Universum ist verbunden und man kann deshalb, wenn man sich in das allgemeine Informationsfeld einschaltet, die Vergangenheit und die Zukunft sehen.
Anfangs existierte nur der Raum und das Absolute (das absolute Nichts), d.h. nur ein Entwurf der zukünftigen Schöpfung. Der Raum, das ist neutralisierte Materie und Antimaterie, wo ständig Schaffung von Materie und Antimaterie vor sich geht, die sich aber auch ständig gegenseitig neutralisieren. Das Absolute stört den Prozeß der Neutralisierung. Es entsteht Materie und Antimaterie, die sich gegenseitig nicht neutralisieren.
Zuerst entstand die feinstoffliche Welt, danach die physikalische. In der physikalischen Welt verdichtete sich die Materie, wodurch Sterne, Planeten usw. entstanden. Die Verdichtung der feinstofflichen Welt führte zur Schaffung der Seelen.
Die Seelen auf der Erde verdichteten sich allmählich und begannen, physische Gestalt anzunehmen. Anfangs waren die Körper nicht dicht, sie konnten durch Gegenstände hindurchgehen. Dann verdichteten sie sich und nahmen die heutigen Züge an. So entstanden Mensch, Tiere und Pflanzen. Anfangs war das Bewußtsein ständig an das Allgemeine Informationsfeld angeschlossen, doch später ging diese Fähigkeit verloren, weil die vorhergehende Zivilisation (die Atlantier) zu viel negative psychische Energie angesammelt hatte, d.h. Torsionsfelder, die sich in negativer Richtung drehten.
Es gibt das Gesetz, des Karmas, d.h. die Möglichkeit der Seele, nacheinander in verschiedenen Körpern zu leben und dabei positive oder negative psychische Energie anzusammeln. Der Mensch mit einem schlechten Karma muß mittels guter Taten seine Torsionsfelder in positive Richtung drehen, um sich von den negativ drehenden Feldern zu befreien und um glücklicher zu werden. Jeder Seele sind die gleichen Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung gegeben.

Re: Was bedeutet "Seele"?

Verfasst: Mo 1. Aug 2022, 17:03
von Marsianer
Marsianer hat geschrieben:
(341) Die Schwerkranken sind oft Menschen, die einen unerschütterlichen Frieden ausstrahlen. Sie wissen, dass das Schwinden ihrer körperlichen Kräfte ihren Geist zu einem intimen Genenüber mit der göttlichen Wirklichkeit gebracht hat [...] (343) Die Krankheit ist mit der Ewigkeit verbunden. [...] Je mehr er litt, desto mehr erreichte er geistige Höhen. Pater Samuel, ein Trappistenmönch aus Sept-Fons, hat ein hervorragendes Buch über sein kurzes Leben, seine grausame Krankheit und seinen Tod geschrieben. [... (344)] Indem ich Bruder Vincent betrachtete, wie er auf sein Krankenbett geheftet war, offenbarte sich mir in Stille, dass die erhabenste Liebe das Leid ist. [...] "Ich glaube, dass Gott dem Menschen das Leid mit einem liebevollen Gedanken gewährte. Ich glaube, dass das Leid für die Seele ein großer Arbeiter im Dienst der Erlösung und der Heiligung ist." [...] (345) Die Sprache des Leides und der Stille steht im Widerspruch zur Sprache der Welt. [...] (346) Die pathologische Angst vor dem Leid und der Stille ist im Westen besonders verbreitet.

Robert Kardinal Sarah; Kraft der Stille

Dazu wohl gewisserart passend:
Min Bahadur Shakiya, zitiert in Muldashev, Das dritte Auge, S. 118 hat geschrieben:Mit Einbruch der Kälte beginnen die Tiere zu leiden. Leid, wie ich schon sagte, kann den Körper von negativer psychischer Energie befreien, was, wie wir wissen, die Grundlage für den Übergang in einen Samädhi-ähnlichen Zustand ist. Hier wirkt aber nicht nur das Leid. Tiere haben auch ein drittes Auge, mit dessen Hilfe sie in der Lage sind, sich vor Einbruch der Kälte nach Art der Meditation zu konzentrieren und in den Samädhi-Zustand überzugehen, d.h., sich mit vermindertem Stoffwechsel in den Winterschlaf zu begeben. Wenn man z.B. eine Schlange nimmt und sie im Sommer an einen kalten Ort bringt, wird sie sterben, weil sie es nicht schafft, sich zu konzentrieren und ihren Körper in einen versteinert-unbeweglichen Zustand zu versetzen. Bei natürlichem Kälteeinbruch verkriecht sich die Schlange in ein Versteck, konzentriert sich lange und geht in einen Samädhi-ähnlichen Zustand über, in dem sie den ganzen Winter verbringt. [...] Ein Zeichen dafür [das dritte Auge] ist die Sprache der Tiere und Pflanzen. Pflanzen sind fähig, Gefahr wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Durch die Meditation kann der Mensch lernen, die Sprache der Tiere und Pflanzen zu verstehen. In diesem Fall wird sich der Mensch unter wilden Tieren sicher fühlen. Davon zeugt unter anderem das Bild Nikolaj Rerichs „Und wir fürchten uns nicht", auf dem zwei Mönche gemeinsam mit Bären abgebildet sind.