Erdnußgemeinschaft

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Marsianer
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Erdnußgemeinschaft

Beitragvon Marsianer » Sa 3. Okt 2020, 13:44

Wir stellen immer wieder fest, daß z.B. Deutsch sich sehr schwer damit tun zu verstehen, was denn das mit der Erdnußmethode auf sich hat, was das wirklich beedeutet. Viele äußern, sofern sie bei offen artikulierter Skepsis ankommen, es sei ja so, daß man nur mal kurz mit Leuten in einem Raum sein müsse und dabei mehr erfahre als während langer schriftlicher Kommunikation.

Wie kommt es zu dieser Einschätzung? Wieso wird soetwas derart verallgemeinernd selbst dann an uns geantwortet, wenn mittlerweile ganz oben auf der Homepage darauf hingewiesen wird, daß unsere Gemeinschaft nichts für Leute ist, die nicht gerne schriftlich mit Leuten im Kontakt bleiben. Ein wenig wirkt es auf mich so wie einer ausdrücklich vegetarisch auftretenden Gemeinschaft, die an prominenter Stelle darauf hinweist, daß nur Vegetarier mitwohnen dürfen vorzuhalten, es sei ja ungesund sich vegetarisch zu ernähren. Klar, die Erdnußmethode ist derzeit weit unbekannter als Vegetarismus.

Was ist denn Gemeinschaft zwischen Menschen, wenn nicht geistiger Austausch, geistige Verbundenheit? In welchem Zustand befinden sich Menschen, die "echten Kontakt" vor allem dann erleben, wenn sie anderen körperlich begegnen? In welchen Erfahrungen fühlen sie sich wohl sinngemäß zuhause?

Eine Gemeinschaft, die auf Geistigem, auf Begegnung von "Sein" beruht, baut auf entsprechendem Begegnen auf. Es ist im Grunde dafür auch nicht bedeutend, ob jeder, der diese Gemeinschaft teilt jemals körperlich an einem bestimmten Ort war. Aber es gibt einen solchen Ort, bei uns momentan sogar mehrere und diese Orte dienen, so würde ich sagen, wieder maßgeblich der Freiheit, die sich Geistigem hinwendet, also letztlich der Erdnußgemeinschaft. Die Lebensorte, an denen körperlich gewohnt werden kann wären dann eine Ergänzung der eigentlichen Erdnußgemeinschaft, die sich vor allem schriftlich in Wahrhaftigkeit begegnet.

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