Passport ins Nirwana [03.04.2026]
Der Urheber des MindWalking, Diplom-Psychologe Ulrich Kramer, ist am Karfreitag nach längerer Pause ein weiteres Mal live zu Gast auf CROPfm und wir sprechen über sein aktuelles Buch "Nirvana" und wie man am besten dorthin kommt. Im Buch, welches Ulrich in Romanform unter dem Pseudonym Clemens West verfasst hat, beschreibt er spielerisch und dennoch präzise und anhand realer, wenn auch für den Roman adaptierter, Beispiele aus der gelebten Praxis, was eine Technik wie MindWalking in verhältnismäßig kurzer Zeit bewirken kann, wie diese Ergebnisse erreicht werden und wie sich unser Ursprung, Gegenwart und Zukunft aus der Sicht eines MindWalkers darstellen...
In der Sendung behandeln wir möglichst viele Aspekte, die im Kontext von MindWalking relevant und zugänglich sind. Dazu gehören Konzepte wie vergangene und zukünftige Leben, die Identifikation mit dem Körper und die daraus folgende Angst vor dem Tod, die s.g. "Entschaffung der Welt" und der Ausbruch aus der "Reinkarnationsfalle", die im Kontext des MindWalking eingeordnet werden sollen. Was können Traumatisierungen, die vielleicht lange vor unserer Zeit passiert sind, bewirken und wie kann man sie entschärfen? Welches Bild zeichnen MindWalking Sitzungen von unserer kollektiven Vergangenheit und welche Traumata dramatisieren wir hier auf einer persönlichen und globalen Ebene wieder und wieder? Und auch auf Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer wird Ulrich live eingehen - man darf gespannt sein.
https://www.mindwalking.de
https://cropfm.at/archive/show/nirwanaNotizen
20:00 In Jahrzehnten Mindwalkingsitzungen und -kursen sei laut Kramers Wissen nie Kontakt zu Unterirdischen hergestellt worden, daher suche er Kontakt zu Heinrich Kusch. Wenn Zugänge zugeschüttet worden seien, hätte das doch auch eigentlich Traumata auslösen müssen. Kramer macht auf mich nicht den Eindruck, als hätte er sich da genauer informiert. Denn laut Kusch wären die Unterirdischen ja nicht verschüttet worden, sie würden weiterhin an die Oberfläche teleportieren/kommen können, es würden aber etliche Zugänge verschlossen worden, die dem Adel etc. z.B. zwecks des vormaligen Handels bekannt gewesen seien.
28:00 Ein technisches Mindwalking-Gerät (ähnlich Lügendetektor?) diene der Verifizierung, ob jemand sich "verrannt" habe und deswegen angespannt sei.
33:00 Die Welt bestehe aus Gedankenstoff.
37:00 Gedanken könnten sein, daß man über etwas nachdenke. Gedanken könnten jedoch auch Absichten sein. Konzentration platziere Aufmerksamkeit. Dadurch entstehe z.B. ein telepathischer Vorgang, daß ein anderer mitbekomme, was man gerade im Sinn habe. Das sei dann eine platzierte Energie (Aufmerksamkeit) aufgrund eines Gedankens.
41:00 Mentale Energien würden an Gegenständen aus Materie anhängen. Etwa wenn ein Messer mal für einen Mord verwendet worden sei oder wenn nahe bei Gegenständen heilige Dinge geschehen worden seien. Durch solche Energiepakete würden sich Portale eröffnen können, durch welche man sich in andere Welten begeben könne. Folgend könne ein Mensch anderen Menschen Räume eröffnen, wie es auch in Mindwalkingkursen stattfindet.
48:00 Raumschiffe von Besuchern der Erde würden tatsächlich mit einem Antrieb wie dem Be-here-now-Antrieb aus Kramers neuem Buch reisen. Man sei hier-jetzt und Sekundenbruchteile später woanders hier-jetzt.
54:00 Manche Wesen seien als Entwicklungshelfer zur Erde gekommen aber dann sei irgendwann etwas schiefgegangen mit der Rückerinnerung. Seiner Meinung nach abgeleitet aus Mindwalkingsitzungen beruhe die Transgener-Thematik darauf, daß Seelen, die sonst das eine Geschlecht gehabt hätten, nun in einem Körper mit anderem Geschlecht verkörpert zu sein. Westliche Psychologie befasse sich jedoch nicht mit Reinkarnation. Das Vitalwesen sei körpernäher, das Geistwesen nicht so.
1h:05 Selbst religiöse Gründerfiguren wie die des Gründers des Buddhismus in Tibet seien im neuesten Buch wieder inkarniert, also sei da wohl etwas schiefgegangen mit dem Eingang ins Nirwana ("nichts weht" in Hinblick auf gewisse Dynamik, was aber keinen Stillstand bedeute, das sei Ergebnis des Erfüllens der Aufgaben, zu denen man hier angetreten wäre, es gäbe dann einfach nichts mehr zu tun und zu erleben und das sei dann Nirwana, Scheiden aus dieser Existenz, sich auflösen. Wenn jemand aber denken könne "alles ist so harmonisch und ich bin glücklich" dann sei das noch nicht der Fall). Wenn jemand Lust auf Spiegeleier habe, dann könnte er den Gedanken an Spiegeleier alle Welt um ihn herum aufdrängen und die würden an Spiegeleier denken durch dessen mental-energetisches Feld - das sei Schaffen und Entschaffen. Und unsere ganze Welt bestehe aus soetwas. Und wenn derjenige seine Spiegeleier dann gegessen habe, dann sei Ruhe damit und es gebe kein solches mental-energetisches Feld mehr.
1:15 Sich unter den anderen stellen und einen Raum für den anderen aufmachen, in dem sich vieles lösen könne. Alexandra David Neale (?) habe von 1870-1970 gelebt. Sie habe als eine Art Wandermönchin in den 1910ern Tibet bereist und auch tibetisch sprechen können. Sie beschreibt, wie sie dort zu einer Gelegenheit einen Shaman, einen Schutzgeist, erschaffen habe, was in Tibet ganz normal sei, was sie dann dort gelernt habe. Dazu habe sie sich eine wenig hervorstechende Persönlichkeit ausgedacht, einen dicken und untersetzten Lama, der lustig ausgesehen habe. Nach ein paar Monaten sei dieser fertig gewesen. Dann sei er ihr auch von sich aus erschienen. Auch dritte Personen hätten diesen wahrnehmen können und seien von den Gedanken, die der Schutzgeist bei sich trug, beeinflußt worden. Er sei auf ihren Reisen immer irgendwo bei ihr, was sie dann irgendwann genervt habe. Deswegen löste sie ihn wieder auf, was sechs Monate gedauert habe.
1:20 Die feinstofflichsten Wesen, welche diese Welt erschaffen hätten, seien selbst nicht als Energiepaket erschaffen, sondern herbeizitiert (durch einen gegebenen Auftrag ähnlich z.B. "mach mir einen Kaffee") worden. Zwischen diesem Herbeizitieren und einem Erschaffen wie durch diese Alexandra läge ein großer Unterschied, denn sie habe ein Energiepaket geschaffen. Die Absicht erschaffe dann die Energiepakete. Wir aber seien nicht als ein Energiepaket geschaffen worden, sondern als ein Gedanke, eine Absicht (z.B. "kann mal jemand einen Kaffee machen?"). Wir seien sozusagen lebende Aufträge. Ist der Auftrag erledigt verlöre man seine Wirklichkeit und werde ein Potenzial. Aus diesem Potenzial könne sich später ein neuer Auftrag ergeben.
[Meine Anmerkung: Es gibt aber ja nun sozusagen etliche "Aufträge" in der Geistschöpfung, die nicht enden werden?]
Beispiel eines Firmenchefs: Er gibt den Auftrag eine Glühbirne zu wechseln. Schon springt jemand dorthin und tauscht die Glühbirne aus. Dieser jemand sei dem Chef davor nicht als individuell vorhanden präsent gewesen. Dann gebe der Chef den Auftrag den Hof zu fegen, wieder springt jemand dorthin und erfüllt den Auftrag. Dabei könne aber auch etwas schiefgehen und dieser Feger würde sich dann denken, er gehe mal zu einem nahen Imbiss um Kaffee zu trinken (merkt ja keiner), dort werde er dann von jemandem angequatscht um dann letztendlich in Dubai als Sklavenarbeiter auf einer Baustelle zu landen. So entstehe Karma, weil einer seinem Auftrag nicht gehorsam gewesen sein, sondern sich mit abweichenden Ideen dagegen wandte und damit in eine Inkarnationskette hineingerutscht wäre. Und der Chef sei kein Individuum, sondern ein Bewußtseinszustand.
1:30 Frage an Kramer: Wie werde man sich des Ursprungsauftrages wieder bewußt? Antwort: Er kenne keinen Urauftrag, der zum Schaden anderer gedacht wäre. Wer Frieden stifte, der sei von seinem Urauftrag wohl nicht weit entfernt. Liebend annehmen löse Spannungen auf. Wenn man einen Apfel lange genug liebend ansehe, dann löse dieser sich in seine Bestandteile auf. Das würden jedoch nur wenige fertigbringen. Oder man könne einen Apfel auch so erschaffen wie Alexandra ihren Schutzgeist. Mentale energetische Verdichtung oder Kompression. So funktioniere auch psychische Arbeit. Rudolf Steiner habe gesagt, das Weltall oder die Welt sei gefrorener Geist.
1:37 Nicht "Glaubenssätze", sondern "unverrückbare Tatsachen aus früheren Leben, etwa Gefangensein in einem Verlies bis zum Verhungern") und erlernte Negativität oder Negativprogramm ("Ich komme hier nie wieder raus") würden bewirken können, daß Aufgaben nicht erfüllt würden, etwa anderen Menschen zu helfen, was dann aber nicht gelänge. Diese Tatsachen seien Folge von irgendetwas gewesen, vielleicht habe man sich gutgläubig irgendwelchen Rebellen angeschlossen und die Nachwirkungen in späteren Leben würden aufgelöst werden können, in der Sitzung könne akzeptiert werden, daß man sich so irgendwann ein Negativprogramm geschaffen habe. Solche Negativprogramme würden z.B. dann zu Mißtrauen führen, etwa wenn man ganz billig ein Haus kaufen könne, daß er das dann wegen einem Empfinden "da komme ich nicht mehr raus aus dem Vertrag" nicht tue. Vor allem auch die Akzeptanz der eigenen Verantwortung, wenn man es hinter sich habe, sich lediglich als Opfer zu betrachten. Wenn man z.B. seine Verantwortung für das eigene Leid, und sei sie noch so klein, erkenne und lache und fühle "was war ich doch so blöd" dann löse es sich auf. Danach gehe einem auf, wo man nicht aufgepasst, wo man dazu beigetragen habe, weswegen man in die problematische Situation habe kommen können. Wäre man darüber dann hinweg, würden einem auf einmal Sachen glücken, die einem vorher nicht geglückt seien.
1:46 Christliche Mystiker seien dann verbrannt worden. [Anmerkung: Wenn Kramer sich da zum Christentum, zum NT äußerte, dann wunderte ich mich oft über doch recht fragwürdige und plumpe Ansichten.]
1:53 Reinkarnation mache dumm. Die "Pakete" würden immer dicker. Man sei nach dem Tod nicht schlauer als vorher. Wenn man die richtigen Wesen ("Wellnessmassage in einem wohlmeinenden Engelclub") nach dem Tod treffe, dann könne man auch dort "Pakete" auflösen.
1:59 Kramer: Es gebe das Böse und wenn man damit zu tun habe, dann sei man schlecht dran. Ideen, daß der Teufel einen weiterbringen könne, seien lediglich poetische Ideen.
2:04 Höherschwingend sein habe mit innerer Stimmigkeit zu tun? Kramer: Beschreibungen Burkhart Heims seien ihm nicht ganz begreifbar. Für ihn seien jedoch Dichte und Schwingung unterschiedliche Abteilungen. Ein guter Geschichtenerzähler könne seinen Zuhörern intensive Eindrücke eröffnen, das sei dann eine stärkere Dichte. Ein Verstorbener, der nicht verstehe, daß er seinen irdischen Körper abgelegt habe, habe einen dichteren Energiekörper an dem er dranhänge. Es gebe aber auch Verstorbene oder Astralwesen mit recht dünnen Energiekörpern. Hochschwingend sei Freude, etwas weniger hoch sei Zufriedenheit. Sich wehren, Trotz, Wut, Abwehr, Haß seien alles Schwingungsphänomene. Wenn man dichter an die Tante in Australien denke, dann sei die eigene Aufmerksamkeit dort und man sei dann da wo der Körper sei und zugleich in Australien und die Tante rufe dann vielleicht an und sage "ich denke gerade immer wieder an dich".
2:13 Frage: Wie könne man der Lichtfalle entkommen? Kramer: Remote Viewer würden sich etwas anschauen, das sie interessant fänden, ähnlich wie ein Journalist. Bei Mindwalking gehe es um die Auflösung von Spannungsfeldern, weil man damit in Verbindung stehe und davon bedrängt werde. Nach dem Tod sei man irgendwelchen Kräften ausgeliefert wie in einem Ping Pong Spiel. Dann schon vorhandene Absichten seien von großer Bedeutung. Mindwalking-Sitzungen könnten damit vertraut machen, was für problematische Wesen da draußen wirken würden und das könne dann helfen. Man erlerne dann mit solchen Wesen umzugehen.
2:28 Seit der großen Atlantis-Katastrophe würden die Erdenmenschen nicht mehr bewußt in ihre nächste Verkörperung gehen können. Es habe sich jedoch etwas getan. Sitzungsteilnehmer, die nach 1990 geboren worden seien, hätten nach seinem Eindruck eine ganz andere geistige Wachheit als die 35jährigen, die er vor 1990 kennengelernt habe. Heute sei es recht üblich in gewisse indische Ashrams zu reisen, wo die Leute ein anderes Bewußtsein hätten. Man würde also nach Indien fliegen und dann mit der indischen Eisenbahn oder Bussen zum Ashram fahren. Dabei würden einem viele Dinge geschehen können. Die meisten Menschen, wie sie sind geraten in eine Gegend, die man nicht gut kenne und in der einem viel Unvorhergesehenes geschehen könne bevor man zum Ziel gelange. Und so ähnlich sei es auch nach dem Ende einer Verkörperung. Wenn man gutgläubig sei, gerate man schnell in Fallen, man solle sich dann alle Wesen ganz genau anschauen, mit gesundem Mißtrauen vorgehen. Wenn man einen Vorsatz ähnlich eines Therapiewunsches habe, werde man schnell betrogen.
2:39 Stefan Franke: Von einer Lichtfalle zu sprechen sei nach deren Remote Viewing Ergebnissen viel zu vereinfachend dargestellt. Es gebe viele Tunnel, die einen transportieren können würden und darin seien manchmal parasitenartige Wesen, die einen nach vorhandenen Resonanzen befallen und stören können würden. Diese seien jedoch nicht die Erbauer der Tunnel, sie seien manchmal einfach nur darin. Wir seien in der Verkörperung nur ein Funke des eigenen höheren Selbst, hätten zum meisten keinen Zugang. Wenn man dazu mehr Zugang habe, könne einem auch schwerer ein anderes Wesen etwas "aufschwatzen".
2:53 Die Welt werden zusammengehalten durch Spannung. Die Kraft der Liebe bewirke den Zusammenbruch von Spannung. Wer in der Lage sei eine göttliche Liebesdimension zu haben, um den herum blühe und gedeihe alles. Und würden sich die entsprechenden Leute zusammentun, hätte das eine riesige Kraft. Wer am Bestand des Ego festhalte, der langweile sich noch nicht genug.
3:00 Als Geistwesen könne man nicht eingesaugt, in einer Falle gefangen werden, nur als Energiekörper. Ein Geistwesen sei ein immaterielles Wissen, das aber nicht energetisch vorhanden sei. Wo eine Absicht entwickelt wird, etwas unternommen wird, man ein Streben habe, man etwas erreichen wolle, in dem Moment schaffe man eine energetische Präsenz und an der könne man einen packen. Der Energiekörper sei jedoch die eigene ureigenste Substanz und die wolle man wiederhaben, wodurch Bindung entstehe und so weiter. Jede Hypnose funktioniere so. Um den Planeten gebe es dicke Luft, die aus unausgeräumten Bildern bestehe. Wenn man in die hineingerate, sich in diese verstricke, dann ziehe es einen in die nächste Inkarnation.