Bedeutet „einander schriftlich kennenlernen“ auch sich selbst zu begegnen?

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Marsianer
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Re: Bedeutet „einander schriftlich kennenlernen“ auch sich selbst zu begegnen?

Beitragvon Marsianer » Do 9. Feb 2023, 07:05

Agape hat geschrieben:Threadregel: Hier soll es rund um das schriftliche Kennenlernen im Jakobgut gehen.

Dies hier ist ja das Unterforum für Threads mit speziellen Regeln, Agape wünschte sich zu diesem hier das Zitierte.

Daher wäre es wohl besser für genauere Gespräche über deine spirituelle Wahrnehmung wenn es dir geeignet ist hier weiterzumachen viewtopic.php?f=2&t=188 oder wahlweise einen neuen Thread dazu zu eröffnen (kannst du selbst tun).
Da bin ich im Lobpreis und Gespräch mit der Höchsten Persönlichkeit Gottes und Seiner Gefährten. - das verstehe ich unter 'meditativ'.

Soziale Gemeinschaft läuft ja parallel - im Miteinander. Es gilt, alles wahrzunehmen, natürlich. Und alles zu klären etc., natürlich.

Herausfallen aus der 24/7 Meditation ist, falls ich bei meinem Tun und Sprechen meine Beziehung mit Ihm/Ihnen ' vergesse', und somit sich 2 'verlorene' Seelen aneinander krallen.
Falls ich fest bleibe in meiner ewiglichen Beziehung, dann weiß ich : mein Lieben (starke Anhaftung) gehört der Gottschaft. - und allen andern gehört meine Zuneigung ( wäre wieder ein Thema für sich). D. h., 'Sei zugeneigt zu deinen Mitmenschen - aber nicht angehaftet.'

Folgere ich daraus richtig, daß du eigentlich keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen "sozialer" und "meditativer" Gemeinschaft siehst? Eher einen, ob du persönlich für dich "fest bleibst" oder nicht? Ist das etwas, das mit Anstrengungen deinerseits verbunden wäre?

"Alles klären" bezieht sich für dich "nur" auf den Bereich "sozialen Miteinanders" und deren Themen? Oder von allem, da alles darin Thema wäre, was einen Beteiligten bewegen würde?

Agape
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Re: Bedeutet „einander schriftlich kennenlernen“ auch sich selbst zu begegnen?

Beitragvon Agape » Do 9. Feb 2023, 16:24

Hari-mohini dd hat geschrieben:Mein Verständnis bisher bzgl. schriftl. Kommunikation (und, obwohl nicht zwingend, aber in natürlicher Folge, in Verbindung mit den Interessen eines sogenannten Odariers):
- Es geht um Introspektion und Austausch durch Auseinandersetzung (im Sinne von 'Zusammensetzung').

Was meinst Du mit „Zusammensetzung“? Womit würde sich beispielsweise „auseinandergesetzt werden“?

- Es geht um Frieden finden mit sich, Gott, und der Welt - durch Betrachten, Fragen, Akzeptanz, Erkennen.

Würde dabei eher von einem inneren Zustand ausgegangen werden, der noch keinen Frieden gefunden hätte? Inwiefern liesse sich dieser mit Schriftkommunikation in Verbindung bringen?

- Den Odariern (ihre Existenz höre ich mit Freuden, und das Wort zum ersten Mal) geht es, soweit ich das bisher erfaßt habe, um Wertschätzen und Erkennen der Wahrheiten und des eigenen Ergreifens/ Beschreitens.

Oadische Kultur legt auch viel Wert auf „echte“ Begegnung mit anderen Seelenwesen. In der Schriftkommunikation fallen im Gegensatz zu mündlicher Kommunikation äussere Einflüsse wie körpersinnliche Wahrnehmung kaum ins Gewicht und erleichtern den rein geistig-seelischen Zugang zu einem Gegenüber, falls so etwas überhaupt angestrebt würde.

Wie sollte Dir begegnet werden, damit Du „Echtheit/Wahrhaftigkeit“ empfindest?

Bzgl. den Wertschätzern der schriftl. Kommunikation (soweit ich das jetzt erfasse) :
..... um Wertschätzen und Erkennen der Wahrheiten und des eigenen Ergreifens/ Beschreitens........UND diese frei zu äußern, ohne Furcht.! Ein Mittel dazu ist die 'langsame' Kommunikation, die schriftliche Kommunikation.

Welche „Wahrheiten“ sprichst Du oben an? Wie würdest Du in der Schriftkommunikation eine fehlende Wertschätzung diesbezüglich erkennen können?

Introspektion und Fragen stellen ist doch wichtig für eine Seele in menschlicher Lebensform...........

Dennoch erkennen dies wohl etliche Menschenseelen nicht und setzen für sich ganz andere Prioritäten. Worauf könnte dies beispielsweise beruhen?

- Es ist, nicht nur, aber auch, ein Übungsfeld für achtsames und offenes Hinhören, um auch zu üben, bei einem 'physischen' Austausch nicht reaktiv zu sprechen, sondern frei und kontemplativ, förderlich/Impuls-gebend nicht nur für den andern, aber auch für seine eigene, neu angeregte, Kontemplation.

Inwiefern könnte dabei auch eine Rolle spielen, dass in der eigenen Seele primär Raum geschaffen werden sollte, damit achtsames, offenes Hinhören überhaupt möglich wäre? Kann so etwas lediglich durch entsprechendes „Üben“ erreicht werden?

-Es geht nicht darum, sich zu bewerben/dem anderen nach dem Sinn zu reden, mit der Hoffnung, geliebt/angenommen zu werden...... wobei man sich/seine Wahrheit ja im selben Moment ja gerade selbst aufgegeben hat.!

Ist damit beispielsweise „Authentizität“ gemeint?

Was könnte eine Seele möglicherweise dazu führen, sich von anderen geliebt und angenommen fühlen zu wollen? Dies zu "benötigen", um sich selbst innerlich zufrieden zu fühlen?

Meine Angst, die ich zwischendurch bemerke, ist, wegen meiner evtl. klugen Worte als Neuling hier, geneidet zu werden. Ja, ist doch interessant, Befürchtungen, auch Freude etc., begegnen zu dürfen - was ohne Austausch jedoch nur in der Ahnung, aber nicht im Spüren, möglich wäre.

Wie würdest Du einem Menschen begegnen, der Dir Neid entgegenbringt? Wäre dies etwas, das Deinem inneren Zufriedensein im Wege stehen könnte?

- Und, wie ich weiter vernehmen darf, trägt die schriftliche Kommunikation dazu bei, seine eigenen 'Behauptungen/Statements' dem Befragen weiterer zur Verfügung zu stellen, was die Reflektion anregt; des Wachsens allerwillen, aber/und um auch Engstirnigkeit, Betriebsblindheit, Härte, Fanatismus etc. evtl. entdecken zu können/dürfen.

Das würde heissen, dass Du jederzeit die Bereitschaft hättest, Deine Aussagen hinterfragen zu lassen?

Bist Du selbst auch jemand, der dies öfters bei anderen tut? Woran würde sich so etwas bei Dir festmachen - was würde als Motivation dahinterstehen, anderen Menschen nicht alles „blind“ glauben zu wollen?
"Schreiben ist der direkte Weg zum Herzen"
http://jakobgut.de/erdnuss.htm

Hari-mohini dd
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Re: Bedeutet „einander schriftlich kennenlernen“ auch sich selbst zu begegnen?

Beitragvon Hari-mohini dd » Fr 10. Feb 2023, 10:14

respektierte Agape,
ich würde gerne zeitnah auf die Kommunikation eingehen. - ich hab jedoch noch Schwierigkeiten mit dem Bedienen des Programms ( zitieren, finden von gegebenen Antworten, Artikel vorwärts rückwärts etc......hahah. Learning by doing, ich habe also noch Hoffnung.
Es ist ja toll, so ein Foren-Portal, mit all seinen Möglichkeiten. Ich muß mich nur ersteinmal darin zurechtfinden....... dabei geschieht es, daß ich auf andere Beiträge meinen Beitrag dazu gebe... also nichts für ungut, ich möchte gern drauf eingehn die Tage. Ich hoffe, ich übersehe nichts.....

einen guten Tag uns allen
LG

Hari-mohini dd
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Re: Bedeutet „einander schriftlich kennenlernen“ auch sich selbst zu begegnen?

Beitragvon Hari-mohini dd » Fr 10. Feb 2023, 10:16

[quote="Hari-mohini dd"]respektierte Agape,
ich würde gerne zeitnah auf die Kommunikation eingehen. - ich hab jedoch noch Schwierigkeiten mit dem Bedienen des Programms ( zitieren, finden von gegebenen Antworten, Artikel vorwärts rückwärts etc......hahah. Learning by doing, ich habe also noch Hoffnung.
Es ist ja toll, so ein Foren-Portal, mit all seinen Möglichkeiten. Ich muß mich nur ersteinmal darin zurechtfinden....... dabei geschieht es, daß ich auf andere Beiträge meinen Beitrag dazu gebe... also nichts für ungut, ich möchte gern drauf eingehn die Tage. Ich hoffe, ich übersehe nichts.....

einen guten Tag uns allen
LG

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Re: Bedeutet „einander schriftlich kennenlernen“ auch sich selbst zu begegnen?

Beitragvon Agape » Fr 10. Feb 2023, 17:47

Hari-mohini dd hat geschrieben:respektierte Agape,

Hallo und herzlich willkommen hier im Forum. :)

ich würde gerne zeitnah auf die Kommunikation eingehen. - ich hab jedoch noch Schwierigkeiten mit dem Bedienen des Programms ( zitieren, finden von gegebenen Antworten, Artikel vorwärts rückwärts etc......hahah. Learning by doing, ich habe also noch Hoffnung.

Ja, lasse Dir ruhig Zeit, um Dich hier zurechtzufinden. Ich freue mich auf Deine Antworten.

LG
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Hari-mohini dd
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Re: Bedeutet „einander schriftlich kennenlernen“ auch sich selbst zu begegnen?

Beitragvon Hari-mohini dd » Sa 11. Feb 2023, 05:01

danke für s Willkommenheißen

LG

Hari-mohini dd
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Re: Bedeutet „einander schriftlich kennenlernen“ auch sich selbst zu begegnen?

Beitragvon Hari-mohini dd » Sa 11. Feb 2023, 06:43

(bin mir nicht sicher, ob es klappt mit den Zitaten, indem ich darunter antworte. Weiter bin ich technisch noch nicht vorgedrungen. Zur Sicherheit mach ich 2 Zeilen Abstand dann.)

Vielen Dank erstmal für deine Gedanken dazu auch.


Agape hat geschrieben:
Hari-mohini dd hat geschrieben:Mein Verständnis bisher bzgl. schriftl. Kommunikation (und, obwohl nicht zwingend, aber in natürlicher Folge, in Verbindung mit den Interessen eines sogenannten Odariers):
- Es geht um Introspektion und Austausch durch Auseinandersetzung (im Sinne von 'Zusammensetzung').

Was meinst Du mit „Zusammensetzung“? Womit würde sich beispielsweise „auseinandergesetzt werden“?


Wasimmer jemand mitteilen möchte, sofern rs auf Intetesse des Gegenübers trifft ( oder auf die Notwendigkeit, auch falls kein Intetesse bestehen würde. - wozu ihr dann die Regel gemacht habt, daß es dann Pflicht wird, zu kommunizieren.


- Es geht um Frieden finden mit sich, Gott, und der Welt - durch Betrachten, Fragen, Akzeptanz, Erkennen.

Würde dabei eher von einem inneren Zustand ausgegangen werden, der noch keinen Frieden gefunden hätte? Inwiefern liesse sich dieser mit Schriftkommunikation in Verbindung bringen?


innerer Zustand bedeutet ja, ' mit sich, bzw. IN sich' - egal in welchem Stadium.


- Den Odariern (ihre Existenz höre ich mit Freuden, und das Wort zum ersten Mal) geht es, soweit ich das bisher erfaßt habe, um Wertschätzen und Erkennen der Wahrheiten und des eigenen Ergreifens/ Beschreitens.

Oadische Kultur legt auch viel Wert auf „echte“ Begegnung mit anderen Seelenwesen. In der Schriftkommunikation fallen im Gegensatz zu mündlicher Kommunikation äussere Einflüsse wie körpersinnliche Wahrnehmung kaum ins Gewicht und erleichtern den rein geistig-seelischen Zugang zu einem Gegenüber, falls so etwas überhaupt angestrebt würde.

Wie sollte Dir begegnet werden, damit Du „Echtheit/Wahrhaftigkeit“ empfindest?


Einverstanden erstmal.
Falls man gewillt ist, sich in Demut immer und immer wieder zu üben, ist auch eine mündliche Kommunikation möglich, das gehört zum natürlichen miteinander. Die Erscheinungsweise der Tugend ist, was dann funktioniert. Dazu gibt es ja einige Gesprächesregeln, die man zuvor festlegen kann. Aber ja, ihr habt jetzt den Weg gewählt, sich schriftlich austutauschen. - hat was.

Zum Mitwohnen könnte mir das reichen. - für s gesamte Leben (.also innerhalb eines Monats zB. aber nicht - deshalb lade ich sowieso zu Gesprächskreisen ein via Zoom, stets auf den Grundlagen der transzendentalen (aus der ewigen Heimat herabgereichte Bhakti-Schriften.)


Bzgl. den Wertschätzern der schriftl. Kommunikation (soweit ich das jetzt erfasse) :
..... um Wertschätzen und Erkennen der Wahrheiten und des eigenen Ergreifens/ Beschreitens........UND diese frei zu äußern, ohne Furcht.! Ein Mittel dazu ist die 'langsame' Kommunikation, die schriftliche Kommunikation.

Welche „Wahrheiten“ sprichst Du oben an? Wie würdest Du in der Schriftkommunikation eine fehlende Wertschätzung diesbezüglich erkennen können?


ich beziehe mich hier auf die relative Wahrheit des Einzelnen, wie er/sie etwas erlebt und empfindet,
sowie auf die Wahrheit vom Absoluten, dem Reich Gottes ( das in den Bhakti-Schriften eindrücklich und ausführlich beschrieben wird. - das ist die hervorragende Eigenschaft allen anderen religiösen Schriften gegenüber)

Unsachlichkeit zB. oder Unfreundlichkeit wäre eine fehlende Wertschätzung. Man kann ja komplett anderer Auffassung und Erlebens sein, das ist nicht das Problem


Introspektion und Fragen stellen ist doch wichtig für eine Seele in menschlicher Lebensform...........

Dennoch erkennen dies wohl etliche Menschenseelen nicht und setzen für sich ganz andere Prioritäten. Worauf könnte dies beispielsweise beruhen?


Es gibt in der materiellen Welt die 3 Eigenschaften der materiellen Natur. Das sind Tugend, Leidenschaft, und Ignoranz. Und sie treten auch stets gemischt auf.
(siehe BG_Kap.17: Die verschiedenen Arten des Vertrauens)
https://www.nama-seva.de/p/bhakti-shastra.html?m=1
Das hat den entscheidenden Einfluß.

Darüberhinaus gibt es noch die 'reine Tugend', was bedeutet, vollkommen spirituelles Bewusstsein, also transzendentales Bewußtsein, und dementsprechend vollkommener liebender Dienst zur Gottschaft, und Segen-spendend für alle bedingten Seelen.
Das findet man allein bei den direkten Gefährten des Herrn.
http://www.jaygurudev.de/p/blog-page_17.html?m=1
hier aufgeführt bzgl. der jüngsten Zeit, also up to date.


- Es ist, nicht nur, aber auch, ein Übungsfeld für achtsames und offenes Hinhören, um auch zu üben, bei einem 'physischen' Austausch nicht reaktiv zu sprechen, sondern frei und kontemplativ, förderlich/Impuls-gebend nicht nur für den andern, aber auch für seine eigene, neu angeregte, Kontemplation.

Inwiefern könnte dabei auch eine Rolle spielen, dass in der eigenen Seele primär Raum geschaffen werden sollte, damit achtsames, offenes Hinhören überhaupt möglich wäre? Kann so etwas lediglich durch entsprechendes „Üben“ erreicht werden?


Müssen wir nicht alles üben im Leben.? Raum schaffen im eigenem Herzen, all das geschieht doch parallel zu allem anderen im Leben und durch das Leben, nicht wahr ?
(Falls du dich an dem Wort. 'üben' störst...... im englischen nennen sie es. ' to practise', also ' praktizieren', sprich: tun, ausüben, ausführen)


-Es geht nicht darum, sich zu bewerben/dem anderen nach dem Sinn zu reden, mit der Hoffnung, geliebt/angenommen zu werden...... wobei man sich/seine Wahrheit ja im selben Moment ja gerade selbst aufgegeben hat.!

Ist damit beispielsweise „Authentizität“ gemeint?

Was könnte eine Seele möglicherweise dazu führen, sich von anderen geliebt und angenommen fühlen zu wollen? Dies zu "benötigen", um sich selbst innerlich zufrieden zu fühlen?


Authentizität, genau. Was würde sonst noch in Frage kommen.? .....

Die Seele ist ewiglich geliebt von der Liebe in Person, Gott, auch bekannt unter Bhagavan Sri Krsna, der Allanziehende. ( Durch Liebe und Lieben)
In dieser dumpfen Welt mamgelt es jedem. Der Mangel ist zwingend erstmal. Wer sich Gott zuwendet, erfährt zum erstenmal eine andere Art von Zuneigung. Sie ist bedingungslos.

Umso mehr bin ich interessiert daran, IHN und Seine gesamte Gottschaft tatsächlich in Person begegnen zu wollen. - das war mein Stoßgebet....

Tatsächlich getraue ich mich noch weiter als nur zufrieden zu fühlen. - ich möchte mich selig fühlen.
Die Bhakti-Schriften sprechen von ewig ansteigender Glückseligkeit ( und ich konnte ind kann das bei den 3 transzendentalen Botschaftern, die ich persönlich treffen durfte, erkennen)


Meine Angst, die ich zwischendurch bemerke, ist, wegen meiner evtl. klugen Worte als Neuling hier, geneidet zu werden. Ja, ist doch interessant, Befürchtungen, auch Freude etc., begegnen zu dürfen - was ohne Austausch jedoch nur in der Ahnung, aber nicht im Spüren, möglich wäre.

Wie würdest Du einem Menschen begegnen, der Dir Neid entgegenbringt? Wäre dies etwas, das Deinem inneren Zufriedensein im Wege stehen könnte?


Es gibt ja mehrere Schichten im Innern. An der Oberfläche kratzt mich sowas schob erstmal.
Jedoch sibd wur alle nicht frei von Neid. Tatsächlich begegnet man dem innewohnenden Neid durch den Bhakti-Yoga Prozess erst richtig. (zuvor war das alles nich mit Honig ums Maul verschleiert.)
So bekommt man aber auch Verständnis und Mitgefühl mit dem Gegenüber. Entsprechend den eigenen Kapazitäten kann man dann damit mehr oder weniger irritiert damit umgehn.- um sich dann primär sowieso wieder aufs Eigentliche zu konzentrieren, meiner persönlichen Beziehung zu Guru und Gott, der Liebe in Person.


- Und, wie ich weiter vernehmen darf, trägt die schriftliche Kommunikation dazu bei, seine eigenen 'Behauptungen/Statements' dem Befragen weiterer zur Verfügung zu stellen, was die Reflektion anregt; des Wachsens allerwillen, aber/und um auch Engstirnigkeit, Betriebsblindheit, Härte, Fanatismus etc. evtl. entdecken zu können/dürfen.

Das würde heissen, dass Du jederzeit die Bereitschaft hättest, Deine Aussagen hinterfragen zu lassen?

Bist Du selbst auch jemand, der dies öfters bei anderen tut? Woran würde sich so etwas bei Dir festmachen - was würde als Motivation dahinterstehen, anderen Menschen nicht alles „blind“ glauben zu wollen?


Falls man wachsen will, ist es eine notwendige Bereicherung, sich zu hinterfragen. - angeregt durch einen selbst sowie durch andere.

Der natürliche Instinkt macht das automatisch. Falls Blinde Blinden folgen, fallen beide in den Graben, nicht wahr.?


LG
uns allen noch einen guten Tag

Agape
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Re: Bedeutet „einander schriftlich kennenlernen“ auch sich selbst zu begegnen?

Beitragvon Agape » Sa 11. Feb 2023, 20:41

Hari-mohini dd hat geschrieben:(bin mir nicht sicher, ob es klappt mit den Zitaten, indem ich darunter antworte. Weiter bin ich technisch noch nicht vorgedrungen. Zur Sicherheit mach ich 2 Zeilen Abstand dann.)

Es hat geklappt. :)

Damit zwischen den Zitaten Deine neue Antwort getrennt davon erscheint, kannst Du nach meiner Antwort jeweils /quote in eckiger Klammer einfügen.

Agape hat geschrieben:
Hari-mohini dd hat geschrieben:Was meinst Du mit „Zusammensetzung“? Womit würde sich beispielsweise „auseinandergesetzt werden“?

Wasimmer jemand mitteilen möchte, sofern rs auf Intetesse des Gegenübers trifft ( oder auf die Notwendigkeit, auch falls kein Intetesse bestehen würde. - wozu ihr dann die Regel gemacht habt, daß es dann Pflicht wird, zu kommunizieren.

Ja, diesbezüglich gibt es wohl eine Regel. Jedoch sollte unsere Schriftkommunikation weniger als Regelbefolgung empfunden werden, sondern vielmehr einem eigenen, von Interesse am Gegenüber und Freude geleiteten Bedürfnis entsprechen.

Agape hat geschrieben:
Hari-mohini dd hat geschrieben:Wie sollte Dir begegnet werden, damit Du „Echtheit/Wahrhaftigkeit“ empfindest?

Falls man gewillt ist, sich in Demut immer und immer wieder zu üben, ist auch eine mündliche Kommunikation möglich, das gehört zum natürlichen miteinander. Die Erscheinungsweise der Tugend ist, was dann funktioniert. Dazu gibt es ja einige Gesprächesregeln, die man zuvor festlegen kann. Aber ja, ihr habt jetzt den Weg gewählt, sich schriftlich austutauschen. - hat was. Zum Mitwohnen könnte mir das reichen.

Hm - dies liest sich für mich so, als würdest Du diesem Weg eher etwas skeptisch gegenüberstehen?

Agape hat geschrieben:
Hari-mohini dd hat geschrieben:Inwiefern könnte dabei auch eine Rolle spielen, dass in der eigenen Seele primär Raum geschaffen werden sollte, damit achtsames, offenes Hinhören überhaupt möglich wäre? Kann so etwas lediglich durch entsprechendes „Üben“ erreicht werden?

Müssen wir nicht alles üben im Leben.?

Irdische Angelegenheiten/Fertigkeiten "müssen" zwangsläufig oft geübt werden, wobei solches Üben bei mir meistens nicht sehr erfolgreich gewesen war. Gemäss meiner persönlichen Erfahrung kommt es aber bei geistigen/spirituellen Dingen weniger auf Übung, sondern viel stärker auf Leichtigkeit, Freude und ein von Liebe angetriebenes Wollen im Herzen an.

Raum schaffen im eigenem Herzen, all das geschieht doch parallel zu allem anderen im Leben und durch das Leben, nicht wahr ?

Um für etwas Raum zu schaffen, braucht es Erkennen, Einsicht und den Willen, sich geistig neu zu orientieren und dabei alte Verhaltensmuster (z.B. Konditionierungen), welche sich über die Seele gelegt haben und belastend auf sie einwirkten, loszulassen. Meiner Ansicht nach geschieht so etwas nicht ohne unsere bewusste Entscheidung.

Agape hat geschrieben:
Hari-mohini dd hat geschrieben:Was könnte eine Seele möglicherweise dazu führen, sich von anderen geliebt und angenommen fühlen zu wollen? Dies zu "benötigen", um sich selbst innerlich zufrieden zu fühlen?

Die Seele ist ewiglich geliebt von der Liebe in Person, Gott, auch bekannt unter Bhagavan Sri Krsna, der Allanziehende. ( Durch Liebe und Lieben)
In dieser dumpfen Welt mamgelt es jedem. Der Mangel ist zwingend erstmal. Wer sich Gott zuwendet, erfährt zum erstenmal eine andere Art von Zuneigung. Sie ist bedingungslos.

Ja. In meiner Frage oben ging es eigentlich um eine Seele, die genau diese Zuwendung zu Gott und seine bedingungslose Liebe wohl noch nicht wirklich selbst erfährt und ersatzweise bei anderen Menschen danach sucht.

Agape hat geschrieben:
Hari-mohini dd hat geschrieben:Wie würdest Du einem Menschen begegnen, der Dir Neid entgegenbringt? Wäre dies etwas, das Deinem inneren Zufriedensein im Wege stehen könnte?

Jedoch sibd wur alle nicht frei von Neid.

Ich bezweifle eher, ob dies so pauschal gesehen werden kann. Neid bedeutet im Christentum eine Eigenschaft des "Fleisches" und steht hinter einer finsteren Gesinnung, wobei diese graduell und nicht absolut verstanden werden sollte.

Hierzu gibt es offenbar unterschiedliche weltanschauliche Auffassungen, welche ich jedoch im Rahmen des vorliegenden Threads nicht weiter vertiefen möchte.

Agape hat geschrieben:
Hari-mohini dd hat geschrieben:Das würde heissen, dass Du jederzeit die Bereitschaft hättest, Deine Aussagen hinterfragen zu lassen?

Falls man wachsen will, ist es eine notwendige Bereicherung, sich zu hinterfragen. - angeregt durch einen selbst sowie durch andere.

Ja.
"Schreiben ist der direkte Weg zum Herzen"
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Marsianer
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Re: Bedeutet „einander schriftlich kennenlernen“ auch sich selbst zu begegnen?

Beitragvon Marsianer » So 12. Feb 2023, 00:21

Agape hat geschrieben:
Hari-mohini dd hat geschrieben:Falls man gewillt ist, sich in Demut immer und immer wieder zu üben, ist auch eine mündliche Kommunikation möglich, das gehört zum natürlichen miteinander. Die Erscheinungsweise der Tugend ist, was dann funktioniert. Dazu gibt es ja einige Gesprächesregeln, die man zuvor festlegen kann. Aber ja, ihr habt jetzt den Weg gewählt, sich schriftlich austutauschen. - hat was. Zum Mitwohnen könnte mir das reichen.

Hm - dies liest sich für mich so, als würdest Du diesem Weg eher etwas skeptisch gegenüberstehen?

Ja, wobei auch spannend sein könnte dies zu betrachten, nachdem eine weitere Aussage hinzugezogen würde.
Hari-mohini dd hat geschrieben:Tatsächlich getraue ich mich noch weiter als nur zufrieden zu fühlen. - ich möchte mich selig fühlen.

Würde Seligkeit "natürlich" zu nennen sein?
Hl. Johannes vom Kreuz, Empor den Karmelberg, 2.11 hat geschrieben:1 Die ersten Erkenntnisse, die wir im vorigen Kapitel anführten, sind solche, die dem Verstan-
de auf natürlichem Wege zukommen. Wir haben sie schon im ersten Buche besprochen, als wir die
Seele in die Nacht der Sinne einführten; wir kommen hier nicht mehr darauf zurück, da wir die See-
le dort ihretwegen schon hinreichend belehrt haben. In diesem Kapitel sind jene Erkenntnisse und
Wahrnehmungen zu behandeln, die dem Verstande übernatürlich durch die äußeren leiblichen Sinne
zukommen, als da sind: Gesicht, Gehör, Geruch, Geschmack, Gefühl. Durch alle diese können religiösen
Menschen übernatürliche Vorgänge und Dinge aufscheinen, und solches pflegt tatsächlich zu gesche-
hen.

Agape
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Re: Bedeutet „einander schriftlich kennenlernen“ auch sich selbst zu begegnen?

Beitragvon Agape » So 12. Feb 2023, 12:16

Leider habe ich in meiner ersten Antwort nicht korrekt zitiert (Zuordnung der Zitate vertauscht). Deshalb erfolgt hier eine diesbezügliche Korrekturversion:

Hari-mohini dd hat geschrieben:(bin mir nicht sicher, ob es klappt mit den Zitaten, indem ich darunter antworte. Weiter bin ich technisch noch nicht vorgedrungen. Zur Sicherheit mach ich 2 Zeilen Abstand dann.)

Es hat geklappt. :)

Damit zwischen den Zitaten Deine neue Antwort getrennt davon erscheint, kannst Du nach meiner Antwort jeweils /quote in eckiger Klammer einfügen.

Hari-mohini dd hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Was meinst Du mit „Zusammensetzung“? Womit würde sich beispielsweise „auseinandergesetzt werden“?

Wasimmer jemand mitteilen möchte, sofern rs auf Intetesse des Gegenübers trifft ( oder auf die Notwendigkeit, auch falls kein Intetesse bestehen würde. - wozu ihr dann die Regel gemacht habt, daß es dann Pflicht wird, zu kommunizieren.

Ja, diesbezüglich gibt es wohl eine Regel. Jedoch sollte unsere Schriftkommunikation weniger als Regelbefolgung empfunden werden, sondern vielmehr einem eigenen, von Interesse am Gegenüber und Freude geleiteten Bedürfnis entsprechen.

Hari-mohini dd hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Wie sollte Dir begegnet werden, damit Du „Echtheit/Wahrhaftigkeit“ empfindest?

Falls man gewillt ist, sich in Demut immer und immer wieder zu üben, ist auch eine mündliche Kommunikation möglich, das gehört zum natürlichen miteinander. Die Erscheinungsweise der Tugend ist, was dann funktioniert. Dazu gibt es ja einige Gesprächesregeln, die man zuvor festlegen kann. Aber ja, ihr habt jetzt den Weg gewählt, sich schriftlich austutauschen. - hat was. Zum Mitwohnen könnte mir das reichen.

Hm - dies liest sich für mich so, als würdest Du diesem Weg eher etwas skeptisch gegenüberstehen?

Hari-mohini dd hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Inwiefern könnte dabei auch eine Rolle spielen, dass in der eigenen Seele primär Raum geschaffen werden sollte, damit achtsames, offenes Hinhören überhaupt möglich wäre? Kann so etwas lediglich durch entsprechendes „Üben“ erreicht werden?

Müssen wir nicht alles üben im Leben.?

Irdische Angelegenheiten/Fertigkeiten "müssen" zwangsläufig oft geübt werden, wobei solches Üben bei mir meistens nicht sehr erfolgreich gewesen war. Gemäss meiner persönlichen Erfahrung kommt es aber bei geistigen/spirituellen Dingen weniger auf Übung, sondern viel stärker auf Leichtigkeit, Freude und ein von Liebe angetriebenes Wollen im Herzen an.

Raum schaffen im eigenem Herzen, all das geschieht doch parallel zu allem anderen im Leben und durch das Leben, nicht wahr ?

Um für etwas Raum zu schaffen, braucht es Erkennen, Einsicht und den Willen, sich geistig neu zu orientieren und dabei alte Verhaltensmuster (z.B. Konditionierungen), welche sich über die Seele gelegt haben und belastend auf sie einwirkten, loszulassen. Meiner Ansicht nach geschieht so etwas nicht ohne unsere bewusste Entscheidung.

Hari-mohini dd hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Was könnte eine Seele möglicherweise dazu führen, sich von anderen geliebt und angenommen fühlen zu wollen? Dies zu "benötigen", um sich selbst innerlich zufrieden zu fühlen?

Die Seele ist ewiglich geliebt von der Liebe in Person, Gott, auch bekannt unter Bhagavan Sri Krsna, der Allanziehende. ( Durch Liebe und Lieben)
In dieser dumpfen Welt mamgelt es jedem. Der Mangel ist zwingend erstmal. Wer sich Gott zuwendet, erfährt zum erstenmal eine andere Art von Zuneigung. Sie ist bedingungslos.

Ja. In meiner Frage oben ging es eigentlich um eine Seele, die genau diese Zuwendung zu Gott und seine bedingungslose Liebe wohl noch nicht wirklich selbst erfährt und ersatzweise bei anderen Menschen danach sucht.

Hari-mohini dd hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Wie würdest Du einem Menschen begegnen, der Dir Neid entgegenbringt? Wäre dies etwas, das Deinem inneren Zufriedensein im Wege stehen könnte?

Jedoch sibd wur alle nicht frei von Neid.

Ich bezweifle eher, ob dies so pauschal gesehen werden kann. Neid bedeutet im Christentum eine Eigenschaft des "Fleisches" und steht hinter einer finsteren Gesinnung, wobei diese graduell und nicht absolut verstanden werden sollte.

Hierzu gibt es offenbar unterschiedliche weltanschauliche Auffassungen, welche ich jedoch im Rahmen des vorliegenden Threads nicht weiter vertiefen möchte.

Hari-mohini dd hat geschrieben:
Agape hat geschrieben:Das würde heissen, dass Du jederzeit die Bereitschaft hättest, Deine Aussagen hinterfragen zu lassen?

Falls man wachsen will, ist es eine notwendige Bereicherung, sich zu hinterfragen. - angeregt durch einen selbst sowie durch andere.

Ja.
"Schreiben ist der direkte Weg zum Herzen"
http://jakobgut.de/erdnuss.htm

Hari-mohini dd
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Re: Bedeutet „einander schriftlich kennenlernen“ auch sich selbst zu begegnen?

Beitragvon Hari-mohini dd » Di 14. Feb 2023, 09:42

Eine Frage an die Bewohner des Jakobgut:

Folgt ihr einem Schweigegelübde. ?

Mir ist bekannt, daß es Personen gibt, die das wollen: sue sprechen nicht Falls sie aber was sagen möchten, schreiben sie es auf einen Zettel. (Speisewünsche z. B, das andere dann besorgen wollen)

Marsianer
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Re: Bedeutet „einander schriftlich kennenlernen“ auch sich selbst zu begegnen?

Beitragvon Marsianer » Di 14. Feb 2023, 10:50

Hari-mohini dd hat geschrieben:Folgt ihr einem Schweigegelübde. ?

Nein, es geht bei unserer Ausrichtung um größere menschliche Nähe zueinander in Schriftkommunikation.
Mir ist bekannt, daß es Personen gibt, die das wollen: sue sprechen nicht Falls sie aber was sagen möchten, schreiben sie es auf einen Zettel. (Speisewünsche z. B, das andere dann besorgen wollen)

Dann wäre Schweigen da offenbar nichts das Kommunizieren entgegenstehen würde.


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