Geist ergreifen

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Marsianer
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Re: Geist ergreifen

Beitragvon Marsianer » Mo 22. Aug 2022, 13:08

Agape hat geschrieben:Was mich betrifft, kann ich in mir kein übermässiges Verlangen nach materiellem Besitz finden.

Ich würde es auch so einschätzen, daß soetwas speziell bei dir wohl eine geringere Rolle spielt, als beim Durchschnitt der anderen heutigen Menschen der Weltregion. Auch eine geringere als bei manchen anderen Teilnehmern dieses Forums.
Wenn ich in mir nach Widerstand gegen Gott suche - überfällt mich grosse Verzweiflung. Ich kann keinen solchen Widerstand finden.

Es wäre weniger etwas, das noch bestärkt wird, als manches, das eher initiavtiv mehr zu überwinden wäre. Ablegen, was noch bremst (geistig gesehen ist das alles auch in gewisser Weise "Widerstand", ich meinte diesen Text nicht so genau auf dich bezogen, sondern eher allgemein als einen, der darstellt was für Verhältnisse es da geben kann).
Dinge, die mich noch von der ungeteilten Liebe zu Gott „weglocken“.

"Über alles lieben" heißt nicht "ausschließlich das lieben". Wenn da etwas "bremst", dann wäre die Frage, was der Beziehung zu Gott entgegensteht, diese bremst, weil da etwas enthalten ist, das sich Gott "widersetzt", nicht aus Gottes Geist sein möchte.
Aber was ist, wenn andere Menschen einem eher etwas „zeigen“ können, als die Seele selbst?

Schon möglich?
Wenn dieses Aufgezeigte erst dann den Weg in das Innere findet, wenn über das Aufgezeigte reflektiert wird? Wenn dieses Reflektieren dann zur Begegnung mit der Seele führt? Ist in diesem Falle etwas „fehlgeleitet“?

Nein, vom Ablauf her nicht. Der eigenen Seele nicht fern sein ist ein Schritt, aber ich sage ja auch in Hinblick auf buddhistische Lehren, daß das ein bedeutender Schrit ist in spiritueller Weise, aber es letztlich das Wesen dann auch nur an den Punkt bringt, an dem es erst losgehen würde. Wer der eigenen Seele fern ist, der wird sich auch viel schwerer tun sich in geeigneter Weise mit deren Zustand zu befassen.
Hm - so etwas scheint mir ziemlich fern zu sein - ich kann es nicht richtig nachvollziehen.

Da ist meine Vermutung im Gegensatz zu meiner Zustimmung zum anderen Punkt oben schon eine andere.
Wohl nur bis zu dem Zeitpunkt, wo es „aufgedeckt“ wird?

Nicht unbedingt nur. Etwas unklar ist wohl auch was "aufdecken" hier bedeuten sollte.
Danach entwickelt sich aus dem „Wohlfühlen“ eher ein „“Unwohlfühlen“ - so ähnlich, als hätte man eine Unverträglichkeit dieser Art von „Nahrung“ gegenüber.

"Zwiespalt" würde soetwas dann schon oft bedingen, ja. Auch in Hinblick auf "das Gewissen".
Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Aber es gibt doch bestimmt auch Seelen, die erkennen, dass diese Anstrahlung nicht nachhaltig sättigt? Könnten sie nicht auch durch solches Erfahren in hohem Masse nach Gott suchen, da sie sich mit der Zeit immer mehr nach ihm sehnen?

Welcher Art wär soein Sehnen?

Eventuell ein „etwas sich Zusammengereimtes“?

Möglich, aber es wäre dann noch so, da sie zugleich selbst anderen Geist ergriffen hätten. Sie müssen sich selbst entscheiden, nicht intellektuell "im Gehirn", sondern in der seelischen Realität "im Herzen".
Agape hat geschrieben:
Das sind im Grund dann keine grundlegend anderen Anstrahlungsgeflechte, aber die Konstellation ist völlig verschieden daraus, daß die Wesen nicht quasi sich gegenseitig verzehren, sondern eben jedes für sich an und für sich selig sind, Fülle aus Gott in sich tragen, da sie geistig nicht von ihm.getrennt sind.

Welchen Einfluss könnte das auf die Partnerschaften solcher Menschen haben? Verlieren diese eventuell an Bedeutung? Gibt es eher eine Tendenz, alleine leben zu wollen - oder ausschliesslich auf geistiger Ebene verbunden?

Partnerschaft ist in meinen Augen nicht immer geschlechtlicher Art und daran habe ich auch keineswegs gedacht. Vielleicht würde hier der Begriff „menschliche Beziehung“ besser passen?

Aha, gut also (vielleicht engere) "menschliche Beziehungen".
Meine Frage war bezogen auf Deine oben stehende Schilderung, „dass die Wesen sich nicht gegenseitig verzehren, sondern jedes für sich an und für sich selig ist“?

Da wären wir wohl wieder an einem Punkt, an dem sinngemäß sehr viele Menschen falsche Vorstellungen vertreten, auch aus dem was sie irdisch erleben. Daß z.B. "Einssein mit Gott" etwas bedeuten müßte wie das Ende der eigenen Existenz. Nach dem was ich verstehe ich das Gegenteil der Fall, denn das Abgetrenntsein von Gott macht "dumpf" und so weiter. Das Individuum wird also lebendiger, wacher, eben aus diesem "Einssein" mit dem was es ausschließlich beleben kann. Das bedingt dann in Hinsicht der jetzigen Frage intensiveres Erleben (um den Begriff hier nocheinmal nach meinem Verständnis ins Spiel zu bringen), auch ein Mehr an Überblick, Auffassungskraft. Es findet darin keine Limitierung statt, sondern das Gegenteil.
Ich würde sie gerne hinterfragen wollen.

Nichts dagegen. ;)
Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Hm - aber es gibt doch auch Menschen, die mit der Welt nicht viel anfangen können, weil sie das Geistige viel mehr „zieht“ - auch wenn sie manches noch nicht „fassen können“.

Wobei "fleischlich" und "weltlich" nicht gleichbedeutend mit "irdisch" wären. Wäre "Anstahlung suchen" z.B. etwas "Irdisches"?

Diese begrifflichen Unterscheidungen bereiten mir noch Schwierigkeiten. Mit „irdisch“ könnte eventuell eher etwas „Grobstoffliches/Materielles“ gemeint, sein, während mit „fleischlich/weltlich“ auch Feinstoffliches/Energetisches,

Sozusagen schon auch.
wie zum Beispiel „Anstrahlung suchen“ gemeint sein könnte.

Der "Hunger" darauf wäre eher eine allgemeinere Folge des zugrundeliegenden Mangels an geistiger Lebendigkeit aus deren einziger Quelle (Gott)?

Agape
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Re: Geist ergreifen

Beitragvon Agape » Mi 24. Aug 2022, 10:38

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Wenn ich in mir nach Widerstand gegen Gott suche - überfällt mich grosse Verzweiflung. Ich kann keinen solchen Widerstand finden.

Ablegen, was noch bremst (geistig gesehen ist das alles auch in gewisser Weise "Widerstand").

Wenn da etwas "bremst", dann wäre die Frage, was der Beziehung zu Gott entgegensteht, diese bremst, weil da etwas enthalten ist, das sich Gott "widersetzt", nicht aus Gottes Geist sein möchte.

„…. nicht aus Gottes Geist sein möchte, würde aber auch einem bestimmten Wollen entsprechen? Jedoch wenn es um ein „zu wenig“ wollen ginge? Wäre dies gleichbedeutend mit „sich widersetzen“? Kann ein eher passives Verhalten auch ein „sich widersetzen“ sein?

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Wenn dieses Aufgezeigte erst dann den Weg in das Innere findet, wenn über das Aufgezeigte reflektiert wird? Wenn dieses Reflektieren dann zur Begegnung mit der Seele führt? Ist in diesem Falle etwas „fehlgeleitet“?

Der eigenen Seele nicht fern sein ist ein Schritt, aber ich sage ja auch in Hinblick auf buddhistische Lehren, daß das ein bedeutender Schrit ist in spiritueller Weise, aber es letztlich das Wesen dann auch nur an den Punkt bringt, an dem es erst losgehen würde.

Ja, davon war ja bereits im Thema „Spiritualität/Glauben“ die Rede. Mich würde sehr interessieren, was mit „an dem es erst losgehen würde“ gemeint ist.

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Wohl nur bis zu dem Zeitpunkt, wo es „aufgedeckt“ wird?

Etwas unklar ist wohl auch was "aufdecken" hier bedeuten sollte.

Wenn der Mensch um die Tatsache weiss, dass er seinen Hunger mit Nahrung stillt, die ihn nicht nachhaltig sättigt, weil es keine „rein“ göttliche Nahrung ist.
BD 8491:
„Euer Pilgerweg ist lang, und oft werdet ihr kraftlos am Wege niedersinken und nach rechter Labung verlangen und dann sollet ihr diese auch eurer Seele zukommen lassen, und wahrlich, ihr werdet gestärkt euren Erdenweg fortsetzen und immer wieder an den Quell gehen, um euch neu zu stärken und zu erquicken .... Und seid ihr erst einmal Meine Gäste gewesen, die Ich Selbst speisen konnte mit Meinem Wort, mit dem wahren Himmelsbrot, so wird euch bald eine andere Kost nicht mehr munden, denn ihr spüret die Wohltat einer Kost, die eure Seele benötigt, und wollet sie nimmer missen“.

BD 7291:
„Je nach Verlangen werdet ihr empfangen .... Denn ob euch auch ohne Verlangen geistige Nahrung zugeführt wird, so wird sie euch nicht zur Nahrung dienen, solange ihr nicht Hunger und Durst danach empfindet. Ihr müsset also selbst "begehren", gespeist und getränkt zu werden, dann wird euch auch die rechte Nahrung zugehen, und eure Seele wird dadurch gekräftigt werden und aufwärtsschreiten in ihrer Entwicklung“.
[…..]
Es muss also der Mensch bewusst der Seele Speise und Trank zuführen, er muss ihr das Wort Gottes vermitteln, das der Seele rechte Nahrung ist und ihr ein ewiges Leben sichert. Es muss der Mensch selbst wollen, dass er das Wort Gottes empfängt, auf dass die Seele gesättigt und gekräftigt werde auf ihrem Pilgerweg über die Erde.

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Danach entwickelt sich aus dem „Wohlfühlen“ eher ein „“Unwohlfühlen“ - so ähnlich, als hätte man eine Unverträglichkeit dieser Art von „Nahrung“ gegenüber.

"Zwiespalt" würde soetwas dann schon oft bedingen, ja. Auch in Hinblick auf "das Gewissen".

Ein „schlechtes Gewissen“, weil Nahrung „bevorzugt“ wird, die nicht aus der reinen göttlichen Quelle stammt? Könnte so etwas auch mit „Widerstand gegen Gott bezeichnet werden?

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Eventuell ein „etwas sich Zusammengereimtes“?

Möglich, aber es wäre dann noch so, da sie zugleich selbst anderen Geist ergriffen hätten. Sie müssen sich selbst entscheiden, nicht intellektuell "im Gehirn", sondern in der seelischen Realität "im Herzen".

Wäre ein „diffuses Ahnen“ auch etwas, das im Gehirn stattfindet?

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Partnerschaft ist in meinen Augen nicht immer geschlechtlicher Art und daran habe ich auch keineswegs gedacht. Vielleicht würde hier der Begriff „menschliche Beziehung“ besser passen?

Aha, gut also (vielleicht engere) "menschliche Beziehungen".

Ja.

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Meine Frage war bezogen auf Deine oben stehende Schilderung, „dass die Wesen sich nicht gegenseitig verzehren, sondern jedes für sich an und für sich selig ist“?

Da wären wir wohl wieder an einem Punkt, an dem sinngemäß sehr viele Menschen falsche Vorstellungen vertreten, auch aus dem was sie irdisch erleben. Daß z.B. "Einssein mit Gott" etwas bedeuten müßte wie das Ende der eigenen Existenz.

Solche falschen Vorstellungen werden auch durch gewisse spirituelle Lehren vermittelt.

Das Individuum wird also lebendiger, wacher, eben aus diesem "Einssein" mit dem was es ausschließlich beleben kann.

Wäre dies möglicherweise auch eine Folge von oben erwähnter geistiger Nahrung?

Das bedingt dann in Hinsicht der jetzigen Frage intensiveres Erleben (um den Begriff hier nocheinmal nach meinem Verständnis ins Spiel zu bringen), auch ein Mehr an Überblick, Auffassungskraft. Es findet darin keine Limitierung statt, sondern das Gegenteil.

Ja. Dies würde auch erklären, weshalb „intensiv“ anders erlebt und interpretiert wird, wenn ein Wesen noch teilweise abgetrennt von Gott ist.

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:wie zum Beispiel „Anstrahlung suchen“ gemeint sein könnte.

Der "Hunger" darauf wäre eher eine allgemeinere Folge des zugrundeliegenden Mangels an geistiger Lebendigkeit aus deren einziger Quelle (Gott)?

Ja.
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Re: Geist ergreifen

Beitragvon Marsianer » Mi 24. Aug 2022, 11:51

Agape hat geschrieben:
Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Wenn ich in mir nach Widerstand gegen Gott suche - überfällt mich grosse Verzweiflung. Ich kann keinen solchen Widerstand finden.

Ablegen, was noch bremst (geistig gesehen ist das alles auch in gewisser Weise "Widerstand").

Wenn da etwas "bremst", dann wäre die Frage, was der Beziehung zu Gott entgegensteht, diese bremst, weil da etwas enthalten ist, das sich Gott "widersetzt", nicht aus Gottes Geist sein möchte.

„…. nicht aus Gottes Geist sein möchte, würde aber auch einem bestimmten Wollen entsprechen?

Ja, es kann sein und wird auch oft so sein, daß ein Mensch sich hingezogen zu Gott, zu Jesus fühlt und das für ihn in seinem Bewußtsein deutlicher sichtbar ist. Aber was bremst dies aus? Ausbremsen wird oft etwas, das nicht bewußt in der bewußten Aufmerksamkeit steht. Wenn jemand vergessen hat die Feststellbemse an einem benutzten Gerät zu lösen, dann wird er auch bewußt vor allem in sich haben, daß er z.B. mit dem Fahrrad irgendwo hinfahren will und er freut sich auch, dorthinzufahren, weil er den Ort mag. Aber es geht irgendwie nur so langsam voran ... aber derjenige selbst hat irgendwann diese Feststellbremse angezogen gehabt.

Bei finsterem Geist würde es aber anders als im Beispiel nicht nur auf eine passende Situation einer wirkenden Handlung ankommen, sonderm um Absoluteres.
Jedoch wenn es um ein „zu wenig“ wollen ginge? Wäre dies gleichbedeutend mit „sich widersetzen“? Kann ein eher passives Verhalten auch ein „sich widersetzen“ sein?

Geistige Lebendigkeit ist, soweit ich sehe, etwas das nicht mit "Antriebslosigkeit" (in geistigen Bereichen) vereinbar ist. "Passiv" als Begriff kann so oder so ausgedeutet werden, wie es so oft der Fall ist. Aber Nähe zu Gott sollte schon eine Art Seligkeit, geistige Fülle bewirken. Und zwar ganz ruhig aus der Tiefe, nicht eher weltlich-aufgesetzt, wozu du wohl bisher neigst. Jemand, der in sich Fülle erlebt, der kann in Hinblick auf manches schon passiv wirken, aber "unbeständig" (auf einer gewissen speziellen Ebene) z.B.?
Ja, davon war ja bereits im Thema „Spiritualität/Glauben“ die Rede.

Eigentlich nahezu so lange wie wir "hier" überhaupt kommunizieren.
Mich würde sehr interessieren, was mit „an dem es erst losgehen würde“ gemeint ist.

Beim Problemthema "Konditionierungen" geht es darum, daß der Mensch durch soetwas der eigenen Seele entfremdet sein kann. Die sendet an den Menschen daher "Hilferufe", weswegen viele Menschen dann Situationen äußerer Stille schlecht ertragen. Ich würde sagen, Kinder sind ihrer Seele insofern in der Regel noch nah und das ist eigentlich ein Startpunkt sich mit dem Zweck dieser Existenz zu befassen. Daher sehe ich an diesem Punkt erst einen eigentlichen Startpunkt, an dem ein Mensch darin dann zurückgekehrt wäre.
Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Wohl nur bis zu dem Zeitpunkt, wo es „aufgedeckt“ wird?

Etwas unklar ist wohl auch was "aufdecken" hier bedeuten sollte.

Wenn der Mensch um die Tatsache weiss, dass er seinen Hunger mit Nahrung stillt, die ihn nicht nachhaltig sättigt, weil es keine „rein“ göttliche Nahrung ist.

Aha.
Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Danach entwickelt sich aus dem „Wohlfühlen“ eher ein „“Unwohlfühlen“ - so ähnlich, als hätte man eine Unverträglichkeit dieser Art von „Nahrung“ gegenüber.

"Zwiespalt" würde soetwas dann schon oft bedingen, ja. Auch in Hinblick auf "das Gewissen".

Ein „schlechtes Gewissen“, weil Nahrung „bevorzugt“ wird, die nicht aus der reinen göttlichen Quelle stammt? Könnte so etwas auch mit „Widerstand gegen Gott bezeichnet werden?

Das könnte ein "schlechtes Gewissen" deswegen sein, da erlebt wird, wie die Folgen von etwas einen von Gott entfernen?
Wäre ein „diffuses Ahnen“ auch etwas, das im Gehirn stattfindet?

Wohl eher nicht?
Das Individuum wird also lebendiger, wacher, eben aus diesem "Einssein" mit dem was es ausschließlich beleben kann.

Wäre dies möglicherweise auch eine Folge von oben erwähnter geistiger Nahrung?

Würde ich sagen, das mit der "Nahrung" ist ein (biblisches) Bild.

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Re: Geist ergreifen

Beitragvon Agape » Do 25. Aug 2022, 10:41

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:„…. nicht aus Gottes Geist sein möchte, würde aber auch einem bestimmten Wollen entsprechen?

Ja, es kann sein und wird auch oft so sein, daß ein Mensch sich hingezogen zu Gott, zu Jesus fühlt und das für ihn in seinem Bewußtsein deutlicher sichtbar ist. Aber was bremst dies aus? Ausbremsen wird oft etwas, das nicht bewußt in der bewußten Aufmerksamkeit steht.

Dann macht es wohl auch wenig Sinn, nach etwas Bewusstem zu suchen?

... aber derjenige selbst hat irgendwann diese Feststellbremse angezogen gehabt.

Es macht auch wenig Sinn, mit angezogener Bremse „auf Biegen und Brechen“ weiterzufahren.

und er freut sich auch, dorthinzufahren, weil er den Ort mag.

Darin könnte eventuell Bestärkung erfahren werden - und weniger im Empfinden, dass der Weg ja „so schwierig sei“. Kein Weg ist zu schwierig, wenn man ihn in Freude geht, weil man das Ziel "mag/das Verlangen danach gross ist" und deshalb auch kein anderes anstrebt.

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Jedoch wenn es um ein „zu wenig“ wollen ginge? Wäre dies gleichbedeutend mit „sich widersetzen“? Kann ein eher passives Verhalten auch ein „sich widersetzen“ sein?

Geistige Lebendigkeit ist, soweit ich sehe, etwas das nicht mit "Antriebslosigkeit" (in geistigen Bereichen) vereinbar ist.

Ja. Aber es käme vermutlich darauf an, „was“ einem antreibt.

Aber Nähe zu Gott sollte schon eine Art Seligkeit, geistige Fülle bewirken. Und zwar ganz ruhig aus der Tiefe, nicht eher weltlich-aufgesetzt, wozu du wohl bisher neigst.

Dennoch könnte diese Idealvorstellung der Antrieb für ein Weitergehen sein. Irgendwoher stammt ja die oben genannte Freude, „dorthin fahren zu wollen“ - und nicht einfach eine „Fahrt ins Blaue“ zu unternehmen.

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Mich würde sehr interessieren, was mit „an dem es erst losgehen würde“ gemeint ist.

Beim Problemthema "Konditionierungen" geht es darum, daß der Mensch durch soetwas der eigenen Seele entfremdet sein kann.

Wobei an anderer Stelle unter anderem auch schon angemerkt wurde, dass so etwas in manchen Fällen auch eine gewisse Schutzfunktion innehaben könnte.

Daher sehe ich an diesem Punkt erst einen eigentlichen Startpunkt, an dem ein Mensch darin dann zurückgekehrt wäre.

Macht es denn einen Unterschied, ob eine Seele „dorthin fahren will“ - bevor es erst losgehen würde - oder erst danach? Die Freude würde ja nicht aus Konditionierungen stammen - jedenfalls bei mir nicht. Denn ich bin diesbezüglich schon immer einen einsamen Weg gegangen und habe mich meinem Umfeld grundsätzlich nicht angeglichen - obwohl dies der bequemere Weg gewesen wäre. Die „Andersartigkeit“ war jedoch viel zu ausgeprägt, als dass es mir gelungen wäre, mein ursprüngliches Streben gänzlich zu verleugnen.

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Ein „schlechtes Gewissen“, weil Nahrung „bevorzugt“ wird, die nicht aus der reinen göttlichen Quelle stammt? Könnte so etwas auch mit „Widerstand gegen Gott bezeichnet werden?

Das könnte ein "schlechtes Gewissen" deswegen sein, da erlebt wird, wie die Folgen von etwas einen von Gott entfernen?

Hm - vielleicht liegt es daran, dass ich dieses Erleben eigentlich nicht habe? Das „schlechte Gewissen“ bezieht sich eher auf Zustände in der Vergangenheit, die ich in der Gegenwart jedoch nicht mehr in diesem Ausmass erlebe.
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Re: Geist ergreifen

Beitragvon Marsianer » Do 25. Aug 2022, 11:14

Agape hat geschrieben:
Marsianer hat geschrieben:Ausbremsen wird oft etwas, das nicht bewußt in der bewußten Aufmerksamkeit steht.

Dann macht es wohl auch wenig Sinn, nach etwas Bewusstem zu suchen?

Oft handelt es sich dabei wohl um gerade durch finstere Anteile limitierte Bewußtheit. An sich wäre es ja eine Frage des Zustands eines Individuums, was ihm bewußt wäre. Aber Eingeschränktheit dient hier auch dem Geschöpf, denn so kann es eben unbehelligter wählen, wohin es geistig ziehen mag. Bei gutem Ausgang wäre das ein Wiederbelebungsweg.
Es macht auch wenig Sinn, mit angezogener Bremse „auf Biegen und Brechen“ weiterzufahren.

Praktisch alle Menschen existieren aber so, wie sollten sie auch anders tun? Es geht ja ums "innerste Wollen", man kann in Stille gehen, sich geplanter oder konzentrierter erforschen, aber dieses Wollen im Menschen ist trotzdem da.
Dennoch könnte diese Idealvorstellung der Antrieb für ein Weitergehen sein.

Ich bin mir nicht sicher, wenn eine Vorstellung gesucht wird, kann es sein, daß die Schritte nicht getan werden, nach denen das Beschriebene "von alleine" auftauchen würde. Es könnte eine Art "gesetzlicher Suche" sein.
Macht es denn einen Unterschied, ob eine Seele „dorthin fahren will“ - bevor es erst losgehen würde - oder erst danach?

Sie würde es ja nuneinmal wollen? Es war vor allem auch ein Beispiel wie der individuelle Fokus dabei meist ausschauen dürfte.
Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Ein „schlechtes Gewissen“, weil Nahrung „bevorzugt“ wird, die nicht aus der reinen göttlichen Quelle stammt? Könnte so etwas auch mit „Widerstand gegen Gott bezeichnet werden?

Das könnte ein "schlechtes Gewissen" deswegen sein, da erlebt wird, wie die Folgen von etwas einen von Gott entfernen?

Hm - vielleicht liegt es daran, dass ich dieses Erleben eigentlich nicht habe?

Das kann schon sein und würde dazu passen, daß das was da noch wirkt von dir vermutlich noch kaum bewußter erkannt wurde.

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Re: Geist ergreifen

Beitragvon Agape » Do 25. Aug 2022, 19:55

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Dann macht es wohl auch wenig Sinn, nach etwas Bewusstem zu suchen?

Oft handelt es sich dabei wohl um gerade durch finstere Anteile limitierte Bewußtheit. An sich wäre es ja eine Frage des Zustands eines Individuums, was ihm bewußt wäre. Aber Eingeschränktheit dient hier auch dem Geschöpf, denn so kann es eben unbehelligter wählen, wohin es geistig ziehen mag. Bei gutem Ausgang wäre das ein Wiederbelebungsweg.
Ja, es kann sein und wird auch oft so sein, daß ein Mensch sich hingezogen zu Gott, zu Jesus fühlt und das für ihn in seinem Bewußtsein deutlicher sichtbar ist.

Das hiesse für mich, meiner Hingezogenheit zu Jesus, die mir sehr stark bewusst ist, grosse Aufmerksamkeit zu schenken und nicht davon abzuweichen - mich durch nichts entmutigen zu lassen. Ich habe Jesus schon des Öfteren mitgeteilt, dass ich gewählt habe, wohin ich ziehen will. Diese Entschiedenheit sowohl im Herzen zu tragen als auch in meinem Handeln/Wollen zu zeigen, wäre wohl ein nächster Schritt.

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Es macht auch wenig Sinn, mit angezogener Bremse „auf Biegen und Brechen“ weiterzufahren.

Praktisch alle Menschen existieren aber so, wie sollten sie auch anders tun? Es geht ja ums "innerste Wollen", man kann in Stille gehen, sich geplanter oder konzentrierter erforschen, aber dieses Wollen im Menschen ist trotzdem da.

Aber die angezogene Bremse wäre doch zu lösen? Dann könnte entschiedener gewollt werden?

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Dennoch könnte diese Idealvorstellung der Antrieb für ein Weitergehen sein.

Ich bin mir nicht sicher, wenn eine Vorstellung gesucht wird, kann es sein, daß die Schritte nicht getan werden, nach denen das Beschriebene "von alleine" auftauchen würde. Es könnte eine Art "gesetzlicher Suche" sein.

Hm - wenn ich nach etwas suche - und dies „aus ganzem Herzen“ will - dann würde es sich möglicherweise dennoch finden lassen?

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Macht es denn einen Unterschied, ob eine Seele „dorthin fahren will“ - bevor es erst losgehen würde - oder erst danach?

Sie würde es ja nuneinmal wollen?

Ja.

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Hm - vielleicht liegt es daran, dass ich dieses Erleben eigentlich nicht habe?

Das kann schon sein und würde dazu passen, daß das was da noch wirkt von dir vermutlich noch kaum bewußter erkannt wurde.

Ja. Was da noch wirkt, wurde von mir wohl bisher nicht erkannt. Jedoch nehme ich meine bereits oben erwähnte Hingezogenheit zu Jesus wahr und darauf baue ich.
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Re: Geist ergreifen

Beitragvon Marsianer » Fr 26. Aug 2022, 17:21

Agape hat geschrieben:Das hiesse für mich, meiner Hingezogenheit zu Jesus, die mir sehr stark bewusst ist, grosse Aufmerksamkeit zu schenken und nicht davon abzuweichen - mich durch nichts entmutigen zu lassen.

Wenn du es so verstehen willst, direkt falsch würde ich es von der Formulierung her nicht finden.
Ich habe Jesus schon des Öfteren mitgeteilt, dass ich gewählt habe, wohin ich ziehen will. Diese Entschiedenheit sowohl im Herzen zu tragen als auch in meinem Handeln/Wollen zu zeigen, wäre wohl ein nächster Schritt.

Tja.
Aber die angezogene Bremse wäre doch zu lösen?

Theoretisch.
Dann könnte entschiedener gewollt werden?

Hm, wie wäre das zu verstehen?

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Re: Geist ergreifen

Beitragvon Agape » Sa 27. Aug 2022, 16:01

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Dann könnte entschiedener gewollt werden?

Hm, wie wäre das zu verstehen?

Es gäbe dann vielleicht beinahe nichts mehr (auch nichts Unbewusstes), das in eine andere Richtung ziehen würde. Keine Halbherzigkeit, keine reinen Lippenbekenntnisse, keine Ausflüchte, keine „Wenn’s und Aber’s“. Es gäbe daneben immer noch Dinge/Interessen, die mit Jesus nicht viel zu tun hätten, aber diese würden vergleichsweise nur wenig Raum im Herzen einnehmen. Es gäbe auch keine Menschen, deren Argumente Macht darüber hätten, diese Entschiedenheit zu beeinflussen. Das Wollen wäre „gradliniger“, keinen Schwankungen unterworfen.

Aber vielleicht stelle ich mir wieder einmal mehr etwas ganz Falsches darunter vor? So etwas käme vermutlich weniger in Betracht, wenn entschiedener gewollt würde. Vorstellung findet wohl eher im Kopf statt - Wollen im oben genannten Sinne im Herzen.
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Re: Geist ergreifen

Beitragvon Marsianer » Sa 27. Aug 2022, 17:20

Agape hat geschrieben:
Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Dann könnte entschiedener gewollt werden?

Hm, wie wäre das zu verstehen?

Es gäbe dann vielleicht beinahe nichts mehr (auch nichts Unbewusstes), das in eine andere Richtung ziehen würde. Keine Halbherzigkeit, keine reinen Lippenbekenntnisse, keine Ausflüchte, keine „Wenn’s und Aber’s“.

Ein Mensch wie er heute in dieser Weltgegend lebt betrachtet als "sein Wollen" wohl oft etwas, das in ihm auf Konditierung, Prägung gründet. Das was unter "Wollen" verstanden wird, hat vielleicht mit Moral zu tun, mit Überlegungen wie man handeln sollte.
Es gäbe daneben immer noch Dinge/Interessen, die mit Jesus nicht viel zu tun hätten, aber diese würden vergleichsweise nur wenig Raum im Herzen einnehmen.

Wohingegen ich ja gewöhnlich eher darauf hinweise, daß Nähe zu Gottes Geist weitet, nicht verengt oder "reduziert". Bedeutend wären dahingehend aber innere Prioritätsempfindungen (und nicht -überlegungen).

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Re: Geist ergreifen

Beitragvon Agape » Mo 29. Aug 2022, 10:26

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Es gäbe dann vielleicht beinahe nichts mehr (auch nichts Unbewusstes), das in eine andere Richtung ziehen würde. Keine Halbherzigkeit, keine reinen Lippenbekenntnisse, keine Ausflüchte, keine „Wenn’s und Aber’s“.

Ein Mensch wie er heute in dieser Weltgegend lebt betrachtet als "sein Wollen" wohl oft etwas, das in ihm auf Konditierung, Prägung gründet. Das was unter "Wollen" verstanden wird, hat vielleicht mit Moral zu tun, mit Überlegungen wie man handeln sollte.

Auch mit der Ferne zu seiner Seele?

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Es gäbe daneben immer noch Dinge/Interessen, die mit Jesus nicht viel zu tun hätten, aber diese würden vergleichsweise nur wenig Raum im Herzen einnehmen.

Wohingegen ich ja gewöhnlich eher darauf hinweise, daß Nähe zu Gottes Geist weitet, nicht verengt oder "reduziert". Bedeutend wären dahingehend aber innere Prioritätsempfindungen (und nicht -überlegungen).

Ja. Nähe zu Gottes Geist hat ja etwas mit Liebe zu Gott zu tun. Ist Liebe eine Frage von „Überlegungen“?
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Re: Geist ergreifen

Beitragvon Marsianer » Mo 29. Aug 2022, 11:06

Agape hat geschrieben:
Marsianer hat geschrieben:Ein Mensch wie er heute in dieser Weltgegend lebt betrachtet als "sein Wollen" wohl oft etwas, das in ihm auf Konditierung, Prägung gründet.

Auch mit der Ferne zu seiner Seele?

Der er sich dann in der Regel ähnlich wenig bewußt wäre, wie dem anderen was bei mir genannt worden war.
Marsianer hat geschrieben:Das was unter "Wollen" verstanden wird, hat vielleicht mit Moral zu tun, mit Überlegungen wie man handeln sollte.

Dieser Teil meiner Aussage bezog sich hingehen auf das wohl oft von einem solchen Menschen selbst erlebte, mehr sein eher bewußtes Selbstverständnis.
Ja.

Ja?
Nähe zu Gottes Geist hat ja etwas mit Liebe zu Gott zu tun.

"Seelische" (allgemeine) Liebe (Zuneigung) zu Gott, der Geist ist, zieht dann diese Nähe nach sich.
Ist Liebe eine Frage von „Überlegungen“?

Was meinst du denn?

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Re: Geist ergreifen

Beitragvon Agape » Mo 29. Aug 2022, 12:22

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Auch mit der Ferne zu seiner Seele?

Der er sich dann in der Regel ähnlich wenig bewußt wäre, wie dem anderen was bei mir genannt worden war.
Marsianer hat geschrieben:Das was unter "Wollen" verstanden wird, hat vielleicht mit Moral zu tun, mit Überlegungen wie man handeln sollte.

Dieser Teil meiner Aussage bezog sich hingehen auf das wohl oft von einem solchen Menschen selbst erlebte, mehr sein eher bewußtes Selbstverständnis.

Auch wenn sich das Ziel dieses Wollens deutlich von demjenigen unterscheidet, welches beispielweise irdischen Erfolg/Macht/Bedürfnisbefriedigung beinhaltet?

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Ja.

Ja?

Einerseits bezog sich dieses Ja auf die Tatsache, dass ich diesen Hinweis (dass Nähe zu Gottes Geist weitet) aufgenommen und nicht „vergessen“ habe. Eigene Erfahrungen damit habe ich nicht. Andererseits wäre ich eher verwundert, wenn Nähe zu Gottes Geist das Gegenteil bewirken würde.

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Nähe zu Gottes Geist hat ja etwas mit Liebe zu Gott zu tun.

"Seelische" (allgemeine) Liebe (Zuneigung) zu Gott, der Geist ist, zieht dann diese Nähe nach sich.

So hatte ich es bisher aufgefasst.

Marsianer hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Ist Liebe eine Frage von „Überlegungen“?

Was meinst du denn?

Für mich selbst nicht - aber vielleicht ist dies nicht zu verallgemeinern?
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