Weswegen fühlen sich manche Seelenwesen nicht selig?

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Freya
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Re: Weswegen fühlen sich manche Seelenwesen nicht selig?

Beitragvon Freya » Fr 30. Okt 2020, 22:46

Wie doof der ganze Text ist weg.

Das oben steht nicht mehr im Zusammenhang....

Marsianer
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Re: Weswegen fühlen sich manche Seelenwesen nicht selig?

Beitragvon Marsianer » Fr 30. Okt 2020, 23:08

Freya hat geschrieben:Es wird zu sehr an dem irdischen Körper festgehalten und sich primär damit identifiziert....

Irgendwie so wohl.
Der Weg der Gnade ist bestimmt ein Weg wo es nicht immer gerecht zu geht.

Rettung per Notausgang verhält sich etwas anders als ein geordneter Pilgerweg. ;)
längerfristig und Sei es erst viele Inkarnationen später bekommt jeder was er gesäht hat

Auf dem "Erlösungsweg" ist dieses "unterbrochen". Weltbezogenes "Ursache-Wirkung" dient ja auch nur einem Zweck, vor allem für diejenigen die eher nicht "hören". Und das mit den vielen Inkarmationen wäre dann auch noch ein Thema für sich.
Wie doof der ganze Text ist weg.

Weil eine neue Seite angefangen wurde meinst du?

Agape
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Re: Weswegen fühlen sich manche Seelenwesen nicht selig?

Beitragvon Agape » Sa 31. Okt 2020, 06:26

Freya hat geschrieben:Wobei es ja wirklich schwierig ist tiefsitzende Manipulation wirklich in sich zu erkennen.

Ich denke, dass reine Ausrichtung auf Gottgeist und daraus hervorgehende Frucht des Geistes zunehmend innere Klarheit verschafft, wodurch intuitives Erkennen der noch im Finsteren liegenden Anteile und Motivationen der Seele ermöglicht wird und diese zu lichterer Qualität umgewandelt werden können.
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Freya
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Re: Weswegen fühlen sich manche Seelenwesen nicht selig?

Beitragvon Freya » Sa 31. Okt 2020, 07:07

Marsianer hat geschrieben:Rettung per Notausgang verhält sich etwas anders als ein geordneter Pilgerweg. ;)


Hihi, ja das stimmt wohl

Agape
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Re: Weswegen fühlen sich manche Seelenwesen nicht selig?

Beitragvon Agape » Sa 31. Okt 2020, 07:14

Ich glaube, dass ein Umdenken stattfinden muss. Gottgeist zu ergreifen heisst nicht, alle Hindernisse schon aus dem Weg geräumt zu haben. Gottgeist zu ergreifen heisst in erster Linie, sich mit seiner ganzen Liebe nach ihm auszurichten, egal ob man noch Baustellen in sich findet oder nicht. Indem man sich ständig mit dem befasst, was einem noch im Wege stehen könnte, um Gott von ganzem Herzen zu lieben, steht man sich selbst genau mit diesem Glauben, seiner noch "nicht würdig zu sein", tatsächlich im Wege.
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Re: Weswegen fühlen sich manche Seelenwesen nicht selig?

Beitragvon Freya » Sa 31. Okt 2020, 07:34

Marsianer hat geschrieben:Auf dem "Erlösungsweg" ist dieses "unterbrochen". Weltbezogenes "Ursache-Wirkung" dient ja auch nur einem Zweck, vor allem für diejenigen die eher nicht "hören".


Ja, tatsächlich habe ich das die letzten Monate für mich feststellen können.
Es bezog sich auch primär auf die die statt hinhören eher zuhören oder ganz weghören.

Jedoch ist es schon so, das wenn man den Pfad des Abtrünnigen verlassen möchte, sich selbst erkennen muss. In die eigene Verantwortung gehen muss.

Meine Tochter wollte in den Herbstferien ihre Tante besuchen. Als ihr Vater das mitbekommen hat, wurden Sprüche abgefeuert, die wirklich unter die Gürtellinie gingen. Er hat uns damit sehr getroffen.
Jedoch sind wir ihm gegenüber darauf nicht eingegangen, sondern haben uns eher darauf konzentriert uns klar auszurichten und Gnade fließen zu lassen, was uns unglaublich schwer fiel.
Was uns aber aufgezeigt hat, an welchen Punkten wir in uns noch arbeiten dürfen.
Als also nichts zurück kam, fing er mit Corona an.
Zu dem Zeitpunkt waren die Zahlen noch unten und außer in Berlin noch nirgends wieder Risikogebiet.
Dennoch bestand er auf Kontaktsperre nach ihrem Besuch von 10 Tagen.
Auch das haben wir hingenommen und mitgetragen.
Was schon deutlich leichter fiel.
Nach ihrem Urlaub kamen blöde Sprüche, weil die Fallzahlen wieder gestiegen waren, auch darauf sind wir nicht eingegangen.
Dann wären die 10 Tage um.
Das Wochenende stand bevor, und wer war krank?
Ihr Vater.

Das war ein Punkt, wo ich erneut an mir arbeiten durfte, denn ich spürte diese gehässige Schadenfreude in mir.
Spüre sie noch immer, um ehrlich zu sein.

Das ist meine Lernplattform, wo ich überprüfen kann, ob ich auch wirklich meine was ich sage. Ob es in Richtung wahrhaftig geht, oder ob ich diese Gefühle in mir zudeckel und mich nur darstelle.

Freya
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Re: Weswegen fühlen sich manche Seelenwesen nicht selig?

Beitragvon Freya » Sa 31. Okt 2020, 07:37

Weil eine neue Seite angefangen wurde meinst du?


Nein ich hatte einen Text zu dem von Agape verfasst, ähnlich im Aufbau wie deine Antwort. Aber als ich auf Absenden ging war nur noch das erste Zitat und meine letzte Antwort da. Hab wohl irgendwas falsch gemacht.

Freya
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Re: Weswegen fühlen sich manche Seelenwesen nicht selig?

Beitragvon Freya » Sa 31. Okt 2020, 07:56

Agape hat geschrieben:Ich glaube, dass ein Umdenken stattfinden muss. Gottgeist zu ergreifen heisst nicht, alle Hindernisse schon aus dem Weg geräumt zu haben. Gottgeist zu ergreifen heisst in erster Linie, sich mit seiner ganzen Liebe nach ihm auszurichten, egal ob man noch Baustellen in sich findet oder nicht. Indem man sich ständig mit dem befasst, was einem noch im Wege stehen könnte, um Gott von ganzem Herzen zu lieben, steht man sich selbst genau mit diesem Glauben, seiner noch "nicht würdig zu sein", tatsächlich im Wege.


Ist das bei dir so?

Bei mir ist es wohl eher weniger ein ergreifen, denn mit der Bindung zu Gott habe ich beide Hände frei.
Es ist eher ein fließen.
Ein durch mich fließen.
Es ist bei mir so, das ich daran merke das ich gedanklich auf Abwege gerate, wenn ich spüre das ich wieder blockiert bin, oder mit beiden Händen eine Last trage.
Es ist eher so, das es mir gerade mit der Bindung zu Gott dann viel leichter fällt bei mir hinzusehen.
Diese Liebe anzunehmen.
Annahme und Hingabe.

Ich möchte das es aus meinem inneren wächst.
Ich möchte keine Lehren stumpf nach plappern.
Ich möchte es selbst sehen und erkennen.

Es ist bei mir nicht der Gedanke, unwürdig zu sein.
Jedoch ist es für mich unerlässlich gewesen ganz genau hinzusehen, welche Teile ich zu tragen hatte. Welche Muster ich in mir finde. Um diese Wirkungsquelle die mich immer wieder zurück zieht auszuknipsen, denn diese habe ich ja schon als Irrlicht enttarnt.
Solange ich aber immer noch Anschlussstellen in mir habe, brauche ich mich nicht wundern, wenn ich geistig immer noch nicht klar bin, oder Phasen erlebe wie fremdgesteuert. Mich aber an irgendwas festzuklammern und sei es Gott, ist ebenfalls sehr anstrengenden.
Ich möchte eine dauerhafte, gute, intensive Bindung zu Gott und nach allen was vorgefallen ist, braucht es Zeit. Zeit um ein neues Trauen aufzubauen.
Ein Trauen was aus meinem inneren gewachsen ist.
Und das hat ja was mit mir zu tun.
Das Gott es anders fühlt ist schon angekommen.
Und das tut ebenfalls sehr gut.
Das lässt mein Selbstvertrauen wachsen.

Agape
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Re: Weswegen fühlen sich manche Seelenwesen nicht selig?

Beitragvon Agape » Sa 31. Okt 2020, 08:21

Freya hat geschrieben: Ist das bei dir so?

Ja, bei mir ist es so. Vielleicht liegt es am Charakter meines Wesens, dass ich klare Entscheidungen liebe und auch treffen will. Wenn ich mich für etwas aus tiefstem Herzen entschieden habe, dann gibt es kein Zurück und keine Alternativen mehr. Dann gebe ich meine Zustimmung dazu und richte mein Leben innerlich danach aus, geschehe was wolle.
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Re: Weswegen fühlen sich manche Seelenwesen nicht selig?

Beitragvon Freya » Sa 31. Okt 2020, 09:28

Ja das mit der klaren Entscheidung ist bei mir auch so.
Jedoch habe ich das nicht gemeint.
Es war auf die Hindernisse und sich unwürdig fühlen bezogen.
Und wie es dazu kommt daß man immer wieder in Phasen gerät, wo man nicht so klar ausgerichtet ist.

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Re: Weswegen fühlen sich manche Seelenwesen nicht selig?

Beitragvon Marsianer » Sa 31. Okt 2020, 11:06

Agape hat geschrieben:Ich denke, dass reine Ausrichtung auf Gottgeist und daraus hervorgehende Frucht des Geistes zunehmend innere Klarheit verschafft,

Ja, das sehe ich auch so. Aber auch das will auf seelischer Ebene richtig erfasst sein.
Freya hat geschrieben:Bei mir ist es wohl eher weniger ein ergreifen, denn mit der Bindung zu Gott habe ich beide Hände frei.
Es ist eher ein fließen.
Ein durch mich fließen.

Wenn ich von "Geist ergreifen" spreche, dann ist damit ein Lieben gemeint. Soweit ich es verstehe kann ein Seelenwesen sich entscheiden, welchen Geist sie mit der Liebe ihrer Seele ergreift, mit welchem sie sich verbindet und in der Folge entsprechend "in sich selbst" will. Hier kann aktiv gehandelt werden. Und das führt auch nicht dazu, daß diese Liebe dann gebunden ist, so wie Hände die etwas fest dauerhaft halten. Viele Religiöse bemühen sich auf menschlichem Weg sich auf "bessere Bahnen" zu bringen, letztlich ähnelt soetwas eher Prägungen, Konditionierungen. Sofern es wirklich ausnahmsweise mal in lebendiger Weise etwas verändert, dann wurde wohl unbewußt Geist anders ergriffen. Das kann sein und ist besser als nichts. Wenn Gottes Geist auf der eigentlich relevanten Ebene ergriffen wird, dann fällt im Maße des Ergreifens all das wie von selbst vom jeweiligen Seelenwesen ab, das nicht zu ihm passt, von ihm ist.
Nein ich hatte einen Text zu dem von Agape verfasst, ähnlich im Aufbau wie deine Antwort. Aber als ich auf Absenden ging war nur noch das erste Zitat und meine letzte Antwort da. Hab wohl irgendwas falsch gemacht.

Wenn du sichergehen willst kopier den Inhalt vor dem Senden in ein anderes Fenster oder so. Klassische Forenprobleme.
Agape hat geschrieben:Gottgeist zu ergreifen heisst nicht, alle Hindernisse schon aus dem Weg geräumt zu haben.

Was für Hindernisse könnten das auch sein.
Gottgeist zu ergreifen heisst in erster Linie, sich mit seiner ganzen Liebe nach ihm auszurichten, egal ob man noch Baustellen in sich findet oder nicht.

"Baustellen" sind dafür letztlich unbedeutend, ja. Solches '"Ausrichten" (das was ich hier vermute) würde ich nicht mit Ergreifen gleichsetzen.
Indem man sich ständig mit dem befasst, was einem noch im Wege stehen könnte, um Gott von ganzem Herzen zu lieben, steht man sich selbst genau mit diesem Glauben, seiner noch "nicht würdig zu sein", tatsächlich im Wege.

Soetwas kann Seelen in vielerlei Hinsicht paralysieren. Letztlich ist das ein Blick auf die Symptomebene auf der keine grundhafte Lösung gefunden werden wird.

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Re: Weswegen fühlen sich manche Seelenwesen nicht selig?

Beitragvon Agape » Sa 31. Okt 2020, 15:58

Marsianer hat geschrieben:Das "Licht" sollte an sich entsprechend wertgeschätzt, als lebensentscheidender Wert begehrt werden? Aber was wäre "Licht"? Der Begriff wird auch öfters zur Phrase.

Licht bezeichne ich als „nahe bei Gott“ und Finsternis als „fern von Gott“ - in allen möglichen Abstufungen. Also ein Wesen strebt aus Liebe zu Gott seine Nähe an - begehrt diese als lebensentscheidender Wert.

Ich sehe keine Polarität, als auch keine "Gegenseite". Ich sehe Seelenwesen in Not, da sie sich von ihren geistigen Lebendigkeitsvoraussetzungen getrennt haben. Und aus solchem Mangelgeist resultieren entsprechende Folgeerscheinungen auch irdischer Weise. Wenn ein solches Wesen zwischen verschiedenen "Herren" hängt, mag es die eigene Situation auch entsprechend dramatischer erleben.

Du siehst demnach in der "Gegenseite" eine grosse Anzahl von Seelen, die sich in einem Mangelzustand befinden und aus diesem Mangelzustand heraus gegen das Licht (Lebendigkeit aus geistiger Fülle) kämpfen, weil sie ihren wahren Zustand nicht erkennen. Es ist ihre "Unwissenheit" die sie Finsteres tun lässt.

Naheliegend, aber was nicht aus Geist ist, sondern auch menschlicher Disziplin irgendwelche Ideale umzusetzen wird nicht unbedingt ein solides Fundament sein, Bestand haben. Und vor "finsteren Bedrohungen" zu fliehen ist noch etwas ganz anderes als in geistigen Schätzen den Schatz zu erkennen, für den aus ganzer Herzensleidenschaft alles hingegeben würde.

Es fehlt in beiden Fällen die bedingungslose Liebe zu Gott als dahinterliegende Motivation. Man will im ersten Fall etwas "erreichen", weil man sich davon Vorteile für sich verspricht - oder flieht im zweiten Fall aufgrund von mangelndem Vertrauen in Gott und Angst vor Bedrohung.

Läßt ein Mensch sich von Jesus im Geist führen, dann wird dieser dem Menschen jeweils dessen nächste Baustelle zeigen.

Stecken jedoch hinter scheinbar bedingungsloser Liebe zu Gott Zweifel, aufgrund derer der Mensch sich ihm nicht hingibt, dann wird er für seine Führung nicht empfänglich sein.
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