Gibt es in Wirklichkeit ein getrennt sein von Gott?

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Gibt es in Wirklichkeit ein getrennt sein von Gott?

Beitragvon Agape » Do 28. Jan 2021, 19:07

Marsianer hat geschrieben:
Ich halte "Trennung von Gott" ja schon für etwas, das für sie potenziell lebensbedrohlich sein kann. Und wenn soeine "Seele" in eine derart schlimme Lage gerät, dann würde ich das schon als "wirklich" einordnen.

Ich dachte bisher eher, dass Trennung von Gott nur in einem geistigen Zustand empfunden wird, der sehr fern vom Geist Gottes ist. Dieser Zustand entspricht jedoch nicht der Perspektive, aus dem Gott uns als seine "Kinder" betrachtet. Gott kennt keine Trennung, es ist nur die einzelne Seele, die sich dafür entscheidet, Gott nicht nahe sein zu wollen. Jedoch dieses "Fernsein" von der göttlichen Quelle ist nicht Wirklichkeit, sondern von der Seele selbst gewählt. Für die Seele selbst ist es schon Wirklichkeit (relativ), jedoch nicht für Gott (absolut). Ich assoziiere Wirklichkeit mit dem Göttlichen.
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Re: Gibt es in Wirklichkeit ein getrennt sein von Gott?

Beitragvon Agape » Do 28. Jan 2021, 19:51

Zitate aus "EINFÜHRUNG IN EIN KURS IN WUNDERN" von Kenneth Wapnick:

Trennung: Der Glaube an Sünde, der eine von unserem Schöpfer getrennte Identität behauptet. Die Trennung scheint einst geschehen zu sein, und das Denksystem, das aus dieser Idee entstand, wird vom "Ego" repräsentiert. Hat eine Welt der Wahrnehmung und der Form, des Schmerzes, des Leidens und des Todes zur Folge, die in der Zeit wirklich, aber in der Ewigkeit unbekannt ist.

Glaube: Der Ausdruck dessen, worauf wir uns entscheiden zu vertrauen. Wir haben die Freiheit, an das "Ego" oder an den HEILIGEN GEIST zu glauben, an die Illusion der Sünde in anderen oder an die Wahrheit ihrer Heiligkeit als SÖHNE GOTTES.

Sünde: Der Glaube an die Wirklichkeit unserer Trennung von GOTT, die vom "Ego" als nicht korrigierbarer Akt angesehen wird, weil sie unseren Angriff auf unseren SCHÖPFER darstellt, der uns daher niemals vergeben würde. Sünde führt zu Schuld, die Bestrafung fordert. Sünde ist gleichbedeutend mit Trennung, sie ist das zentrale Konzept im Denksystem des "Ego", aus dem alle anderen logisch folgen. Für den HEILIGEN GEIST ist sie ein Irrtum in unserem Denken, der berichtigt und deshalb vergeben und geheilt werden muss.

Ego: Der Glaube an die Wirklichkeit des getrennten oder falschen Selbst, das gemacht wurde als Ersatz für das Selbst, das GOTT erschaffen hat; der Gedanke der Trennung, der zu Sünde, Schuld und Angst und einem Denksystem führt, das auf Besonderheit beruht, um sich selbst zu schützen; der Teil des Geistes, der glaubt, dass er getrennt sei vom GEIST CHRISTI. Dieser gespaltene Geist hat zwei Teile: Falschgesinntheit und Rechtgesinntheit. Ego wird fast immer benutzt, um "Falschgesinntheit" zu bezeichnen, kann aber auch den Teil des gespaltenen Geistes einschliessen, der lernen kann, die Rechtgesinntheit zu wählen.
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Re: Gibt es in Wirklichkeit ein getrennt sein von Gott?

Beitragvon Marsianer » Fr 29. Jan 2021, 14:36

Agape hat geschrieben:Ich assoziiere Wirklichkeit mit dem Göttlichen.

"Wirklichkeit" ist ein Wort, das so oder so definiert werden kann. Ja, wahre Lebendigkeit sehe ich nur da wo Gott als Quelle des Lebens wirken kann. Geschöpfe können sich entscheiden sich von ihm zu trennen, dann sind sie auch fern dieser Lebendigkeit. Aber das ist Folge ihrer Entscheidung, wie sie sie soweit getroffen haben. Es so zu verstehen als sei dieser auf das Geschöpf massiv wirkende Zustand irgendwann vorbei so wie ein Film und dann würden sich z.B. alle lachend in die Arme fallen, würde ich für etwas halten, das ein folgenschweres Mißverständnis der Situation mit sich bringen kann. Es bedarf Entscheidungen, um aus diesem wirkenden Zustand zu gelangen. Trifft das Geschöpf sie nicht, wird es irgendwann vergehen. Und das würde ich schon "wirklich" nennen, wenn es "um die Wurst geht". Das würde ich dann auch nicht "Illusion" nennen, wenn der Zustand auch in etlichem illusionär (geistig finster) sein mag.
Der Glaube an die Wirklichkeit unserer Trennung von GOTT, die vom "Ego" als nicht korrigierbarer Akt angesehen wird, weil sie unseren Angriff auf unseren SCHÖPFER darstellt, der uns daher niemals vergeben würde.

Nicht korrigierbar = wirklich? Diese Definition wirkt auf mich sonderbar. Wenn jemand auf einen Abgrund zurennt, dann kann die Folge wirklich tödlich sein, wenn er nicht irgendwann die Richtung entsprechend ändert.

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Re: Gibt es in Wirklichkeit ein getrennt sein von Gott?

Beitragvon Agape » Fr 29. Jan 2021, 15:50

Marsianer hat geschrieben:
"Wirklichkeit" ist ein Wort, das so oder so definiert werden kann. Ja, wahre Lebendigkeit sehe ich nur da wo Gott als Quelle des Lebens wirken kann.

Ja, das ist im Kurs in Wundern wohl auch gemeint mit "Wirklichkeit".

Aber das ist Folge ihrer Entscheidung, wie sie sie soweit getroffen haben. Es bedarf Entscheidungen, um aus diesem wirkenden Zustand zu gelangen.

Genau. Gemäss Kurs in Wundern gibt nur eine Entscheidung zu treffen: zwischen der "Welt" und der "wirklichen" Welt.

Zitate aus "EINFÜHRUNG IN EIN KURS IN WUNDERN" von Kenneth Wapnick:
Welt:
Ebene 1: Die Wirkung des Egoglaubens an die Trennung, welche ihre Ursache ist; der Gedanke der Trennung und des Angriffs auf Gott, dem Form gegeben wurde. Als Ausdruck des Glaubens an Zeit und Raum wurde sie nicht von Gott erschaffen, der Zeit und Raum vollkommen transzendiert. Wenn sie sich nicht ausdrücklich auf die Welt der Erkenntnis bezieht, bezieht sie sich nur auf die Wahrnehmung, die Domäne des Ego nach der Trennung.
Ebene 2:
Falschgesinntheit: (Die Welt ist) ein Gefängnis der Trennung, das den Egoglauben an Sünde und Schuld verstärkt, wodurch die scheinbare Existenz dieser Welt weiter aufrechterhalten wird.
Rechtgesinntheit: (Die Welt ist) eine Schule, in der wir unsere Lektionen der Vergebung lernen; das Lehrmittel des HEILIGEN GEISTES, um uns zu helfen, die Welt zu transzendieren. Demnach ist der Zweck dieser Welt, uns zu lehren, dass es keine Welt gibt.

Wirkliche Welt: Der Geisteszustand, in dem durch vollkommene Vergebung die Welt der Wahrnehmung von den Projektionen der Schuld befreit wird, die wir ihr auferlegt haben. Es ist also der Geist, der sich verändert hat, nicht die Welt, und wir sehen durch die Schau CHRISTI, die segnet, statt zu verurteilen. Der glückliche Traum des HEILIGEN GEISTES; das Ende der Sühne, womit unsere Gedanken der Trennung aufgehoben werden, was es Gott erlaubt, den letzten Schritt zu tun.

Nicht korrigierbar = wirklich?

Gemeint ist: Der Glaube des Egos an die Wirklichkeit unserer Trennung, die als nicht korrigierbarer Akt angesehen wird (Irrtum).
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Re: Gibt es in Wirklichkeit ein getrennt sein von Gott?

Beitragvon Marsianer » Fr 29. Jan 2021, 23:05

Agape hat geschrieben:Gemeint ist: Der Glaube des Egos an die Wirklichkeit unserer Trennung, die als nicht korrigierbarer Akt angesehen wird (Irrtum).

Mir schien die Aussage so schon darauf hinauszulaufen, daß dieser vermeinlich irrige Wirklichkeitsglaube an diesem Faktor "nicht korrigierbar" hängen solle. Hier nochmal ähnlich:
das Ende der Sühne, womit unsere Gedanken der Trennung aufgehoben werden, was es Gott erlaubt, den letzten Schritt zu tun.

Das wirkt ja fast so als würde Reue für etwas gehalten, das Rückkehr verhindere. Ich würde ja eher sagen, das die eher daran scheitert, daß anderer finstererer Geist geliebt wird. "Projektion der Schuld" = Um einen herum viele zu sehen, die sich schuldig machen und sich wünschen sie mögen bestraft werden?

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Re: Gibt es in Wirklichkeit ein getrennt sein von Gott?

Beitragvon Agape » Sa 30. Jan 2021, 10:08

Marsianer hat geschrieben:
Das wirkt ja fast so als würde Reue für etwas gehalten, das Rückkehr verhindere.

Als "Sühne" wird im Kurs in Wundern die göttliche Berichtigung unserer üblichen Denkweise bezeichnet, die auf unseren Getrennt-sein-wollen von Gott gründet:
Sühne erleben wir, wenn wir uns geistig mit der göttlichen Gegenwart (dem grossen Geist, dem Schutzengel, etc.) verbinden, die/der in jedem von uns ist. Das ist das Gegenteil von dem, wie wir üblicherweise denken, denn üblicherweise entscheiden wir von uns aus, was in jeder Situation zu denken oder zu tun ist.

Die Frage wäre hier, was mit "üblicherweise denken" gemeint ist. Es bezeichnet im Kurs in Wundern:
die Grundhaltung (des Egos = des kleinen Ich, im Unterschied zum wahren göttlichen SELBST), nämlich nicht mit allem eins sein zu wollen, sondern das Gegenteil. Wir glauben, in einer Welt zu leben, wo alles von allem getrennt ist. Die grundlegendste Trennung, von der wir fälschlich jedoch vollkommen überzeugt sind, ist, dass wir von Gott getrennt sind.

Somit wäre also der Prozess des Annehmens der Sühne durchaus mit Reue zu vergleichen, die uns ermöglicht, mithilfe des HEILIGEN GEISTES unseren Irrglauben, von Gott getrennt zu sein, zu berichtigen und in der Folge "anderen (lichteren) Geistes" zu werden.
Marsianer hat geschrieben:
Ich würde ja eher sagen, das die eher daran scheitert, daß anderer finstererer Geist geliebt wird

"Finsteren Geist lieben" könnte ja in diesem Kontext eine andere Bezeichnung für die Denkweise des "kleinen Ich" sein, welche durch Reue (Prozess der Sühne) zur Denkweise des wahren göttlichen SELBST gewandelt wird .
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Re: Gibt es in Wirklichkeit ein getrennt sein von Gott?

Beitragvon Marsianer » So 31. Jan 2021, 11:03

Da es von mir her soweit anscheinend überwiegend um unterschiedliche Begriffsverwendung geht, wäre vielleicht die Frage wie weit das ein Übersetzungseffekt sein könnte. Sünde bedeutet für mich Getrenntsein von Gott, daraus wollen dann Menschen Dinge, die aus dieser Trennung resultieren, weil darin der Mensch nicht im vollen Licht ist, dann meist weit davon entfernt. Dies wirkt auf seinen Zustand, es bestimmt ihn, seine Wirklichkeit. Wenn jemand sagt "Trennung von Gott gibt es nicht wirklich", dann halte ich das für etwas das sehr falsch verstanden werden kann. Die zitierten Aussagen sind wohl letztlich soetwas wie mystische Lehre in zeitgenössisch spitituellem Gewand. In vielem möglicherweise falsch gedeutet zu werden ist ein mehr allgemeines Problem von Mystik und das liegt vor allem wohl an ihren inhaltlichen Themen, die zu betrachten die Menschen weit überwiegend nicht gewohnnt sind.
Trennung: Der Glaube an Sünde, der eine von unserem Schöpfer getrennte Identität behauptet.

Das wäre ein anderes Beispiel. Ich würde sagen, klar haben Menschenseelen eine eigene Identität, individuell eigene unveränderliche Wesenseigenschaften. Hier wäre dann die Frage worin Trennung gesehen wird, worin "Einssein". Einssein mit Gottes Geist bedeutet nach meinem Verständnis zugleich höchste Individualität aus der göttlichen Lebendigkeit, aus der das Geschöpf dann lebt, nicht wie es sich öfters ausgemalt wird dann eine Art ferngesteuerter Roboter Gottes zu sein.

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Re: Gibt es in Wirklichkeit ein getrennt sein von Gott?

Beitragvon Agape » So 31. Jan 2021, 12:22

Marsianer hat geschrieben:
Sünde bedeutet für mich Getrenntsein von Gott

Zitat "Ein Kurs in Wundern":
Sünde ist unser falscher Glaube, wir seien von Gott für immer getrennt.

Hierin ist ein grundlegender Unterschied in der Definition von Sünde enthalten. Im ersten Fall geht es um die Annahme eines "realen Zustandes", im zweiten eines "falschen Glaubens". Es stellt sich nun die Frage, ob eine dieser Definitionen der "Wahrheit" und infolgedessen die andere der "Unwahrheit" entspricht. Oder geht es am Ende gar nicht darum, sondern lediglich um das, was der Mensch daraus folgert, wie ihn dieses unterschiedliche Erleben beeinflusst?
Marsianer hat geschrieben:
.....daraus wollen dann Menschen Dinge, die aus dieser Trennung resultieren, weil darin der Mensch nicht im vollen Licht ist, dann meist weit davon entfernt. Dies wirkt auf seinen Zustand, es bestimmt ihn, seine Wirklichkeit.

Gemeinsame Schlussfolgerung - ob aus realem Zustand der Trennung oder aus falschem Glauben daran - ist die Tatsache, dass sich der Mensch "getrennt von Gott" in einem Mangelzustand befindet, den er auf irgendeine Art und Weise im Aussen zu kompensieren versucht, was aber nicht möglich ist (Illusion).
Wenn jemand sagt "Trennung von Gott gibt es nicht wirklich", dann halte ich das für etwas das sehr falsch verstanden werden kann.

Was zum Beispiel könnte Deiner Ansicht nach dieses falsche Verständnis für Folgen nach sich ziehen?
Die zitierten Aussagen sind wohl letztlich soetwas wie mystische Lehre in zeitgenössisch spitituellem Gewand.

Auf so etwas zu beharren und sich in der Folge gegenüber eigenem Erleben zu verschliessen, könnte wohl einer dieser oben genannten - eher nicht entwicklungsfördernden Folgen - für einen Menschen sein.
Einssein mit Gottes Geist bedeutet nach meinem Verständnis zugleich höchste Individualität aus der göttlichen Lebendigkeit, aus der das Geschöpf dann lebt, nicht wie es sich öfters ausgemalt wird dann eine Art ferngesteuerter Roboter Gottes zu sein.

Auch diese Aussage deutet für mich darauf hin, dass es massgeblich wäre, nicht "buchstabengetreu" einer bestimmten Lehre zu folgen, sondern sich für eigenes Erleben zu öffnen, Lehrinhalte zu hinterfragen und sie nach und nach durch eigene Erkenntnisse zu ersetzen.
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Re: Gibt es in Wirklichkeit ein getrennt sein von Gott?

Beitragvon Marsianer » So 31. Jan 2021, 16:55

Agape hat geschrieben:Hierin ist ein grundlegender Unterschied in der Definition von Sünde enthalten. Im ersten Fall geht es um die Annahme eines "realen Zustandes", im zweiten eines "falschen Glaubens".

Auf der anderen Seite ist die zweite Definition spezieller mit dem "für immer".
Oder geht es am Ende gar nicht darum, sondern lediglich um das, was der Mensch daraus folgert, wie ihn dieses unterschiedliche Erleben beeinflusst?

Vermutlich.
Gemeinsame Schlussfolgerung - ob aus realem Zustand der Trennung oder aus falschem Glauben daran - ist die Tatsache, dass sich der Mensch "getrennt von Gott" in einem Mangelzustand befindet, den er auf irgendeine Art und Weise im Aussen zu kompensieren versucht, was aber nicht möglich ist (Illusion).

Das wäre wohl so.
Was zum Beispiel könnte Deiner Ansicht nach dieses falsche Verständnis für Folgen nach sich ziehen?

Daß es keine Umstände gibt, in denen man Gott wirklich fern sei, egal wie finster es im Menschen ausschaut? Wie viele reden von "Einssein" und "Nondualität" und verteten z.B. Ansichten wie die es sei alles nur ein Spiel, finster Eigenschaften würden nach dem Ende der Inkarnation einfach abfallen, da es sie nur wegen dem Spiel gab. Da ginge es dann also vielleicht auch um die Frage, was dieses Dasein eigentlich für einen Zweck hat.
sondern sich für eigenes Erleben zu öffnen, Lehrinhalte zu hinterfragen und sie nach und nach durch eigene Erkenntnisse zu ersetzen.

Soetwas ist wohl oft ein Knackpunkt. Wieso hängen Menschen eigentlich bestimmten spirituellen Auffassungen an?

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Re: Gibt es in Wirklichkeit ein getrennt sein von Gott?

Beitragvon Agape » So 31. Jan 2021, 19:46

Marsianer hat geschrieben:
Auf der anderen Seite ist die zweite Definition spezieller mit dem "für immer".

"Für immer" heisst meinem Verständnis nach in anderen Worten ausgedrückt: so lange, bis der Mensch sich entschieden hat, "anderen Geist zu ergreifen". Im EKIW wird dieses Ergreifen jedoch mehr passiv gesehen, indem man:

1. Die Projektion erkennt und zurücknimmt
2. Sich mit seinem Empfinden von Schuld auseinandersetzt (keine Abwehrmechanismen mehr entwickelt)
3. Die Sühne annimmt und Vergebung durch den HEILIGEN GEIST geschehen lässt

Daß es keine Umstände gibt, in denen man Gott wirklich fern sei, egal wie finster es im Menschen ausschaut?

Ich sehe den Unterschied im Verständnis von Ursache und Wirkung. Im EKIW besteht die Auffassung, dass die Finsternis im Menschen nicht die Ursache seines (Fehl)verhaltens ist, sondern die Wirkung der "Falschgesinntheit" des Ego-Denksystems, wonach geglaubt wird, dass wir uns von Gott getrennt und somit "gesündigt" haben (Glaube an die Existenz eines getrennten Selbst gegenüber dem wahren göttlichen Selbst).

Da ginge es dann also vielleicht auch um die Frage, was dieses Dasein eigentlich für einen Zweck hat.

Ja, diese Frage habe ich mir im Zusammenhang mit oben beschriebener Lehrmeinung auch gestellt und habe darauf keine Antworten gefunden, welche mir die Sinnhaftigkeit meiner irdischen Existenz näher bringen könnten. Auch wenn mich einiges an dieser Lehre anspricht, so lässt mich doch auch einiges daran eine "Kühle im Herzen" erfahren, die mich etwas ratlos zurücklässt. Mein eigenes Erleben bezüglich "Liebe zum Schöpfer" führt mich letztlich in eine andere Richtung.

Wieso hängen Menschen eigentlich bestimmten spirituellen Auffassungen an?

Vielleicht teilweise deshalb, weil sie sich letztlich davor scheuen, aus eigenem Erleben heraus in dieser Welt zu wirken. Denn oft erfordert es Mut und innere Stärke, abseits von anerkannten Lehrmeinungen zu stehen und etwas zu vertreten, das eigener Wahrhaftigkeit entspricht. Solche Menschen ecken nicht selten an und konfrontieren sich vermehrt mit Abwehr, Aggressionen oder zumindest Ablehnung und Ausgrenzung durch ihnen begegnende Mitmenschen.
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Re: Gibt es in Wirklichkeit ein getrennt sein von Gott?

Beitragvon Marsianer » Mo 1. Feb 2021, 08:52

Agape hat geschrieben:"Für immer" heisst meinem Verständnis nach in anderen Worten ausgedrückt: so lange, bis der Mensch sich entschieden hat, "anderen Geist zu ergreifen".

Aus der zitierten Formulierung entnehme ich, daß es da vermutlich um eine Erwartung des Menschen/"Egos" gehe. "Sünde ist unser falscher Glaube, wir seien von Gott für immer getrennt." bedeutet genau betrachtet als Definition aber auch, daß die Erwartung eines Menschen vorübergehend von Gott getrennt zu sein demnach nicht Sünde wäre.
Im EKIW wird dieses Ergreifen jedoch mehr passiv gesehen, indem man:

1. Die Projektion erkennt und zurücknimmt

Was ja auch als Aktion betrachtet werden kann.
2. Sich mit seinem Empfinden von Schuld auseinandersetzt (keine Abwehrmechanismen mehr entwickelt)

Wobei ich es ehrlich gesagt etwas kurios finde, daß Schuld und diese erwartete Trennung für immer so eine allgemeine Rolle einnehmen. Ich sehe nicht, daß das ein Zustand wäre, der in der Bevölkerung überwiegend vorliegt. Oder ich verstehe die Hintergründe noch nicht gut genug wieso das immer wieder so betont wird. Es mag sein, daß das von Leuten die solche Bücher lesen öfter empfunden wird, aber an sich würde ich sagen, daß geringe Selbstreflektion und die Ansicht andere seien schuld eher "mehrheitsfähig" wäre.
Der glückliche Traum des HEILIGEN GEISTES; das Ende der Sühne, womit unsere Gedanken der Trennung aufgehoben werden, was es Gott erlaubt, den letzten Schritt zu tun.

3. Die Sühne annimmt und Vergebung durch den HEILIGEN GEIST geschehen lässt

Vergebung, hm. Ob das "Geist ergreifen" wäre?
wonach geglaubt wird, dass wir uns von Gott getrennt und somit "gesündigt" haben

Wie kam es dazu?
Vielleicht teilweise deshalb, weil sie sich letztlich davor scheuen, aus eigenem Erleben heraus in dieser Welt zu wirken.

Wäre vielleicht die Frage wie solches Erleben bei "durchschnittlichen Leuten" aussehen würde, bei denen wohl z.B. auch oft größere Sehnsucht nach menschlichem Bestätigtwerden vorliegen dürfte.

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Re: Gibt es in Wirklichkeit ein getrennt sein von Gott?

Beitragvon Agape » Mo 1. Feb 2021, 14:55

Marsianer hat geschrieben:
Aus der zitierten Formulierung entnehme ich, daß es da vermutlich um eine Erwartung des Menschen/"Egos" gehe. "Sünde ist unser falscher Glaube, wir seien von Gott für immer getrennt." bedeutet genau betrachtet als Definition aber auch, daß die Erwartung eines Menschen vorübergehend von Gott getrennt zu sein demnach nicht Sünde wäre.

Nochmals ein ausführliches Zitat bezüglich des Verständnisses vom "Ego" im EKIW:

Zitat: http://onlinemedia.bplaced.net/ein-kurs ... it-ego.htm

Das Ego ist der Geist der Trennung, den wir als Seelen kollektiv als Mittel, um das Unreale wahrzunehmen, annahmen. Wir wollten erfahren, wie es sein könnte, etwas zu sein, was wir nicht sind. Nach diesem Gedanken der Neugier, vergassen wir zu lachen, und hier sind wir nun in dieser Welt, die wir Erde nennen.
Das Ego ist die Auswirkung dieser gemeinsamen Vereinbarung als Seelen. Nach tausenden von Jahren auf dem Planeten Erde, vergassen wir, dass dies unsere Vereinbarung war. So hat das Ego übernommen und tadelt die Welt und andere für das, was vor sich geht, anstatt dafür Verantwortung zu übernehmen und zu sehen, das ES selbst die eigentliche Ursache für alles Leiden und Chaos dieser Welt ist.
Das Ego bietet uns Lügen und macht uns glauben, dass es unser Selbst ist und dass seine Gedanken über uns wahr sind. Es ist eine sehr hinterhältige und manipulative Stimme.
Das Ego identifiziert sich als zu Hause im Körper und in dieser Welt und bleibt beschränkt in seinem Denkprozess. Es projiziert alles, was es denkt nach ausserhalb von sich und versucht dann aussen nach Antworten für die Probleme, die es selbst kreiert hat, zu suchen.
Kurz gesagt: Das Ego ist wahnsinnig und hat seinen Platz eingenommen als ein falsches Selbst, das uns daran hindert, uns an unser wahres Selbst zu erinnern. Das ist sein einziger Zweck.
Dieser Geist ist nicht klar und offen, er ist überladen und verwirrt. Es speichert "Informationen", die wir akzeptieren von denen ausserhalb von uns, einschliesslich unserer Eltern, Freunde, Fernsehen, spirituelle Lehrer, Magazine, Religionen, Plakatwände, Nachrichten, Filme, Regierungen, die Geschichte und mehr. Er ist unser konditionierter Verstand. Es agiert wie ein Filter, durch den wir die Welt sehen. Darum hat niemand eine akkurate Darstellung von dem, was wirklich vorgeht, denn jeder schaut durch seine eigene, von seiner Vergangenheit konditionierte Sicht auf das, was geschieht, weitergereicht von Generation zu Generation, um daran zu glauben. Doch nur weil der Geist etwas "glaubt", ist es noch nicht wahr.
Das Ego hält uns gefangen mit seinen brillanten Abwehrmechanismen. Es mag es, Dinge durch schöne Worte und Ideen mit Zuckerguss zu überziehen, sodass wir diese Gedanken akzeptieren und träumend darin schwelgen. Es benutzt Spiritualität und Religion, sexy Körper und viel Geld, um bestimmte Egos besser als andere Egos aussehen, handeln und sprechen zu lassen. Das Ego möchte, dass wir anders sind als alle anderen, und versucht so zu leben, dass es sich besser fühlt und aussieht in den Augen von anderen.
Das Ego ist gleichbedeutend mit Angst, kann sich aber ausdrücken als Ärger, Hass, Schuld, Eifersucht, Einsamkeit, Bekümmerung, Wertlosigkeitsgefühl, Mangel leidend, Frustration, Depression, physischer Schmerz, Verurteilung, um nur einiges zu nennen. Das Ego projiziert und attackiert genau diese Gedanken über uns selbst bei anderen und in der Welt. Es hält uns fokussiert auf das, was ausserhalb von uns ist, erinnert uns an die Vergangenheit und hält uns in Angst vor unserer unsicheren Zukunft. Das Ego springt von der Vergangenheit in die Zukunft, sodass wir nie eine beständige, erfreuliche Erfahrung im JETZT haben, dort wo alle Wahrheit liegt. Es wird uns an das letzte Mal erinnern als wir versagt haben, oder wenn andere in der Vergangenheit versagt haben, hält uns in Angst vor der Wiederholung dieser Muster und wird wütend auf andere für die Wiederholung der Probleme, die das Ego vorhersieht. Das Ego ist wirklich wahnsinnig.
Das Ego sieht sich als getrennt und legt auch Wert auf Trennung. Diese Trennung ist genau das "Problem", das die Welt hat, ihre EINZIGE Lösung ist Einheit. Doch das Ego hat einen wirklich guten Job darin getan, uns uninformiert zu halten über unseren eigenen vereinten Willen. Es wird sogar sagen, wir sollten das Ego einfach lieben und es willkommen heissen, weil es ein Teil unserer menschlichen Erfahrung ist. Dies ist nur ein Trick, damit wir seinen Lehren weiterhin glauben. Wir müssen an ihm vorbeischauen und es nicht umarmen, denn dadurch bleiben wir GESPALTEN.
Noch mal: Das Ego ist brillant in seinen Abwehrmechanismen und versucht alles, damit wir weiter darauf hören. Wir brauchen das Ego nicht, denn wir haben den ganzheitlichen Geist Gottes, den wir stattdessen akzeptieren können. Wir erwachen nun zu dieser Wahrheit und lassen sie das Ego ersetzen, anstatt unbewusst weiterzumachen mit dem, was uns in der Vergangenheit beigebracht wurde. Wir brauchen nicht mehr Angst zu haben oder uns in irgendeiner Weise anders zu fühlen als andere, da wir alle EINS sind.
Jenseits des Egos ist der Geist der Liebe, der uns erinnert an unendliche Einheit und Frieden. Wir müssen den Wahnsinn des Egos erkennen, um uns darüber hinaus zu bewegen zu dem, was geistig gesund ist.
Unsere Egos sind nicht, was wir sind, und unser Glauben an das Ego ist der Grund für alles Leiden und Schmerz. Es ist Zeit, dass wir auf das Ego sehen mit dem Licht, das wir sind, und seine Unwirklichkeit für uns selbst bezeugen. In dem Augenblick, in dem wir es als "nutzlos" erklären, wird es verschwinden, sich auflösen und kann ersetzt werden durch den Geist der Liebe.

Marsianer hat geschrieben:
Wobei ich es ehrlich gesagt etwas kurios finde, daß Schuld und diese erwartete Trennung für immer so eine allgemeine Rolle einnehmen.

Menschen, die sich mit ihrem Ego identifizieren (die meisten), wissen von nichts anderem. Sie wissen nichts von dieser Schuld - oder wollen es nicht wissen. Dazu dienen ihnen Abwehrmechanismen wie zum Beispiel Verleugnung (Verdrängung), Projektion, Angriffsverhalten. Tauchen dabei Konflikte auf, suchen viele ihr Heil bei Ärzten und Psychiatern/Psychologen, nehmen Medikamente ein oder fliehen in Süchte und Depression.
Ich sehe nicht, daß das ein Zustand wäre, der in der Bevölkerung überwiegend vorliegt. Oder ich verstehe die Hintergründe noch nicht gut genug wieso das immer wieder so betont wird. Es mag sein, daß das von Leuten die solche Bücher lesen öfter empfunden wird, aber an sich würde ich sagen, daß geringe Selbstreflektion und die Ansicht andere seien schuld eher "mehrheitsfähig" wäre.

Vergebung, hm. Ob das "Geist ergreifen" wäre?

Laut EKIW können wir Menschen nicht selbst vergeben, sondern durch das Annehmen der Sühne, die bewusste Konfrontation mit der Schuld und dem sich daraus ergebenden Fehlverhalten (siehe oben) ist eine Entscheidung gegen das Ego und für den HEILIGEN GEIST zu treffen. Indem diese Entscheidung getroffen wurde, kann Vergebung durch den HEILIGEN GEIST geschehen.

Wie kam es dazu?

Zitat aus EKIW (siehe Link oben):

Wenn Ein Kurs in Wundern über Schuld spricht, benutzt er das Wort anders als im gewöhnlichen Sprachgebrauch. Bei Letzterem schwingt immer die Assoziation mit, dass man sich für das schuldig fühlt, was man getan oder unterlassen hat. Schuld ist immer an konkrete Ereignisse aus unserer Vergangenheit geknüpft. Aber diese bewussten Erfahrungen von Schuld gleichen nur der Spitze eines Eisbergs. Bei einem Eisberg liegt eine riesige Masse unter der Meeresoberfläche. Sie repräsentiert hier, was Schuld ist. Schuld ist die Summe aller negativen Gefühle und Überzeugungen, die wir uns selbst gegenüber hegen, und aller negativen Erfahrungen, die wir mit uns selbst gemacht haben. Schuld kann sich also in Form von Selbsthass oder Selbstablehnung äußern, in Gefühlen von Inkompetenz, Versagen und Leere oder in dem Gefühl, dass es uns innerlich an etwas mangelt, dass etwas fehlt oder unvollständig ist.
Der größte Teil dieser Schuld liegt im Unbewussten. Deswegen ist das Bild eines Eisbergs so hilfreich. Die meisten der Erfahrungen, die anzeigen, für wie schlecht wir uns wirklich halten, befinden sich unterhalb der Bewusstseinsschwelle, was sie natürlich praktisch unzugänglich für uns macht. Die eigentliche Quelle all der Schuld ist der Glaube, dass wir durch die Trennung gegen Gott gesündigt haben. Als Folge begreifen wir uns als getrennt von allen anderen und von unserem Selbst.
Sobald wir uns schuldig fühlen, können wir nicht umhin, Bestrafung für das zu erwarten, was wir unserer Meinung nach an Schrecklichem getan haben, wie auch dafür, dass wir so furchtbare Kreaturen sind. Wie der Kurs lehrt, verlangt Schuld immer nach Bestrafung. Fühlen wir uns erst einmal schuldig, dann werden wir glauben, für unsere Sünden bestraft werden zu müssen. Psychologisch gibt es keine Möglichkeit, diesen Schritt zu vermeiden. Also haben wir dann Angst. Alle Angst, unabhängig von ihrer scheinbaren Ursache in der Welt, kommt von dem Glauben, dass wir für unsere Handlungen oder Unterlassungen bestraft werden sollten. Anschließend fürchten wir uns davor, wie die Strafe aussehen wird.
Da wir Gott als denjenigen ansehen, gegen den sich unsere eigentliche Sünde richtet, wobei die Sünde in der Trennung besteht, glauben wir nun, dass Gott selbst uns strafen wird. Wenn Sie bei der Lektüre der Bibel auf all die furchtbaren Stellen über den Zorn und die Rache Gottes stoßen, so liegt deren Ursprung in dieser Überzeugung. Das hat nichts mit der Wirklichkeit Gottes zu tun, denn Gott ist nur Liebe. Es stammt ausschließlich von der Projektion unserer Schuld auf ihn. Nicht Gott verstieß Adam und Eva aus dem Garten Eden, sie warfen sich selbst hinaus.
Sobald wir glauben, gegen Gott gesündigt zu haben, was bei uns allen der Fall ist, müssen wir vonseiten Gottes auch eine Bestrafung erwarten. Der Kurs spricht über die vier Hindernisse vor dem Frieden. Das letzte Hindernis ist die Angst vor Gott (T-19.IV-D). Selbstverständlich haben nur wir selbst, als wir anfingen, uns vor Gott zu fürchten, den Gott der Liebe in einen Gott der Angst, des Hasses, der Bestrafung und der Rache verwandelt. Das entspricht ganz den Wünschen des Ego. Sobald wir Schuldgefühle entwickeln, ganz gleich, aus welchem Grund, glauben wir nicht nur, dass wir tatsächlich schuldig sind, sondern auch, dass Gott uns töten wird. So verwandelt sich Gott, unser liebevoller Vater und einziger Freund, in unseren Feind. Ihn zum Feind zu haben ist zweifellos nicht gerade angenehm. Hier liegt also der Ursprung der Überzeugung, die Ihnen in der Bibel oder anderswo begegnet, dass Gott ein strafender Vater sei. Ihn für einen solchen zu halten heißt, ihn dieselben Egoqualitäten zuzuschreiben, die wir haben. Wie Voltaire einmal sagte: »GOTT schuf den Menschen nach seinem Ebenbild, und dann gab der Mensch das Kompliment zurück.« Der Gott, den wir uns geschaffen haben, ist in Wirklichkeit das Abbild unseres eigenen Ego.

Wäre vielleicht die Frage wie solches Erleben bei "durchschnittlichen Leuten" aussehen würde, bei denen wohl z.B. auch oft größere Sehnsucht nach menschlichem Bestätigtwerden vorliegen dürfte.

Ich denke, dass "durchschnittliche Leute" diesem eigenen Erleben eher ausweichend begegnen. Bezogen auf EKIW würde ein solches Erleben auf dem Denksystem des Egos beruhen - und genau dieses Bestätigungsbedürfnis dürfte unter anderem ein Grund dafür sein, Erkenntnisse und Lehrmeinungen vorzugsweise im Aussen zu suchen, diese oft unreflektiert zu übernehmen und dabei möglichst nicht anzuecken.
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