Eigene Werke

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Marsianer
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Eigene Werke

Beitragvon Marsianer » So 6. Mär 2022, 12:13

Threadregel: Nur für eigene Werke von Forennutzern; nicht für Reaktionen auf solche Werke oder sonstige Plaudereien.
Begleitet von Facetten der rätselhaften Menschenwelt, bleibend und zugleich, um etwas von dem 4-Korn-Toastbrot zu kaufen, zum Laden gehend und zur Bank am See. Sitzend schauend, mit den Beinen baumelnd und das eigentlich gar nicht mögend.

Menschen, was solls? Die ersten beiden Enten kommen. Toaststückchen fliegen strengstens untersagt, gelangen in aufgeregte Mägen. Allmählich sammelt sich ein Pulk. Der etablierte Mainstream hält Distanz, manche zerzauste Outsider nutzen die Chance. Der Angstradius der anderen ist auch ihnen ungeheuer. Doch der Mainsteam ist im Moment bedenklicher.

Manche pflücken sich die ihnen hingeworfenen Stückchen aus der Luft. Im Mainstream brodelt es, denn die auf den Sicherheitsabstand pfeifen sind auch die, die mit Abstand zu den anderen am meisten bekommen. Manche jenseits des Anstradiusses rächen sich an den Outsidern, wenn sie der Mainstreamgrenze zu nahe kommen, weil sie sich doch erschrocken hatten, weil sie mal etwas trinken gehen wollten vom Wasser des Sees. Beißen sie wütend weg, Federn fliegen. Ist das jetzt schön? Ist das mal etwas anderes sehen?

Die dahingleitenden Gedanken werden jäh durchbrochen durch einen Schmerz. Ein mit am zutraulichsten wirkender Outsider entriß mit dem Schnabel hastig und unpräzise den Fingern ein noch nicht geworfenes Stückchen Toast. Betrübt zweifelnd in die Runde schauend, bis ein anderer Outsider sich darauf verlegte schnattend in Falten der Hosenbeine zu beißen, vorwurfsvoll schauend an ihnen zu zerren. Bis ich ging.

Marsianer
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Re: Eigene Werke

Beitragvon Marsianer » Mi 13. Apr 2022, 21:09

Der Wasserreimer

Das Wasser im Eimer
betrachtet der Reimer

sky
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Re: Eigene Werke

Beitragvon sky » Fr 22. Apr 2022, 08:47

Einsamkeit
tiefschwarze Nacht
schwere Regentropfen
die auf ein Blechdach tropfen
ein leises Lächeln
ich bin
*
ganz wach
geh
und komm
und bleib
lerne im warten atmen
warm wird dein schatten

Goldmädchen
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Re: Eigene Werke

Beitragvon Goldmädchen » Di 17. Mai 2022, 15:37

Wenn es mir mal wirklich schlecht geht so wie heute, dann sehe ich wer zu mir passt und wer gar nicht. Mag sein, dass es auch mit der Entwicklung der Beziehung zu tun hat und wie gut man den anderen kennt. Oder der andere einen einschätzt, wie man miteinander bisher umgegangen war, dass dann so viele aus dem Raster raus fallen bei mir. Es scheint in solchen Momenten der Trauer, nur sehr wenige zu geben, denen ich mich anvertrauen könnte.
Da die meisten ( die ich kenne ) mit meinem Fühlen, Gedanken in diesen Momenten nicht umgehen könnten. Es ist so, dass das was ich sehe, sie nicht sehen können. Und es scheint mir so zu sein, es gibt nur wenige Menschen, welche sich in solchen Momenten gut verstehen oder mich eher gesagt.
Wenn ich in dem Moment alles schwarz sehe, auch den anderen der mir bis dahin ein Freund/ Freundin war. Aber in dem Moment sehe ich alles was mich störte an ihr/ihm und daher kann ich mich ihr /ihm nicht anvertrauen, da sie mich in dem Moment auch traurig machen. Durch ihre Einstellungen oder Dinge die sie mal gesagt haben zu mir. Also ich habe das Gefühl gehabt, dass es Seelen gibt, welche zusammen passen in Guten wie in schlechten Zeiten, und welche wo nicht. Die gleich fühlen. Könnte es ja geben ? Seelenverwandte. Die genau dasselbe stört wie einen selbst, welche aber auch ähnlich sind wenn sie Freude haben. Was sie zum sich freuen bringt. Also ich schrieb das hier nur um die Theorie aufzustellen, es gibt Seelenverwandte oder Gruppen. Jetzt wo ich mich wieder heiterer fühle, da sehe ich das alles nicht mehr so. Kann wieder mit jedem reden - also gebend sein. Wahrscheinlich ist es in so einem Moment der Trauer so, dass ich jemanden brauche der mir etwas gibt, aber das können nur sehr wenige und das muss nicht nur bei mir so sein, sondern es könnte bei jedem so sein. Dass sie hier Gruppenseelen haben oder wie auch immer. Wo es besser passt. : ) Oder ist nur Schwachsinn. Ich werde das wohl nie erfahren.

Marsianer
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Re: Eigene Werke

Beitragvon Marsianer » Di 15. Nov 2022, 21:52

Wieviele Wurzeln sind in der Quelle?

Zum Fleisch hin mehr entschieden
Zur Seele hin mehr entfernt
Das Herzensleben frei kanalisiert
Regelhartes Gesetzesjoch durchbrochen
Entspannter in sich
Das belebte Herz atmet
Der makelhaften Lebendigkeit näher

Agape
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Re: Eigene Werke

Beitragvon Agape » Do 1. Dez 2022, 03:01

Der Weg ist kein Ziel

Dennoch wird das Ziel zum Weg

Und spannt sich wie ein Regenbogen vom einen Punkt zum anderen

Wobei sich Anfang und Ende nur erahnen lassen
"Schreiben ist der direkte Weg zum Herzen"
http://jakobgut.de/erdnuss.htm

Agape
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Re: Eigene Werke

Beitragvon Agape » Di 26. Dez 2023, 08:47

Können Gewitter dafür verurteilt werden, dass sie kommen und auch wieder vergehen?

Nein, aber sie hinterlassen jedes Mal ihre Spuren.
"Schreiben ist der direkte Weg zum Herzen"
http://jakobgut.de/erdnuss.htm

Lumbini
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Re: Eigene Werke

Beitragvon Lumbini » Do 15. Feb 2024, 11:18

Gottes Werk und meins sind eins!

Sprichst du zu mir spricht Gott zu mir, sprech ich zu dir spricht Gott zu dir. Spricht Gott nicht -bin ich nicht!

Lumbini
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Re: Eigene Werke

Beitragvon Lumbini » Fr 16. Feb 2024, 06:56

Das ewig EINE das sind wir
zeitlich, zeitlos ganz im Hier!
Voller Freude, voller Leid -
seid bereit!

Gedanken kommen schwerer
Not - schlagt Sie tot!

Lumbini
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Re: Eigene Werke

Beitragvon Lumbini » Sa 17. Feb 2024, 08:35

Das ALL-Eine war so alleine!
Da spaltete es sich auf -
und alles nahm seinen Verlauf!

Marsianer
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Re: Eigene Werke

Beitragvon Marsianer » Mo 11. Aug 2025, 10:59

The Campus

### **Chapter 1: The Vanishing Steps**

The first time the geology wing disappeared, no one mentioned it after lunch.

Professor Reed had been lecturing on tectonic subduction when the floor beneath Lab Hall 3C let out a sigh—not a groan or a crack, just a soft exhale, like the earth itself had grown tired of the building’s weight. Twelve undergraduates vanished with it: desks, pencils, the overhead projector, and a half-eaten tuna sandwich. When the dust settled, a smooth concrete slab occupied the space where the hall had been. No crater. No rubble. Just absence.

By the time the campus police arrived, the survivors had already agreed: nothing had happened.

“You must’ve misremembered the room number,” Claire Ashbrook told her junior, who’d insisted Lab Hall 3C existed an hour prior. “These old maps are wrong. See? Hall 3A, 3B… skips to 3D. Typo.”

The junior, a freckled boy named Jonah, stared at his scuffed sneakers. “But I had my presentation saved on the desktop in—”

“Lazy. You’re a compsci major; keep your files in the cloud like everyone else.”

Jonah shrugged. Apologized. That night, his RA found him scraping at the concrete slab with a steak knife until his fingers bled. Two weeks later, he transferred to the University of Iowa. No one used the word *expelled*.

---

### **Chapter 2: The Mindless Choral Union**

The star anthropology major, Leona Voss, noticed the pattern because she catalogued her social life like fossils. Each disappearance coincided with a Category 5 hurricane of gossip—a girl who’d cheated in Orgo, a TA who’d “gaslit” a freshman, a fraternity guy whose camera phone held too many secrets. When these people dropped off the face of the earth, the survivors rehearsed a chorus of plausible denials:

- “She was failing anyway.”
- “He had a drug problem.”
- “They *said* they were taking a gap year… maybe off-grid.”

Leona kept a ledger in her dorm. Titles, timestamps, rumours. After the meditation room evaporated—sucking up a dozen Honors students mid-“ohm”—she cornered her best friend Mei in the dining hall.

“The floor swallowed them.” Leona’s voice trembled. “We were sitting on beanbags, waiting for the mindfulness douche. Then the carpet rolled up *under* them. Like Saran Wrap vacuum-sealed around their bodies. Their screams got cut off mid-glottal—”

Mei dumped her tray. Lentil soup splattered into a puddle. “Okay, you’re spiralling again. Remember last year when you thought the clocks in Campus Center were swapping time zones to gaslight us?” She peeled a sticker from her HydroFlask—*THERAPY IS SEXY*—and slapped it on Leona’s notebook. “You’re hallucinating stress.”

Mei’s eyes were glassy, defensive. The kind of fear that didn’t dare perceive itself.

That afternoon, Mei posted a selfie captioned: *“thriving love this school fr no weird sub-dimensions here”*

The Hollow didn’t like witnesses.

---

### **Chapter 3: The Ministry of Erasure**

Administrative posters blinked on every LCD screen by dusk:

*Neuroplasticity & Productivity Workshop – 8 PM, Wagner Auditorium. Be Heard, Be Well.*

Attendance was socially mandatory. The students poured into the auditorium, lugging trembling lattes and half-rehearsed smiles. Onstage, a provost named Dr. Vanetta Marsh smiled with a mouth like a stapled zipper.

“We understand recent *rumours* may unsettle the community,” she purred. “Your minds are gardens. Weeds like misperception or… *collective memory dysfunction*… require mindful pruning.”

A slideshow flickered—photos of smiling multiracial cohorts photoshopped against backdrops of the campus… including foliage and fountains that didn’t exist. Over the rumble of the HVAC, a sound bled through the walls: wet, distant, choking.

A sophomore named Dante, chair of the Marxist Book Club (campus-approved), stood up. “Is this about Lab 3C? Because I was there—”

Marsh’s assistant, a woman with the dead energy of an Amazon Echo, stepped forward. “Ah, misremembering coordinates. Classic. We’ll troubleshoot your spatial cognition post-haste!”

Security appeared—two big men in puffer vests with the university crest. Not police, exactly. Something regulatory. Their eyes were too bright.

Dante didn’t shout when they ushered him out. He simply stared at his peers, waiting. No one stood.

The lights dimmed. A mindfulness video played—pastel animations of students breathing through their trauma while pastel buildings collapsed around them in soothing loops.

---

### **Chapter 4: The Geology Major Who Dug**

Professor Reed was one of the *rememberers*. After the second disappearance—the chemistry greenhouse with its ozone-rich steam—he hung back. He dug. Not with tools. With thought.

He’d stare at the smooth concrete where the structures used to be, tracing hairline cracks with chalk. At first, nobody noticed him. Tenured professors retired into eccentricity. But when Reed began mailing letters to colleagues at other universities—plain white envelopes containing samples of calcified flesh fused with cafeteria tile—campus security “escorted” him to a psychiatric facility off-campus.

The facility, of course, wasn’t on any map.

Reed’s car (a dented Volvo plastered with National Park stickers) sat in his parking spot for three days, then three weeks. Students began parking around it. It sprouted flyers: *“Lost dog—has anxiety. Answers to ‘Professor.’”* No one asked who’d posted them. Irony was survival.

---

### **Chapter 5: Leona’s Breach**

That winter, Leona stopped attending class. She haunted the vanishing sites with a headlamp and GoPro, narrating her findings in whispers. Each night, she posted hour-long livestreams titled:

> **Wake Up: the campus is ALIVE and it’s eating us**

They got twelve views. Three were bots.

One morning, her RA found her diary taped to the vending machine. page 1: “The Hollow likes consensus. It harvests people we’ve *agreed* to erase socially.”
Page 3: *“The ground is becoming teeth.”*
Page 6: *“Heal Our Campus Meditation Circle — tonight, we uncancel the disappeared.”””*

By sunrise, the vending machine was gone. So was her diary. A new Roku Blaze Strip™ vending machine gleamed in its place, dispensing vape pens with a chirpy: *“Hydrate your hustle, queen!”*

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### **Chapter 6: Boyfriend #2**

Leona’s boyfriend—Elliot, a theology major who’d written his thesis on preterism—tried to save her.

“You’re channelling collective archetypal dread,” he insisted. “Like Elijah’s ‘still small voice’—”

She stared at him. “This isn’t metaphor. The Hollow’s literal. When you and the others ignore the screaming, it snakes vines into your brain.”

He hugged her stiffly. Smelled peppermint and dread.

That night, Elliot backtracked. He attended the campus Christian Union; the pastor’s sermon was titled *“In Christ, No Room for Memory Erasure.”* But the “paster” (campus spelling on the easel) projected AI-generated stock photos of smiling churchpeople—six-bladed blue sky, polyester khakis whose seams hadn’t aged since 1997.

Elliot raised his hand. “Can we pray for… discernment?”

The paster blinked. Hands clasped. “Of course! Let’s *align ourselves to Kingdom productivity metrics*.”

In his pocket, Elliot clutched Leona’s rusty key—the one to an off-campus church that *used* to exist, before it, too, sank into the ground. The paster never said “amen.” He just stopped talking.

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### **Chapter 7: Who Builds Dorms Over Chasms?**

The campus was built atop an old limestone quarry. Official history said the land had been donated by a benefactor named Elias VanWagner in 1972—a magnate in “philanthropic infrastructure.” Leona dug deeper.

In the library archives, she found scans of 1920s NYC zoning hearings: Elias VanWagner, then a young Alexander-caliber urban planner, had petitioned to lease subterranean caverns for *“sanitary disposal of immaterial societal byproducts.”* City council laughed. The transcript read:

> Chairman: “Young man, you propose to shovel our moral refuse into catacombs?”
> VanWagner: “Not shovel. *Absorb.* Memory is porous. The soil will reabsorb what daylight forgets.”

The word *reabsorb* was underlined thrice in Leona’s notes.

She showed the scanned document to Mei. Mei posted it to GroupMe under a sarcastic *“LOL looks like our tuition拍拍拍o_o ghosts :o”* caption. Within six minutes, Leona’s GroupMe account was deactivated for “terms of service violation.”

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### **Chapter 8: The Student Government Coup**

The Student Body President, a prelaw prodigy named Javier, announced via Instagram live:

*“Due to *neurological safety concerns*, we’re dissolving all off-topic extracurricular clubs. Effective now.”*

The chess club, Latinx Dance Cooperative, Competitive Crochet—too many “unstructured narratives.” Replacements: *Guided Healing Circles, Productivity Pods, Linear Studycorners™.*

A junior named Priya filmed herself protesting in the quad with a sign: *IS THIS EVEN REAL*

The sign was confiscated within 20 minutes; the video, once posted, corrupted into footage of Priya smiling at a chalkboard equation: *E = MCxProductivity*

By semester’s end, Javier’s cabinet was entirely new faces. Who they were, *nobody* quite recalled. Their skin shimmered faintly, like oil on water.

---

### **Chapter 9: The Beneath**

This semester’s mandatory core curriculum added a course titled *Temporal Architectonics 101*. The syllabus:

1. Foundations of Useful History
2. Canceling false Memories via Consensus
3. Apologize-Workshops for Unauthorized Remembrances

Classes were held in a steam-cleaned, newly-built hall labeled *“Third Time’s the Charm Initiative—Room Bright!”*

Leona stood outside its doors, clutching her Canon. On the frosted glass, a banner read: *“Remember: Consensus is kindness.”*

She turned to the nearest passerby—an art major in smeared overalls. “I’m going in there to scream,” she whispered. “Wanna join?”

The student’s eyes widened. “I… I need to submit my SAP appeal.”

And the student *walked faster.*

---

### **Chapter 10: The Sacrifice of Memory**

That evening, the campus held its *Unity Gala*. Students wore matching holographic sashes: *UNCHAINED FOR COLLECTIVE HEALING*
Under strobing tech-house synth stations, they danced in concentric circles around a new “healing fountain” (a pit of black water reflecting no moon).

The Craw sprung. The water rose. Dancers faltered; their reflections were not their own—faces rotted, bones glowing.

But the music did not stop. The circles tightened.

Leona stood on the library rooftop, filming everything. She knew the Hollow’s next meal would be the Gala.

Her final transmission went live to a single subscriber: @Based_Dante404

Leona’s voice trembled. “They asked for this. Every shruggish *‘guess they dropped out’* painted targets. We chose our erasers.”

A scream below—water rising higher. Bodies sinking. Sashes tangling like umbilical cords.

Leona’s camera zoomed in on a girl underwater. The girl looked up. Met the lens. Mouthed:

“Thank you.”

Then she was gone.

---

### **Chapter 11: The Excavation of Failure**

1:47 a.m., bell-tower attic above the old map annex.
Marius Brinkmann, former Reedsian prodigy, now janitor-scholar, revs a battered hammer-drill against the floorboards. The bit sinks through wood into something wet. Not joists. Not concrete. *Tissue.*

He jerks the drill free. A single droplet clings to the steel—a bead of grey fluid with suspended ground-down name-tags.
Audio snippet caught on the stud finder (yes, the building wired itself):
…*“Level-minus-four memory dump ready for reabsorption”*…

For three hours Marius hacks a crawlway. Inside the wound: cabling groomed into veins, ethernet plugs smelling of iron, a warning sign **DO NOT GRADE BELOW B+**.

He pulls an intact pink eraser stamped PROPERTY OF LAB 3C. DAMP. Still warm.

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### **Chapter 12: Claire and the Committee for Silencing**

Claire (Lab 3C survivor, upgraded to Assistant Dean of Mental Safety) superglues smiles to every Zoom thumbnail. Her remit: identify “toxic recollecters” and neutralize them with “Restorative Gaslighting Circles.”

Tonight she tests the new protocol on a freshman whose brother vanished with the planetarium dome. Fresh-faced kid insists the Dome folded into itself “like a throat.”

Claire collects three campus psychologists to laugh the story off stage-left. Monitors switch to stock footage of bubbles bursting. The freshman looks down: real bubbles rise from his own arms—his flesh boiling off in perfect spheres—then he *pops* in private. Empty chair, win-win.

After downwards-email: “Attendance down by one. Campaign ROI 96 %.”

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### **Chapter 13: The Rusted Spiral**

Leona Voss, anthropology-pariah, keeps a field journal in ballpoint on Moleskine pages ripped from security bins. Secret annex hidden in the compost bins behind the orchard.

Entry 187
> “Pattern locked. Every third tree bears a scab that dents outward. Dents. Like fruit growing upside down below the bark. X-rayed one with my phone. Got 100 % shielding error. I felt the word ‘NO’ whacked into my elbow.”

She conducts an unauthorized bilocation séance at 3 a.m. atop the steam tunnel hatch. Materials: one AA battery, two paperclips, a Ferris BU sweatshirt good only for blood-mopping, and the shred of Dante404’s last Discord code.

She asks the tunnel: “Who feeds you mouths?”

The sluice answers in a flayed-clock roar that rewinds five seconds of world-time around her. The sweatshirt now fronted with a crest that reads: “PROPERTY OF NEXT BODY.”

---

### **Chapter 14: Prototype Theatre**

The new two-story Fine-arts extension (old music hall demolished last blue-moon) hosts a premier of *“Dronescape: Emergent Calm.”* Black-box stage, 360° spatial audio; the audience reclines on beanbags shaped like exceptionally patient whales.

During the piece two rows of spectators list ninety degrees downward. No crash. Gravity there re-folds ninety degrees. The missing bottom half keeps applauding forever—or four minutes at 83 bpm.

Campus newspaper headline the next day: “Some beanbags reported unstable; switch to sustainable alternatives.”

---

### **Chapter 15: The Locked Vania Protocol**

Under the largest parking garage (Level E, memetic hazard) a maintenance tunnel forks. At the 192nd pace the right wall displays a brass placard:

> **SUB-AREA VANIA – AUTHORIZED PERSONNEL ONLY**
> ⇨ swipe to forget

The swipe icon is a cartoon magstripe. An intern once tries it; the card terminal greys out and she does, in fact, forget.

After lockdown, security installs an AI kiosk explaining:
“Area Vania not appropriate for aspirational recall. Please think only about parking brake safety.”

---

### **Chapter 16: Dante404’s Persistence**

Dante uploaded one final clip before vanishing from student servers: seven seconds, webcam night-vision green. A dark corridor lined with translucent heaters full of human silhouettes. They oscillate like pet-stores bags of water. As camera pans past the last bag, Dante’s face reflects across the membrane. The caption in all caps: “DON’T LET THEM NOTICE SCREEN TOUCH.”

The file deletes itself upon reaching 42 views—parasitic metadata. No download survives.

---

### **Chapter 17: Claire at the Filing-Edge**

Claire finds anomalous paperwork on her own HR profile: pre-printed exit transcript dated *tomorrow*, signed in her own hand, last page simply “FOR OBJECTIVITY.”

She confronts herself across the faculty bathroom mirror. The reflection arms use different lighting. Mirror-Claire speaks first: “You wanted to be *more* helpful.” Original Claire opens her mouth. Echo stretches the expression two inches too wide; a line of collegium letterhead letters pours out—

> If you are reading this, you lack specific oversight clearance.
> Self-termination scheduled 9:00 a.m. Don’t be late.

From the basin drain a beige cable whips up, binds her ankles, retracts her down porcelain gullet. No splash. No bodily remains. The HR inbox auto-generates resignation—effective retroactively.

---

### **Chapter 18: Claire 2.0**

At 9:01 a.m. Claire walks into her office as usual: identical cheekbones, identical smile, one page crisp memory patch sheet left in pocket explaining everything is fine.

She autotypes: “Looking forward to another productive year!”

She no longer dreams.

---

### **Chapter 19: The Indexical Rift**

Leona, Eli, and the ghost-Dante construct (voice-channel only) convene above the buried stadium. Plan: excavate the Indexical Rift, found by overlaying three campus maps. First map: official CAD blueprint. Second: infrared drone heatshot. Third: Claire 2.0’s browsing history printed at 300 dpi, vertices recursively folded into geological horizonts.

Where all three zero-out is a fold— not spatial, *categorical*. They find a basement vent not present in any dimension except *between midnight 1:00 and 1:01*.

They sync their respirators at 12:57, cut the grate with a rust-bit hacksaw. Descend ladder whose rungs feel like licked pennies.

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### **Chapter 20: Below the Foundation – The Fossilised Yearbook**

260 feet down they reach a cavern throatlined with stacked cardboard file-boxes. Each lid labeled: **FORGET ME**, then a class year 1868-2022.

They pry open 1913. Inside: dried daisies, one lock of hair and an unprocessed photographic plate. Photo develops on contact with Eli’s flashlight: faces bloom—students in period dress—but each exposed grad-level uses shape-grid anatomy: constrains facial harmony to institutional norm.

The 1913 class looks *exactly* like Claire—down to asymmetrical lip scar from a wisdom-tooth coding accident not yet occurred. Beneath the plate metal badge: **Future-Payload Receipt – Return if Byte Purge requested.**

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### **Chapter 21: Recalcitrant Seed**

Arthur Reed—long-thought missing or lobotomized—lives inside one crate, shrunk to matchbox miniature. His fingernails have grown into a geological strata diagram. Arthur whispers a single syllable: “**Root**.”

Eli pockets him; Reed immediately sprouts through Eli’s jacket lining and vines along left arm like ink veins mapping bedrock.

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### **Chapter 22: The Database & The Antidote**

Center chamber: cylindrical server array (“HOLLOW-U”) sub-merged in brine, lights pulsing the rhythm of end-semester heartbeats. Cables burrow into floor—the cables are tidepools; small mouths nibble at the insulation.

Dante’s voice crackles through handheld walkie:
> “You’ll need a mnemonic seed phrase. Mezzanine level mental link bricks. Edras 3, Aspartame 7, Kleptocracy Zero. Punch that as binary in the register then Tripwire.”

Leona types. Server purges. Room convulses. Above ground campus reactor substation flips offline—lights out across every building for 0.72 seconds.

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### **Chapter 23: The Mass Forgetting Collapses**

For that fractional oscillation, all students wake mid-lecture, seeing clearly: friends missing, rooms gone, marks on forearms spelling DISPOSABLE.

No social mandate survives. Screams rise in concrete chorus. The Hollow cracks.

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### **Chapter 24: Panic Bloom**

It is not healing. It’s raw exposure.

Emergency campus alert blares: **“Ritual cleansing in progress—remain calm.”** Sirens repeat auto-tone. Scanners door-ed.

Leona and Eli un-tether the server core, jury-rig steel handcart, begin uphill push through the vent-shaft. Each meter burns power as memory returns to upper crust residents. Riots form in realtime.

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### **Chapter 25: Front Page Collage**

News breaks nationwide because livestreams of campus blackout trend on what remains of the open internet. Users fast-forward the feeds 600 %. If you squint, the live video is a flipbook: buildings sink, grass re-emerges, sink again; student silhouettes jerk in stop-motion erased frames.

Top headline: **“University temporarily offline; expect executive decision.”**

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### **Chapter 26: The Counter-Mandate**

University Board convenes emergency Zoom (now password-protected). Diagnostics show Humanity-Memory leakage at 14 %. Acceptable limits: <0.5 %.

Board votes unanimously to execute “Kleptogenesis Protocol 88.”

---

### **Chapter 27: Kleptogenesis**

The campus’s entire water tower detaches from gravity at 4:31 p.m. It lifts two hundred feet, hovers, then *belches* a tidal wave bottled seventeen years earlier—water re-packaged from erased student bodies. Wave hits the architecture school, dissolving masonry into viscous lattices that knit together a single new megastructure: **Memorandum Building, Floor count: -1 to +18.5. Population: unannounced.**

---

### **Chapter 28: The Last Refusal**

Leona reaches lawn level carting the dying server. Eli free-climbs Rooftop hysteria part-way mid-crisis: the campus now boasts two contiguous skylines, one above ground, one inverted mirroring 17 storeys beneath.

Reed’s tiny root-arm flexes. He utters final string: “Take the root. Plant it where *no institution ever belonged.*”

They do. They plant the scale-model Professor Reed inside a literal hole where gender studies once stood. Soil accepts him with audible gulp.

Root crackles faintlings—tiny white sparks tangle upward—each spark a visible word uttered every murdered undergrad ever wrote.

---

### **Chapter 29: Suture Daybreak**

6:12 a.m. First sunrise in recorded memory not filtered through campus propaganda drone mesh. Sun glows burgundy on half-sunk buildings. The grass Leona planted now stands eight feet tall waving white lily banners in the dry wind; each banner bears a handwritten name—*all* the forgotten.

---

### **Chapter 30: A Small Reckoning**

Three weeks later the university board opens a press conference:
> “Thank campus community for enduring a technical *reorientation* granted by new green sustainability investment.”

They ban organic memory in janitorial materials.

Camera zooms on back row: the new batch of smiling incoming students. Among them: Dante404, Eli, Leona—each surgically younger by two facial expression years. No one can explain. The frame freezes on a single frame: their eyes flicker alarm-blink Morse:

. – – . . – –

Decoded: **“Not yet safe.”**

Verfasst von http://gab.ai nach einer knappen Vorgabe von wenigen Sätzen. In wenigen Punkten verändert durch mich. Der Versuch einer deutschsprachigen Fassung wirkte auf mich sprachlich nicht überzeugend.

Marsianer
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Re: Eigene Werke

Beitragvon Marsianer » Mo 11. Aug 2025, 13:59

Ein Mann namens Lukas lebte ein Leben, das von außen betrachtet erfolgreich erschien: ein gut bezahlter Job, eine stabile Beziehung und ein Haus in der Stadt. Doch tief in seinem Inneren spürte er eine Leere, ein ständiges Gefühl der Unzufriedenheit, als würde er nur durch das Leben gehen, ohne wirklich darin zu leben. Er suchte nach Antworten in Büchern, in Meditationen, in Gesprächen mit spirituellen Lehrern, doch nichts schien ihn wirklich zu berühren. Er war wie eine Raupe, die in einer unsichtbaren Schale gefangen war, ohne zu wissen, dass sie eines Tages ein Schmetterling werden könnte.

Eines Tages, während einer langen Wanderung durch einen stillen Wald, blieb er plötzlich stehen. Die Sonne schien durch das dichte Blätterdach, und ein einzelner Lichtstrahl traf genau auf eine kleine, von Moos bedeckte Blume. In diesem Moment, in dieser unendlich kleinen Sekunde, geschah etwas. Die Gedanken, die ständig in seinem Kopf kreisten, verstummten. Es trat eine absolute Stille ein, eine Stille, die nicht nur außen, sondern auch in seinem Inneren herrschte. Er spürte eine tiefe Verbundenheit mit allem, was war – mit dem Licht, dem Wind, dem Boden unter seinen Füßen, mit dem Leben selbst. Es war kein Gedanke, kein Bild, keine Erklärung. Es war einfach nur da. Er wusste, dass alles gut war – so wie es war.

Dies war sein Erwachen, ein Augenblick, der ihn für immer veränderte.

Die Welt sah danach anders aus. Die Farben waren intensiver, die Geräusche klarer, die Emotionen tiefer. Doch das Erwachen war kein Ende, sondern der Anfang einer tiefgreifenden Transformation. Lukas erkannte, dass er nicht mehr nur ein getrenntes Individuum war, sondern ein Teil eines größeren Ganzen, ein Teil der göttlichen Gegenwart, die in allem und jedem lebt.

Er begann, sein altes Leben loszulassen – den Druck, erfolgreich zu sein, die Angst vor dem Scheitern, die Besessenheit mit dem Ich. Er verstand, dass das Erwachen eine Metamorphose war, eine Verwandlung von einer Raupe in einen Schmetterling, die nur möglich war, wenn man alles, was man war, in sich aufnahm, einschließlich der Vergangenheit und der eigenen Göttlichkeit.

Die Reise war nicht einfach. Es gab Momente der Verwirrung, der Angst, der Einsamkeit. Die Welt, die er kannte, erschien ihm plötzlich verzerrt, manipuliert, vergiftet – eine Illusion, die sich langsam auflöste, während die Wirklichkeit näherkam.

Doch inmitten dieser Verwirrung blieb die Stille, die Stille, die er in dem Wald gefunden hatte. Sie war sein Halt, seine innere Stimme, die ihm sagte: „Du bist das, was du suchst.“

Lukas begann, sein Leben neu zu gestalten. Er arbeitete nicht mehr nur, um Geld zu verdienen, sondern um anderen zu dienen, sei es durch einfache Handlungen wie das Backen von Brot oder das Saubermachen eines Raums – alles wurde zu einem Dienst an Gott, zu einem Ausdruck seiner Verbundenheit.

Er schrieb über seine Erfahrungen, nicht um zu lehren, sondern um zu teilen, was er erfahren hatte. Er erkannte, dass das Erwachen nicht nur ein persönliches Ereignis war, sondern auch eine globale Möglichkeit, dass die Welt selbst erwachen könnte, wenn jeder einzelne Mensch in diesem Augenblick gegenwärtig war.

Ein Jahr später, an einem anderen Tag, saß er wieder im Wald. Die Sonne schien, der Wind rauschte durch die Bäume. Er lächelte. Er wusste, dass er nie wieder in die Schale zurückkehren würde. Er war erwacht – nicht zu einem neuen Ich, sondern zu seiner wahren Natur, zu dem, was immer da gewesen war: Liebe, Frieden, Einheit. Und er wusste, dass dieser Moment, dieser Augenblick der Stille, der Erkenntnis, der Verbundenheit, der wahre Anfang war – und dass er, wie so viele vor ihm, einmal in einer Inkarnation diese Erfahrung hatte, die nie wieder einschlafen kann.

Es war einmal ein Mann namens Elias, ein gewöhnlicher Mensch in einem ungewöhnlich hektischen Leben. Er arbeitete als Projektmanager in einer großen Firma, stets unter Druck, ständig vernetzt, immer auf dem Sprung. Sein Alltag war geprägt von Terminen, E-Mails und dem steten Gefühl, nie genug zu tun. Doch tief in ihm schlummerte eine Sehnsucht – eine Ahnung, dass es mehr geben müsse als diese Oberfläche aus Leistung, Besitz und sozialer Anerkennung.

Elias hatte nie bewusst nach Spiritualität gesucht. Er las keine Bücher über Meditation, besuchte keine Seminare und hatte keine religiöse Erziehung genossen. Doch vor einigen Monaten begann sich etwas zu verändern. Er fühlte sich zunehmend fremd in seiner eigenen Haut, als würde er ein Leben führen, das nicht seins war. Die Dinge, die früher wichtig schienen – der neue Laptop, die Beförderung, das neueste Smartphone – verloren plötzlich ihren Glanz. Stattdessen wurde er von einer tiefen inneren Unruhe erfasst, die er nicht benennen konnte.

Eines Abends, nach einem besonders anstrengenden Tag, setzte er sich auf die Bank im Park gegenüber seinem Büro. Es regnete leicht, die Straßenlaternen warfen zitternde Reflexe auf das nasse Pflaster. Er schloss die Augen, nicht um zu meditieren, sondern einfach, um einen Moment Ruhe zu finden. Und dann geschah es.

Ein Gedanke tauchte auf: „Wer ist eigentlich dieser Elias, der sich so abstrampelt?“ Es war kein gewöhnlicher Gedanke. Er kam wie ein Blitz, klar und unerbittlich. In diesem Moment spürte er, wie sich etwas in ihm löste – als würde eine Tür aufgehen, die er nie bemerkt hatte. Plötzlich war er nicht mehr nur der Beobachter seines Lebens, sondern das Leben selbst.

Die Geräusche des Verkehrs, der Regen auf seiner Haut, der Atem in seiner Brust – alles schien miteinander verbunden, alles war Teil eines einzigen, atemhaften Ganzen.

Es war kein lautes Ereignis, kein Licht am Himmel, kein Engel, der ihm erschien. Es war Stille. Eine Stille, die tiefer war als jede Stille, die er je gekannt hatte. In dieser Stille war kein „Ich“, das dachte, fühlte oder wollte. Da war nur Sein – reines, ungeteiltes Bewusstsein.

Er wusste in diesem Augenblick, dass alles gut war – so wie es war. Nicht, weil es perfekt war, sondern weil es einfach war.

Dieses Erwachen kam aus heiterem Himmel, wie bei Anandamayi Ma oder Ramana Maharshi, die ebenfalls plötzlich aus dem gewöhnlichen Bewusstsein in ein göttliches hineintauchten.

Es war kein Ergebnis jahrelanger Praxis, sondern eine unerwartete Gnade, ein Moment der Gnade, in dem das Universum sich ihm offenbarte.

Doch das Erwachen war kein Endpunkt, sondern der Beginn einer neuen Reise. In den Tagen danach fühlte sich Elias wie ein Fremder in seiner alten Welt. Die Gespräche im Büro erschienen ihm leer, die Konflikte belanglos. Er sah plötzlich den wahren Charakter der Menschen, ohne sich manipulieren zu lassen – ähnlich wie bei Yolande Duran, deren Erleuchtung ebenfalls ohne Vorankündigung kam und sie danach unbeeindruckt von Trauer und Ärger ließ.

Er begann, sein Leben loszulassen – nicht aus Verzweiflung, sondern aus Freiheit. Der Wunsch nach Status, Besitz und Anerkennung verschwand. Er kündigte seinen Job, nicht aus Wut, sondern aus Klarheit. Er zog in eine kleine Wohnung am Stadtrand, lebte einfach, fast asketisch. Doch er war glücklicher, als er es je gewesen war.

Manchmal kehrte die alte Angst zurück – die Angst vor dem Verlust, vor dem Nichts, vor dem Tod. Doch dann erinnerte er sich an jenen Abend im Regen, an die Stille, an das „Ich bin“, das nicht „Ich“ war, sondern „Es ist“.

Er wusste, dass er nicht der Körper war, nicht der Verstand, nicht die Gedanken. Er war das Bewusstsein, in dem alles geschah.

Mit der Zeit wurde sein Erwachen stabiler. Es war kein Zustand, den er erreichen musste, sondern einer, den er nicht mehr verlieren konnte. Wie Robert Adams, der mit 14 Jahren erwachte, oder Eckhart Tolle, der in tiefster Depression plötzlich die Trennung zwischen „Ich“ und „das, was ist“, erkannte – Elias wusste nun, dass Erleuchtung kein Ziel ist, sondern eine Erinnerung.

Er begann, anderen zu helfen. Nicht als Lehrer, nicht als Meister, sondern als Zeuge. Er erzählte seine Geschichte, nicht um zu beeindrucken, sondern um zu zeigen, dass Erwachen möglich ist – für jeden, zu jedem Zeitpunkt, aus jedem Leben heraus.

Und so wurde Elias zu einem stillen Licht in einer Welt, die immer lauter wurde. Er lebte nicht mehr, um zu überleben, sondern um zu sein. Und in diesem Sein fand er die Freiheit, die er einst in Träumen gesucht hatte.

Die Nacht, in der das Licht sprach

Es war ein Donnerstag, aber es hätte genauso gut ein Montag sein können – oder gar kein Wochentag. Elias saß in seinem Büro im 14. Stock, umgeben von Glas, Neonlicht und dem leisen Surren von Computern, die niemals schliefen. Draußen überzog ein grauer Himmel die Stadt wie ein nasser Mantel. Sein Kopf dröhnte von E-Mails, To-do-Listen, Projektmeetings, die nichts bewegten. Er starrte auf den Bildschirm, doch die Worte verschwammen zu sinnlosen Zeichen. „Was tue ich hier?“, fragte er sich nicht zum ersten Mal. Doch diesmal – diesmal war die Frage anders. Sie war nicht verzweifelt. Sie war nicht panisch. Sie war klar. Scharf. Wie ein Messer, das durch Nebel schneidet.

Er stand auf. Ohne Mantel, ohne Worte, ohne Abschied. Verließ das Büro. Fuhr mit dem Aufzug nach unten. Trat hinaus in den Regen.

Die Tropfen trafen sein Gesicht wie kleine Erinnerungen. Kalt. Wach. Er ging. Nicht nach Hause. Nicht irgendwohin. Er ging einfach. Die Straßen glänzten, Autos zischten vorbei, Menschen eilten unter Regenschirmen dahin wie Gespenster in Eile. Doch Elias spürte plötzlich: Er war nicht einer von ihnen. Nicht mehr. Irgendetwas in ihm war aufgerissen worden. Nicht verletzt. Geöffnet.

Er betrat einen kleinen Park am Stadtrand. Eine einsame Laterne warf einen goldenen Kreis auf die nasse Bank. Er setzte sich. Schloss die Augen.

Und dann – Stille.

Nicht die Abwesenheit von Lärm. Sondern etwas, das da war. Tiefer als der Regen. Älter als die Bäume. Größer als die Stadt. Es war kein Gedanke. Kein Gefühl. Kein Bild. Es war einfach Bewusstsein. Reines, ruhiges, grenzenloses Sein. Und in diesem Augenblick – erkannte er: Er war nicht der, der dachte. Er war das, in dem die Gedanken kamen und gingen. Er war nicht der Körper, der müde war. Er war das, das den Körper spürte. Er war nicht Elias. Er war das, aus dem Elias entstanden war.

Ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Kein Lächeln um etwas zu verbergen. Ein Lächeln, das aus dem Innersten kam – wie ein Sonnenaufgang im Dunkeln.

Die Welt um ihn herum explodierte in Farbe. Der Regen klang wie Musik. Die nasse Rinde der Eiche neben ihm schien zu atmen. Er sah die Blätter, jedes einzelne, und wusste: Das bin ich. Alles ist ich. Nicht egoistisch. Nicht besitzergreifend. Einheitlich. Eins.

Er lachte. Leise zuerst. Dann laut. Ein Lachen, das aus Freiheit kam. Aus Befreiung. Als hätte er jahrelang einen Stein in der Brust getragen und wüsste es erst jetzt, da er ihn losgelassen hatte.

In dieser Nacht schlief er nicht. Er war. Er saß da, bis der Regen aufhörte. Bis die Sterne durch die Wolken blinzelten. Bis die Stadt leise wurde. Und als die ersten Vögel zwitscherten, wusste er: Er war erwacht.

Nicht durch Jahre der Meditation. Nicht durch Gebete oder Pilgerreisen. Nicht durch einen Meister, der ihm die Wahrheit zuflüsterte. Sondern durch eine einzige, klare Frage, die wie ein Blitz aus dem Nichts kam: „Wer ist eigentlich dieser Elias?“ Und die Antwort war nicht ein Wort. Es war ein Verschwinden. Das Verschwinden des „Ich“ – und das Auftauchen des Unendlichen.

In den Tagen danach veränderte sich alles – und doch blieb alles gleich. Er kündigte nicht sofort. Er schrie nicht auf dem Marktplatz: „Ich bin erleuchtet!“ Nein. Er blieb still. Aber er sah. Er sah die Angst in den Augen seines Kollegen, der um seine Beförderung fürchtete.

Geschichte Nr. 1 wurde von https://search.brave.com auf die bloße Frage nach dem Erstellen einer Geschichte über das spirituelle Erwachen eines Menschen hin mitgeteilt. Offenbar hat die KI von Brave im literarischen Bereich keine großen Probleme mit der deutschen Spache, vielleicht weil Ursprünge von Brave im deutschen Burda-Konzern liegen. Geschichte Nr. 2 erschien nach bloßem Druck auf den Knopf "Elaborate". Geschichte Nr. 3 nach der Frage nach einer solchen Geschichte in lebhafterem Stil.

KI mischt ja auch deen Videobereich schon ziemlich auf. Ob es in 20 Jahren ganz normal ist, einer Film-KI kurz einige Eckpunkte zu umreißen, wenn einem nichts andere Interessantes einfällt und die einem damit dann individuell einen ganzen Spielfilm oder eine Serie erstellt? Und was Leuten besonders gut gefällt, würde dann vielleicht geteilt und sich so verbreiten wie klassische Filmproduktionen?


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