Die zehn Grade des Buddhaseins

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Marsianer
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Die zehn Grade des Buddhaseins

Beitragvon Marsianer » So 10. Jan 2021, 15:31

Da wir ja schon solche Themen hatten ..,

https://www.youtube.com/watch?v=CF1fDkO-L-w

Die zehn Grade des Buddhaseins (Clint Cumaranatunge)

1. Buddha: Alles Karma ist fort, man ist permament erleuchtet, es gibt keine Wiedergeburt mehr (gemeint ist wohl keine karmabedingte) ohne dies selbst so zu wollen.
2. Buddha of Compassion: Um anderen zu helfen entscheidet er sich für Wiederverkörperung.
3. Buddha of Skills: Wachsende spirituelle Fähigkeiten unter Einsatz starker Energien dazu anderen zu helfen schnell Erleuchtung erreichen zu können.

Diese 3 Grade seien auf der heutigen Welt entdeckt worden, zu der weiteren Gradsequenz 4 - 6 gebe es mythologische Ahnungen.

4. Pure Land Buddha: Hat mit den eigenen Geist (mind) eine eigene Realität erschaffen um anderen zu Erleuchtung zu verhelfen (Pure Land).
5. Pure Land Buddha of Higher Realms: Die selbsterschaffene Realität kann vom Buddha verlassen werden um in höhere himmlische Realms zu gehen und dort Erleuchtung zu lehren und sie existiert dennoch fort.
6. Pure Land Buddha of Lower Realms: Die selbsterschaffene Realität kann vom Buddha verlassen werden um in niedere Realms wie die Menschenrealms oder höllische Realms zu gehen und dort Erleuchtung zu lehren und Wesen von dort ins eigene Pure Land heraufzusenden, was sehr schwierig sei.

Darauf folge eine weitere Sequenz, die auf dieser Welt komplett unbekannt sei (aber immerhin in diesem Youtube-Video Erwähnung findet ;) )

7. Multi-Dimensional Buddha of Creatures: Wenn jemand ein Yogi, ein Meditierender oder ein Seher sei, dann würden diese eine Art von Idee von Verbindungen zu anderen Realms besitzen. Diese sind andere Realitäten, die aber eng verbunden mit uns seien. Es gebe jedoch zahllose Realitäten verschiedenster Art, die wie verschiedene Dimensionen seien. Man kann von dieser Realität in eine andere Dimension wechseln und dann sei man hier und jetzt in einer anderen Realität. Je stärker der eigene Geist (mind) als Buddha werde, desto mehr könne in verschiedenen Realitäten auf einmal existiert werden, da die eigene Individualität bereits lange zurückgelassen worden sei. Ein Buddha sei eins mit dem Universum. Daher kann er in unterschiedlichen Körpern auf einmal zur selben Zeit existieren. In einer Realität könne er ein Tier sein (auch in einer Tierrealm könne ei erleuchteter Geist (mind) vieles wirken), in einer anderen ein Mensch. Er sei dann Tier und Mensch zugleich.
8. Multi-Dimensional Buddha of Genders: Wie 7, nur sei es dem Buddha hier auch möglich in verschiedengeschlechtlichen (menschlichen) Körpern gleichzeitig in verschiedenen Realitäten zu existieren, was wegen der so unterschiedlichen Energien besonders schwierig sei im Vergleich z.B. dazu zugleich Tier und Mensch zu sein.
9. Multi-Dimensional Buddha: Dieser Buddha könne alles zugleich sein.

10. Planeswalker: Was das sei müsse wirklich selbst erfahren werden, wenn man dies erreicht habe. (Haha, bisher waren es Dreiersequenzen, wollte er irgendwie auf die Zahl 10 kommen? ;) )

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Re: Die zehn Grade des Buddhaseins

Beitragvon Marsianer » Mo 11. Jan 2021, 11:20

Da er bei Grad 10 ja nur einen Begriff in den Ring geworfen hat, habe ich im Internet mal danach geschaut.
Ein Planeswalker ist in Magic: The Gathering ein mächtiger Magier,
der in der Lage ist, zwischen den bekannten Welten hin und her zu
reisen. Es gibt unendlich viele Welten im Multiversum, und Planeswalker
haben die einzigartige Fähigkeit, von einer Welt zur nächsten zu reisen
und dabei durch die ganzen neuen Erfahrungen ihr Wissen und ihre Macht
auszudehnen.

Nur eines von einer Million denkender Wesen wird mit einem „Funken“ geboren, dem unbeschreibbaren Wesenszug,
der einen in die Lage versetzt, zu einem Planeswalker zu werden. Von denen, die mit einem „Funken“ geboren wurden, schaffen es bei weitem nicht alle, diesen auch zu „entzünden“, ihr Potenzial zu erkennen und durch die Welten zu wandern. Bei den meisten Planeswalkern wurde der Funken als Resultat einer größeren Krise oder eines Traumas entzündet, doch jede Erweckung läuft anders ab. Mal ist es die Erfahrung, dem Tod gerade noch von der Schippegesprungen zu sein,die einen Planeswalkerfunken entzündet, mal eine lebensverändernde Erleuchtung oder eine meditative Trance, die es dem Magier ermöglicht, überweltliche Wahrheiten zu begreifen.
Jeder Planeswalker kann seine eigene Geschichte erzählen!

https://www.spielraum.co.at/de/magic/pl ... alker.aspx

Möglicherweise würde es bei diesem Konzept also darum gehen, daß der Buddha nicht mehr nur in verschiedenen Realitäten zugleich verkörpert wäre, sondern sich in einer Verkörperung mit Körper zwischen Realitäten "bewegen" könne. Tja, wie würde sich das zu etwas wie "Bilokation" verhalten, die ja auch im christlichen Zusammenhängen berichtet wird?

Eine Steigerung könnte dann in ähnlicher Logik angegangen soetwas darstellen:
At 9th level, a planeshifter gains the ability to move sections of the landscape from one plane to another. A spherical area of up to a 100-foot radius per plane shifter level, centred on the planeshifter, may be so moved. Any unwilling individuals within the sphere can make a Will saving throw (DC 20) to negate the swap completely.
As with the plane shift spell, fine control of the destination is impossible.
When the fragment is brought onto the new plane, the traits of the new plane apply themselves within 1d4 rounds. A part of the Elemental Plane of Fire brought onto the Material Plane burns briefly (1d4 rounds), for example, then dissipates.
Because it’s a swap, an equal area of the destination plane appears in the plane of origination. The plane of origination applies its planar traits to the new area in 1d4 rounds.
The swapped areas switch back in a number of days equal to 10 + planeshifter level.

https://guilesworld.com/role-playing-ga ... aneshifter

Planeshifter wäre also nach dieser Spieleanleitung jemand, der ab einem gewissen Level mitsamt Teilen der ihn gerade umgebenden Welt sozusagen in eine andere reisen könne.

Ich gebe allerdings zu, diese doch eher weltlich wirkende Fähigkeitenhierarchie ist mir als Ansatz schon ein wenig suspekt.

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Re: Die zehn Grade des Buddhaseins

Beitragvon Goldmädchen » Mo 11. Jan 2021, 18:46

Interessant ich habe erst den ersten Blocke gelesen.Schaue mir das morgen noch mehr an.

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Re: Die zehn Grade des Buddhaseins

Beitragvon Goldmädchen » Di 12. Jan 2021, 19:47

Marsianer hat geschrieben:(..)

Planeshifter wäre also nach dieser Spieleanleitung jemand, der ab einem gewissen Level mitsamt Teilen der ihn gerade umgebenden Welt sozusagen in eine andere reisen könne.
Das hört sich spannend an, ob es so etwas gibt, mag sein. Doch so, so auf dem Boden oder aus anderer Sicht, hört sich das etwas unmöglich an.

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Re: Die zehn Grade des Buddhaseins

Beitragvon Goldmädchen » Di 12. Jan 2021, 19:51

Marsianer hat geschrieben: Tja, wie würde sich das zu etwas wie "Bilokation" verhalten, die ja auch im christlichen Zusammenhängen berichtet wird?(..)

Ich gebe allerdings zu, diese doch eher weltlich wirkende Fähigkeitenhierarchie ist mir als Ansatz schon ein wenig suspekt.


Bilokation musste ich erstmal nachlesen. Ich denke nicht wirklich, dass so etwas möglich ist. Das andere müsste ich dann aber genauso für unmöglich halten. Aber es könnte auch alles möglich sein. Diese 10 Hirarchien fand ich auch etwas gewagt. Sich in ein Tier verkörpern z.B. Also ich habe von diesen zehn Stufen vorher auch noch nie etwas gelesen. Mir war nur bekannt, dass manche nach Zustand Erlösung, höchstes Bewusstsein anfängt Dinge, oder die Welt zu transformieren, aber das meint wohl das was da in der liste angegeben wurde. Den anderen Artikel in dem anderen Thema ( Hochenergie ) habe ich noch nicht geschafft anzuklicken bzw das Video.

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Re: Die zehn Grade des Buddhaseins

Beitragvon Marsianer » Mi 13. Jan 2021, 07:51

Die Bilokation erscheint in der katholischen Mystik als gesicherte Tatsache, die von mehreren Heiligen bezeugt ist, z.B. von Antonius von Padua[3], Franz Xaver, Petrus von AIcantara, Philipp Neri, Maria von Agreda, Agnes von Langeac, Maria Faustyna Kowalska, Mirjam Baouardy oder Pater Pio (auch von: Mechthild Thaller-Schönwerth oder Teresa Higginson).

[...]

und doch behauptet die Mehrzahl der mystischen Autoren ihre Realität: der Körper selbst ist an den zwei Orten gegenwärtig, wo er wahrgenommen wird (Replikation).

[...]

Die Bilokation wird in der Antike u. a. v. Pythagoras berichtet, außerdem im Schamanismus und Yoga.

http://kathpedia.com/index.php?title=Bilokation

Eines von mehreren überlieferten Beispielen bezogen auf Pio das etwas aus dem Üblichen fällt und hier vielleicht gerade deshalb besonders interessant sein mag.
Pater Alberto, der P. Pio im Jahre 1917 traf, erzählte folgende Geschichte: Ich sah P. Pio vor dem Fenster stehen mit Blick auf den Berg. Er sprach mit sich selbst. Ich näherte mich ihm, um seine Hand zu küssen, aber er bemerkte meine Gegenwart [nicht]. Ich sah, daß er seinen Arm hocherhoben hatte. In dem Augenblick hörte ich, wie er jemandem die Absolution erteilte und die Lossprechung gab. Nach einer Weile schüttelte ich ihn, da er wie aus einem Schlaf zu sich kam. Er schaute mich an und sagte zu mir: ,Sie sind hier? Ich habe Sie nicht bemerkt.' Wenige Tage danach traf ein Telegramm aus Turin ein. In diesem Telegramm bedankte sich jemand beim Klostervorsteher, da er P. Pio nach Turin geschickt habe, um einem Sterbenden beizustehen. Ich stellte dann fest, daß der Mann im gleichen Moment starb, in dem P. Pio ihn in San Giovanni Rotondo segnete. Tatsächlich hatte der Klostervorsteher P. Pio nicht nach Turin geschickt, er war nur dort aufgrund einer Bilokation.

http://www.padrepio.catholicwebservices ... /Bilok.htm

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Re: Die zehn Grade des Buddhaseins

Beitragvon Goldmädchen » Mi 13. Jan 2021, 08:50

Wenn das so viele bezeugen.... ich habe davon bisher nie gelesen. Mag möglich sein so etwas. Was ich mal gelesen habe, dass sehr weite Yogis ihren Körper unsichtbar machen können und sich teleportieren können. Oder Kinder in Indien mit verschlossenen Augen dennoch alles sehen. Oder dass jemand jahrelang keine Nahrung zu sich genommen haben soll.

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Re: Die zehn Grade des Buddhaseins

Beitragvon Goldmädchen » Mi 13. Jan 2021, 09:00

Was ich mich seit einiger Zeit gefragt habe ist , ob sich Hatha - Yoga und Zen- Meditation gut vertragen. Der Zen - Meister Hinnerk Polenski erwähnte in einem Vortrag mal, dass die Schlangenkraft erwecken und gleichzeitig die drei Tandien sehr problematisch seien. Die Schlangenkraft ist die Kundalini Kraft. Ich weiß noch nicht, ob diese beim Hatha - Yoga immer aktiviert wird. Ich habe schon öfter beides an einem Tag praktiziert. Es ging meistens gut. Nur einmal, da habe ich eine sehr tiefe Meditation versucht und anschließend Hatha- Yoga war ich sehr verwirrt und ängstlich. Es gibt wenig Infos zu der Frage. Die, die ich gefunden habe, meinen, dass sich beides gut ergänzen würde.

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Re: Die zehn Grade des Buddhaseins

Beitragvon Marsianer » Mi 13. Jan 2021, 21:20

Goldmädchen hat geschrieben:Was ich mal gelesen habe, dass sehr weite Yogis ihren Körper unsichtbar machen können und sich teleportieren können. Oder Kinder in Indien mit verschlossenen Augen dennoch alles sehen. Oder dass jemand jahrelang keine Nahrung zu sich genommen haben soll.

Ja.
Es gibt wenig Infos zu der Frage. Die, die ich gefunden habe, meinen, dass sich beides gut ergänzen würde.

Da weiß ich nicht mehr.

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Re: Die zehn Grade des Buddhaseins

Beitragvon Goldmädchen » Fr 16. Apr 2021, 23:02

Lieber Marsainer,

meine Entdeckung passt hier gut hin. Wollte kein anderes Thema suchen, ich finde es passt hier her. Ich habe ein Video von einem Mooji angehört ( und möchte es gleich noch ein wenig weiter anhören ). Er spricht meistens vom Ureigenen Sein- die Wahrheit die wir sind und andere Bezeichnungen, welche ich nachreichen werde wenn ich das Video weiter angehört habe oder ein anderes Video von ihm. Ich habe mich schon oft gefragt was viele die meinen erwacht zu sein damit meinten. Auch der Eckhardt Tolle. Als ich mir seine Vorträge angehört habe, habe ich nie einen Zugang gefunden zu dem was er sagt oder wenn dann nur einen kleinen. Die Erlebnisse welche ich mal spontan hatte, hatten nicht so viel mit den Erleben von ihm zu tun, habe ich gefühlt. Bei beiden Erfahrungen welche ich einmal hatte, habe ich bis heute nichts finden können, wo es sich wieder spiegelt und woran ich sehen könnte wer es auch schon erlebt hat oder auch ob es das oft gab. Ich versuchte auch mal mehr oder weniger ernst, diese Frage durch das Lesen eines Artikels zu den verkörperten Buddhas zu finden. Das war aber auch kompliziert und so richtig weiß ich nicht, ob mir so etwas passiert war und es etwas mit den verkörperten Buddhas zu tun hatte ( aber wenn ich es noch ernsthafter oder nochmal alles lesen würde, könnte es sein, dass ich mein Erlebnis darin wieder finde) auch nicht ob es so etwas wie das Samadhi war. Ich habe auch von den verschiedenen Janas gehört, das sind die verschiedenen Bewusstseinerfahrungen welche man machen kann. Es macht es auch nicht leicht, weil es Wörter im Buddhismus und im Yoga gibt, sie aber manchmal andere Konzepte verfolgen, das Wort dann eine andere Erfahrung meint. Das ist alles spannend und es mag sein, dass ich nie wissen werde zu welcher Jana Stufe nun meine beiden Erlebnisse zählten. Zu meiner Entdeckung wollte ich ja sagen, dass mir nun bewusst wurde was Tolle und viele andere Menschen mit dem Erwachen meinten. Sie meinten oder meinen damit diese Verbindung oder das aus Gott leben können. Das Erkennen des wahren Selbst. Wobei ich sagen kann, dass ich bei beiden Erlebnissen auch etwas erkannt habe etwas Höheres, dass dies das höhere Wesen sein muss. nur war es eben anders erlebt als wie bei dem Erwachen was die meisten wohl meinen, was auch Agape wohl mit aus göttlichem Geist leben meint. Also es ist alles sehr spannend, ich möchte dieses wahre Selbst auch gerne öfter wieder sehen, mich an mein wahres Wesen erinnern. Daher höre ich mir gleich diesen Vortrag weiter an. mich würde mal interessieren, ob Menschen das wahre Sein auch erfahren können, wenn sie nur diesem Erwachten zuhören oder nur in Kombination mit Meditation. Bei mir kam das Erwachen vom Hatha- Yoga. Und es verflüchtigte sich am selben Tag aufgrund meiner alten Gewohnheiten , aufgrund von Gedanken und Tätigkeiten, aber wenn ich mir den Vortrag anhöre kann ich mich wieder erinnern. Und das freut mich, ich wünschte ich schaffe es es mal länger zu halten. Ein Erwachter wäre für mich auch gleichzeitig das was man auch als Erleuchteter bezeichnet. Jemand der darin ständig sein kann in diesem wahren Sein, wäre ein konstant Erl.....aber Erwachter hört sich nicht so abgehoben an oder so, als sei derjenige dann etwas Besseres.

https://www.youtube.com/watch?v=K8uwZdHPiTI

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Re: Die zehn Grade des Buddhaseins

Beitragvon Goldmädchen » Fr 16. Apr 2021, 23:10

Die Frage wäre auch noch ob Janas und die verkörperten Buddhas wieder was Verschiedenes sind, nicht gleich zu setzen sind in den Arten von Erleben. Spannend.

Verwendung des Begriffes im Hinduismus
Der Begriff ist in allen Werken zu finden, die sich mit Meditation beschäftigen, unter anderen in den Upanischaden, in der Bhagavad Gita und in den Yogasutras des Patanjali.

Dhyana ist die 7. Stufe des Raja Yoga und folgt auf Pratyahara und Dharana. Die achte und letzte Stufe wird als Samadhi bezeichnet. Patanjali erklärt in seinem im Yogasutra (3.1–2), dem Leitfaden für Yoga, den Unterschied: „Das Fixieren des Geistes an eine Stelle ist Dharana (Konzentration). Das beständige Fließen einer einzigen Vorstellung dorthin ist Dhyana.“


Verwendung des Begriffes im Buddhismus
Der Begriff lautet im Buddhismus Jhana, wo er verschiedene Zustände bezeichnet, die durch ein Sammeln der Achtsamkeit (Pali: Sati; Sanskrit: smṛti स्मृति) erlangt werden können. In dieser Hinsicht werden die acht Jhanas wie unten angeführt weit verbreitet als Stufen der Konzentration angesehen, während welcher bestimmte geistige Fähigkeiten (wie z. B. die Tätigkeit der sechs Sinne) nicht mehr vorhanden sind


https://de.wikipedia.org/wiki/Dhyana

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Re: Die zehn Grade des Buddhaseins

Beitragvon Marsianer » Sa 17. Apr 2021, 09:11

Goldmädchen hat geschrieben:Ich habe ein Video von einem Mooji angehört ( und möchte es gleich noch ein wenig weiter anhören ). Er spricht meistens vom Ureigenen Sein- die Wahrheit die wir sind und andere Bezeichnungen, welche ich nachreichen werde

Aha.
Ich habe mich schon oft gefragt was viele die meinen erwacht zu sein damit meinten.

Da geht es mir nicht anders. ;)

Allgemein halte ich den Begriff für einen, der eine erlebte Änderung beschreibt. Es hat sich etwas geändert und im aktuellen geänderten Zustand wird gemeint irgendwie wacher zu sein als vorher, was wohl so erstmal wenig aussagt darüber, ob jemand mehr erkennt, wirklich eine weiterreichende Perspektive eingenommen hat oder eher nur eine andere oder gar weniger weitreichende, in deren Begrenztheit lediglich alles verständlicher wirkt. So ähnlich ist es ja wohl auch mit dem "überwundenen Ich". Als "Ich" wird dann irgendein Zustand bezeichnet, den für jemanden als Individuum identitätsbegründend gewesen war, wobei später erlebt wurde, daß ein Dasein abseits davon gut wäre oder daß es noch eine Dasein gibt, auch ohne dieses, was jemand mal als "Ich" für selbstverständliche Grundlage des eigenen Seins hielt.
Bei beiden Erfahrungen welche ich einmal hatte, habe ich bis heute nichts finden können, wo es sich wieder spiegelt und woran ich sehen könnte wer es auch schon erlebt hat oder auch ob es das oft gab.

Achso, also würde es sich vielleicht für dich lohnen das nochmal irgendwo genauer anzuschauen?
Ich versuchte auch mal mehr oder weniger ernst, diese Frage durch das Lesen eines Artikels zu den verkörperten Buddhas zu finden. Das war aber auch kompliziert und so richtig weiß ich nicht, ob mir so etwas passiert war und es etwas mit den verkörperten Buddhas

"Verkörperter Buddha" meint in solcher Lehre, daß ein Wesen, das "Buddha" ist sich, wie oben auch Thema war, in irgendwelchen Welten verkörpere?
Ich habe auch von den verschiedenen Janas gehört, das sind die verschiedenen Bewusstseinerfahrungen welche man machen kann. Es macht es auch nicht leicht, weil es Wörter im Buddhismus und im Yoga gibt, sie aber manchmal andere Konzepte verfolgen, das Wort dann eine andere Erfahrung meint.

Ja, an sich würde ich mal vermuten, daß "Jana" in diesen Lehren deutlich unterhalb "Buddha" angesiedelt wäre.
Zu meiner Entdeckung wollte ich ja sagen, dass mir nun bewusst wurde was Tolle und viele andere Menschen mit dem Erwachen meinten. Sie meinten oder meinen damit diese Verbindung oder das aus Gott leben können. Das Erkennen des wahren Selbst.

Soetwas kann gut sein, besonders wenn sie das (es sind auch wieder recht unterschiedlich auslegbare vage Begriffe) vor einem Zeitpunkt so nicht von sich gekannt hatten.
Wobei ich sagen kann, dass ich bei beiden Erlebnissen auch etwas erkannt habe etwas Höheres, dass dies das höhere Wesen sein muss.

Ja.
nur war es eben anders erlebt als wie bei dem Erwachen was die meisten wohl meinen, was auch Agape wohl mit aus göttlichem Geist leben meint.

Du hattest dabei auch soetwas wie Agape erlebt oder das Erleben von Agape sei Teil vieler Erwachenserlebnisse, von denen du berichtet bekamst und bei dir war es anders?
Also es ist alles sehr spannend, ich möchte dieses wahre Selbst auch gerne öfter wieder sehen, mich an mein wahres Wesen erinnern.

Verständlich, wenn du etwas grob in solcher Art erfahren hattest und eventuell auch "seelischer" Zweck eines solchen Erlebnisses.
Bei mir kam das Erwachen vom Hatha- Yoga.

Aha.
Und es verflüchtigte sich am selben Tag aufgrund meiner alten Gewohnheiten , aufgrund von Gedanken und Tätigkeiten, aber wenn ich mir den Vortrag anhöre kann ich mich wieder erinnern. Und das freut mich, ich wünschte ich schaffe es es mal länger zu halten.

Du meinst das unten verlinkte Video? Darin wird etwas beschrieben, das auf dich dem ähnlich wirkt, was du mal erfahren hattest?
Ein Erwachter wäre für mich auch gleichzeitig das was man auch als Erleuchteter bezeichnet.

Soweit ich mich erinnere war für einige "erwachen" eine Art Vorstufe zur "Erleuchtung".


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