Christentum im Jakobgut

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Marsianer
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Christentum im Jakobgut

Beitragvon Marsianer » Do 23. Jun 2022, 09:23

Passend zur aktuellen Runde neuer Jakobgutthemen, würde ich sagen, daß manchen auch nach jetzigem Homepagestand wohl noch nicht hinreichend klar ist, was nun vor Ort zu erwarten ist.

Orientiert an der Homepage könnte man meinen, es handelt sich um soein Projekt von Christen, die, wie Robert Sarah von mir kürzlich wohl sinngemäß zitiert wurde, eher bestrebt sind ihr Christsein nicht mehr zu zeigen, sondern sich eher zu geben wie irgendeine weltliche Hilfsorganisation. Das wäre bezogen auf das Jakobgut ein fundamentales Mißverständnis.

Das Jakobgut ordnet sich ja selbst seit jeher als christliches Gemeinschaftsprojekt ein, in dem die einzelnen Bewohner sich nicht als Christ verstehen müssen. Damit wird klargestellt, daß sich an diesem Ort Christen nicht verstecken müssen, denn vielerorts, auch in Gemeinschaftsprojekten, gibt es um Christen wohl so einige Irritationen, offene Anfeindungen und dahinschwelende Bedenken.

Die Linie im Jakobgut ist dahingehend: Christen können ihre christlichen Ansichten bei uns leben und auch offen ihre Weltanschauungen äußern, wie andere Bewohner auch. Sie können gegenüber anderen z.B. wenn diskutiert wird auch engagiert vor ihre Haltungen eintreten. Was bei uns jedoch nicht toleriert wird ist ein "Dauergenerve" anderer Bewohner wegen abweichender Weltanschauungen (ob von Christen her oder auch z.B. von "spirituellen.Heilsbringern" anderer Art, z.B. nachhaltig sehr beliebt bei uns dahingehend sind "Positivdenker", die laut Selbstwahrnehmung nie selbst irgendwas versaubeuteln, sondern stets andere darauf hinweisen, daß wegen ihrer Haltung dies und das nicht gelungen sei).

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