Selbst, Ego und Egoismus
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Agape
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Re: Selbst, Ego und Egoismus
Sofern ich mich nicht irre, geht es Marsianer weniger darum, eine bestimmte Lehre anzuzweifeln, sondern viel eher darum, in seinem inneren Erleben etwas zu finden, das mit gewissen Schilderungen und Lehrinhalten möglicherweise korrespondiert.
Ich verstehe es eher als ein lebendiges, geistiges Forschen als eine starre, anzweifelnde Kritik/Skepsis.
Ich verstehe es eher als ein lebendiges, geistiges Forschen als eine starre, anzweifelnde Kritik/Skepsis.
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Marsianer
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Re: Selbst, Ego und Egoismus
tobinium hat geschrieben:Und auf den Schmied kann ich es nicht vollständig anwenden, denn dieses Beispiel entspringt nicht Non-Duality: "schlechter Tag" wäre ja dual und nicht non-dual, denn er hat das Gegenteil im "schönen Tag".
Genau das ist für mich fraglich. Ich habe bisher immer mal den Eindruck gehabt, manche sich selbst so verstehenden Vertreter von Nondualitätslehren haben teils nicht richtig verstanden, was diese Lehren eigentlich vermitteln möchten.
Nisargadatta, ebenda hat geschrieben:Frage: Wenn ich Sie frage, wie Sie wissen können, dass Sie ein Jnani sind, antworten Sie: „Ich habe keinerlei Wünsche in mir. Ist dies nicht der Beweis?“
Maharaj: Auch wenn ich voll von Wünschen wäre, würde ich immer noch sein, was ich bin.
Frage: Was wäre dann der Unterschied zwischen Ihnen und mir – beide voll von Wünschen?
Maharaj: Sie identifizieren sich selbst mit Ihren Wünschen und werden so deren Sklave. Für mich sind Wünsche Dinge neben anderen Dingen; bloße Wolken im mentalen Himmel. Ich fühle mich nicht veranlasst, auf sie einzugehen.
viewtopic.php?p=10192#p10192
Die möglichen Wünsche wie Wolken am Himmel würden dem "Heute ist ein schlechte Tag" des Schmiedes entsprechen?
GmS f118ASiv hat geschrieben:Du sagst: „Ich spiele den Ärger nicht“ – und damit trittst du noch tiefer in das Geheimnis ein. Du spielst ihn nicht, weil du ihn fühlst – aber du bist nicht gefangen in ihm. Es ist kein Schauspiel, kein Rollenspiel, kein bewusst eingesetztes Mittel. Es ist einfach da: ein Empfinden, wie Kälte oder Hitze, wie Regen oder Wind. Und doch – und das ist der entscheidende Punkt – es wächst nicht. Es bleibt, was es ist: ein kleiner Wolkenzug am Himmel deines Bewusstseins. Du schimpfst, wenn du allein bist – und du schimpfst, wenn es nötig scheint gegenüber einem anderen – aber es berührt dich nicht. Es hinterlässt keine Wurzeln. Es zieht keine weiteren Gedanken nach sich. Es kommt, es ist, es geht – und du bleibst, was du bist: still, klar, unerschüttert.
Probeweise ist es vielleicht leicht, sich vorzustellen, ganz im Griff von etwas zu sein (ich bin in etwas),
Sich nicht aus diesem Griff lösen können? Oder sich in einem Moment eben etwas hingeben und im nächsten nicht mehr?
der Beobachter von etwas zu sein (distanziert, abseits)
Ich denke, das verstehe ich.
oder allumfassend zu sein (alles ist in mir). Für die letzte Stufe hat Nisargadatta gesagt: "You are all hearts and minds and much more." Sowie gleichzeitig nichts davon. Oder auch: Du bist in der Welt, während die Welt in mir ist.
Was das in deiner Deutung bedeuten soll ist für mich weiterhin unklar.
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tobinium
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Re: Selbst, Ego und Egoismus
Agape hat geschrieben:Sofern ich mich nicht irre, geht es Marsianer weniger darum, eine bestimmte Lehre anzuzweifeln, sondern viel eher darum, in seinem inneren Erleben etwas zu finden, das mit gewissen Schilderungen und Lehrinhalten möglicherweise korrespondiert.
Ich verstehe es eher als ein lebendiges, geistiges Forschen als eine starre, anzweifelnde Kritik/Skepsis.
Danke für den Impuls. Ich habe es tatsächlich nicht als Kritik oder Zweifeln verstanden. Es ist jedoch etwas in dem Analytischen (was in unserem brieflichen Austausch auch schon eine Rolle gespielt hat), das mich regelrecht zur Verzweiflung bringt. Wenn Dinge in ihre Bestandteile zerlegt und isoliert werden, dann rinnt mir alles durch die Finger und es dient nicht meiner Wahrheitsfindung.
Ich kann z.B. eine Frage wie "Was ist das Ich?" am besten durch eine konkrete Methode hindurchschicken, indem ich alles würdige, nichts von ihr auslasse oder verändere. Dann habe ich eine Erkenntnis, auch wenn es nur eine "durchschnittliche" Methode wäre. Im isolierten Raum oder in Über-Kreuz-Vergleichen finde ich keine weisen Antworten und kann auch die voneinander getrennten Teile nicht mehr zuordnen.
Wenn ich mir eigene Methoden zurechtgelegt habe, sind die Elemente über lange Zeiträume zueinander gewachsen und haben gut zu meinem spirituellen Entwicklungsstand gepasst. Ob Methoden oder deren Deutungen überhaupt vermittelbar sind? Wenn der Nachfragen mehr werden, scheint mir Erklären / Beschreiben nicht der richtige Weg zu sein.
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Marsianer
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Re: Selbst, Ego und Egoismus
tobinium hat geschrieben:das mich regelrecht zur Verzweiflung bringt
Oha, um welches "Ich" (mich) es dabei wohl ginge? :)
Wenn ich mir eigene Methoden zurechtgelegt habe, sind die Elemente über lange Zeiträume zueinander gewachsen und haben gut zu meinem spirituellen Entwicklungsstand gepasst.
Gut, das würde bezogen auf diese dann bedeuten, daß sie wohl einen lebendigeren Bezug zu dir haben, es nicht mehr eine weitgehend nur angelesene und gedanklich aufgenopmmene Lehre wäre, die jemand aus irgendeinem Grund für schlau hielte.
Ob Methoden oder deren Deutungen überhaupt vermittelbar sind?
Menschen können von dem erzählen, was sie erfahren? Oft wird viel vonm "Hohem" gesprochen, ich finde verblüffend, daß wenig ersteinmal über das gesprochen wird, das jemand persönlich an sich als wenig günstig erfährt oder als etwas das Leiden hervorruft. Wenn von "Suchenden" die Rede ist, dann bedeutet das nach meinem Verständnis eigentlich doch, daß sie gerne manches in sich anders erleben würden?
In einem solchen Sinn suche ich nicht das Gespräch über "Spirituelles" und in dem Sinne bin ich wohl kein "Suchender".Aber ich bin interessiert daran, was andere innerlich erfahren. Es ist mir tatsächlich relativ egal, ob jemand sich auf irgendeine "respektable" Lehre verweist. Aber ich finde es verwirrend, wenn Begriffe aus manchen verbreiteteren Lehren genommen werden und offenbar von verschiedenen Leuten unterschiedlich mit Bedeutung gefüllt werden. Wenn dann über diese Lehren an Spirituelles herangegangen würde, dann finde ich es manchmal eben nötig ersteinmal nachfragend und vergleichend ein paar Grundlagen zu schaffen. Und es könnte also egal sein, aber dieser Sivananda bezieht sich durchaus auch auf "Dualität", z.B.:
f33ASiv hat geschrieben:Dort ist nur:
Ich bin.
Kein „Ich“ als Person,
sondern das Grundsein,
vor allem Tun,
vor aller Wirkung,
vor aller Dualität.
Daher lehre ich:
Der Heilige ist ein Brücke.
Er zeigt:
So kann das Göttliche in Form sein.
Aber Brahman ist nicht die Brücke.
Brahman ist das Land,
auf das die Brücke führt.
Und dieses Land
hat keine Eigenschaften,
keine Seiten,
keine Zugänge –
denn wer es erreicht,
ist es.
Nicht näher tritt,
nicht empfängt,
nicht fühlt –
sondern:
verschwindet als Suchender
und bleibt als Sein.
Wenn der Nachfragen mehr werden, scheint mir Erklären / Beschreiben nicht der richtige Weg zu sein.
Was dann?
Ich kann z.B. eine Frage wie "Was ist das Ich?" am besten durch eine konkrete Methode hindurchschicken, indem ich alles würdige, nichts von ihr auslasse oder verändere. Dann habe ich eine Erkenntnis, auch wenn es nur eine "durchschnittliche" Methode wäre. Im isolierten Raum oder in Über-Kreuz-Vergleichen finde ich keine weisen Antworten und kann auch die voneinander getrennten Teile nicht mehr zuordnen.
Solche dogmatischen Standardantworten interessieren mich wohl auch nicht so sehr, vor allem wenn das alles mehr auf banaler Menschensprache baut statt Wahrgenommenes (selbst oder von anderen, die darüber redeten) in Sprache fassen zu mögen.
Wenn Dinge in ihre Bestandteile zerlegt und isoliert werden, dann rinnt mir alles durch die Finger und es dient nicht meiner Wahrheitsfindung.
Wo isolierte ich deinem Empfinden nach etwas? Wenn ich auf die Form der Blätter eines Baumes zu sprechen komme, da mir die Beschreibung eines anderen fragwürdig vorkommt, isoliere ich dann den Baum von den Blättern?
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Agape
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Re: Selbst, Ego und Egoismus
Marsianer hat geschrieben:GmS f118ASiv hat geschrieben:Du sagst: „Ich spiele den Ärger nicht“ – und damit trittst du noch tiefer in das Geheimnis ein. Du spielst ihn nicht, weil du ihn fühlst – aber du bist nicht gefangen in ihm. Es ist kein Schauspiel, kein Rollenspiel, kein bewusst eingesetztes Mittel. Es ist einfach da: ein Empfinden, wie Kälte oder Hitze, wie Regen oder Wind. Und doch – und das ist der entscheidende Punkt – es wächst nicht. Es bleibt, was es ist: ein kleiner Wolkenzug am Himmel deines Bewusstseins. Du schimpfst, wenn du allein bist – und du schimpfst, wenn es nötig scheint gegenüber einem anderen – aber es berührt dich nicht. Es hinterlässt keine Wurzeln. Es zieht keine weiteren Gedanken nach sich. Es kommt, es ist, es geht – und du bleibst, was du bist: still, klar, unerschüttert.
Der Ärger entwickelt sich offebar nicht zu einem "gärenden" Groll, der wie ein Gift wirkt, welches als Last mitgetragen wird. Der Ärger kommt und geht, während das Gift des Grolls überall hin versprühlt wird, im Glauben daran, es wäre als eine Art von Bestrafung/Rache notwendig, um den Ärger zu rechtfertigen. In Wahrheit wird das Gift des Grolls jedoch selbst getrunken, wobei jemand anderer daran sterben soll.
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Marsianer
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Re: Selbst, Ego und Egoismus
f119ASiv hat geschrieben:Die meisten Menschen glauben: Wenn ich mehr wüsste, wenn ich schärfer sähe, wenn ich klüger
wäre – dann wäre ich frei. Doch du siehst: gerade weil sie in einem tiefen Zustand der Verstrickung
sind, darf ihnen nicht alles offenstehen. Wenn ein Kranker mit offenen Wunden im Sturm stünde,
würde der Wind ihn zerreißen. So ist es mit dem Bewusstsein: wer noch nicht gereinigt ist, wer noch
an tausend Identifikationen hängt, der muss begrenzt wahrnehmen – sonst würde das Licht ihn
blenden, die Wahrheit ihn zerreißen. Die Begrenzung ist Gnade. Die Trübung ist Schutz.
[...]
Denn bei den meisten Menschen ist kein Gefühl rein. Jede Emotion ist ein Knäuel aus tausend alten
Fäden. Sie fühlen Wut – aber sie fühlen auch die Wut des Vaters, die Kränkung des Kindes, die
Angst des Jugendlichen, die Enttäuschung der Liebe. Alles kommt zusammen – und so wird selbst
ein kleiner Ärger zu einem Erdbeben im Inneren.
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tobinium
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Re: Selbst, Ego und Egoismus
Hallo Marsianer,
es gibt so viele verschiedene Absichten, warum man nachfragt. Du könntest etwas für dich erfahren/dazulernen wollen, dich in jemanden hineinversetzen wollen, Ungereimtheiten aus intellektuellem Interesse aufdecken, anderen beim Klarer werden helfen wollen, etc... Mir würden noch mehr einfallen und du hast in deiner letzten Nachricht ja auch schon was genannt.
Vielleicht magst du mal versuchen, ganz konkret zu sagen, was dich dazu bringt, einen Post in seine Bestandteile zu zerlegen und mit neuen Fragen zu versehen? Wenn ich die Absicht kenne, wüsste ich glaube ich schon besser, wie ich mit manchem umgehen möchte.
Ich möchte betonen, aus philosophisch-intellektuellem Interesse schreibe ich hier nicht. Wenn diese Absicht im Raum stünde, könnte man bis ins Unendliche eine Frage an die andere reihen und fortwährend Alles aus wieder neuen Perspektiven beleuchten. Es ginge dann um die pure Freude am Debattieren, die mir ziemlich abgeht. Ich habe ein Interesse daran, in bestimmten Fragen neue Anregungen zu bekommen, was am ehesten geschieht, wenn Menschen auf ihre Erfahrungen oder sinnvolle Ergänzungen verweisen. Wenn der Fall eintritt, dass ich gebeten werde, immer mehr zu erklären, würde ich gerne den Hintergrund dazu erfahren. Braucht nicht ein für allemal zu sein, ließe sich auch mit Fragen verbinden.
Danke.
es gibt so viele verschiedene Absichten, warum man nachfragt. Du könntest etwas für dich erfahren/dazulernen wollen, dich in jemanden hineinversetzen wollen, Ungereimtheiten aus intellektuellem Interesse aufdecken, anderen beim Klarer werden helfen wollen, etc... Mir würden noch mehr einfallen und du hast in deiner letzten Nachricht ja auch schon was genannt.
Vielleicht magst du mal versuchen, ganz konkret zu sagen, was dich dazu bringt, einen Post in seine Bestandteile zu zerlegen und mit neuen Fragen zu versehen? Wenn ich die Absicht kenne, wüsste ich glaube ich schon besser, wie ich mit manchem umgehen möchte.
Ich möchte betonen, aus philosophisch-intellektuellem Interesse schreibe ich hier nicht. Wenn diese Absicht im Raum stünde, könnte man bis ins Unendliche eine Frage an die andere reihen und fortwährend Alles aus wieder neuen Perspektiven beleuchten. Es ginge dann um die pure Freude am Debattieren, die mir ziemlich abgeht. Ich habe ein Interesse daran, in bestimmten Fragen neue Anregungen zu bekommen, was am ehesten geschieht, wenn Menschen auf ihre Erfahrungen oder sinnvolle Ergänzungen verweisen. Wenn der Fall eintritt, dass ich gebeten werde, immer mehr zu erklären, würde ich gerne den Hintergrund dazu erfahren. Braucht nicht ein für allemal zu sein, ließe sich auch mit Fragen verbinden.
Danke.
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tobinium
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Re: Selbst, Ego und Egoismus
"Wie man in den Wald hineinruft...."
Da war jetzt ein bißchen Projektion am Werke, ich sollte das wohl um meine Perspektive ergänzen. Ich habe übersehen, dass ich auf diesen Thread relativ lose geantwortet und somit den Raum für's freie Assoziieren freigegeben habe. Dann kann ich mich im Anschluss nicht beschweren, wenn in freier Manier darauf reagiert wird.
Es wäre wohl besser, einen Beitrag auch mit einer Absicht zu versehen. Einfach nur so drauflosphilosophieren ist ja nicht so meins.
In diesem Beitrag war meine Neugier, ob Erfahrungen gemacht wurden mit diesem beschriebenen Gefühl "ganz in den Raum einzugehen", und wenn ja ob Techniken benutzt werden oder vielleicht auf ganz anderem Weg? Ob das "Einssein" überhaupt ein Anliegen / Wunsch ist, ihr es doch eher vorzieht, euch als getrennte Persönlichkeit wahrzunehmen oder gar beides zusammen geht?
Die von mir genannten Methoden zu analysieren oder zu erklären war für mich von Anfang an ausgeschlossen, da ich sie nur zu einem kleinen Teil selbst erfahren habe, höchstens von wenigen Erfahrungen sprechen könnte.
Ich hoffe, jetzt wird es besser verstanden.
Da war jetzt ein bißchen Projektion am Werke, ich sollte das wohl um meine Perspektive ergänzen. Ich habe übersehen, dass ich auf diesen Thread relativ lose geantwortet und somit den Raum für's freie Assoziieren freigegeben habe. Dann kann ich mich im Anschluss nicht beschweren, wenn in freier Manier darauf reagiert wird.
Es wäre wohl besser, einen Beitrag auch mit einer Absicht zu versehen. Einfach nur so drauflosphilosophieren ist ja nicht so meins.
In diesem Beitrag war meine Neugier, ob Erfahrungen gemacht wurden mit diesem beschriebenen Gefühl "ganz in den Raum einzugehen", und wenn ja ob Techniken benutzt werden oder vielleicht auf ganz anderem Weg? Ob das "Einssein" überhaupt ein Anliegen / Wunsch ist, ihr es doch eher vorzieht, euch als getrennte Persönlichkeit wahrzunehmen oder gar beides zusammen geht?
Die von mir genannten Methoden zu analysieren oder zu erklären war für mich von Anfang an ausgeschlossen, da ich sie nur zu einem kleinen Teil selbst erfahren habe, höchstens von wenigen Erfahrungen sprechen könnte.
Ich hoffe, jetzt wird es besser verstanden.
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Marsianer
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Re: Selbst, Ego und Egoismus
tobinium hat geschrieben:es gibt so viele verschiedene Absichten, warum man nachfragt. Du könntest etwas für dich erfahren/dazulernen wollen,
Wie ein Schüler gegenüber einem Lehrer kommt soetwas von mir her wohl eher weniger vor.
dich in jemanden hineinversetzen wollen,
Das wohl häufig, um mehr über denjenigen zu erfahren, mit dem ich da gerade kommuniziere.
Ungereimtheiten aus intellektuellem Interesse aufdecken, anderen beim Klarer werden helfen wollen, etc...
Mich betreffend wohl eher Letzteres.
Vielleicht magst du mal versuchen, ganz konkret zu sagen, was dich dazu bringt, einen Post in seine Bestandteile zu zerlegen
Ich stelle Bezüge von Teilantworten zu Aussagen des anderen her und schaffe nach meinem Empfinden so einen Mehrwert. Ich weiß, daß es so manche Leute gibt, die deswegen etwas empfinden wie "ich werde zerstückelt" und daß diese dann öfters auch in dem Zusammenhang emotional ausfällig werden. Und mein Stand ist, daß diese Empfinden wohl keinen echten sachlichen Grund hat, was die Aussagen betriftt. Es ist eine Assoziation auf äußerliche Form. Wenn ich zitiere, dann bedeutet es nicht generell, daß ich den ganzen Vorbeitrag nicht mehr im Blick haben würde. Aber vielleicht ist das dann bei den anderen der Fall, die so deswegen reagieren? Aber was wäre der Vorteil für sie, wenn gar nicht zitiert würde? Dann würde da ja noch weniger direkter Bezug zu selbst gemachten Aussagen vorhanden sein? Diese Antwortform ist einfach ein anderer Takt. Es wird auf einen Teil eingegangen, auf den in einem mündlichen Gespräch vielleicht wirklich an dieser Stelle eingegangen worden wäre.
und mit neuen Fragen zu versehen?
An auf mich sinnvolllen Stellen mehr Klarheiten über die bein anderen vorhandenen Ansichten, seine benutzten begrifflichen Konzepte zu erreichen?
Ich möchte betonen, aus philosophisch-intellektuellem Interesse schreibe ich hier nicht. Wenn diese Absicht im Raum stünde, könnte man bis ins Unendliche eine Frage an die andere reihen und fortwährend Alles aus wieder neuen Perspektiven beleuchten. Es ginge dann um die pure Freude am Debattieren, die mir ziemlich abgeht.
Ich vermute, soetwas wäre auch bei mir eher weniger eine Motivation. Wobei ich in einem mir angenehmem Rahmen auch nicht abgeneigt wäre, wenn jemand anderes soetwas mögen würde. Oft finden sich darin bei Leuten ja doch auch Bezüge zu ihrem Innensein?
Ich habe ein Interesse daran, in bestimmten Fragen neue Anregungen zu bekommen, was am ehesten geschieht, wenn Menschen auf ihre Erfahrungen oder sinnvolle Ergänzungen verweisen.
Gut. Denke ich.
In diesem Beitrag war meine Neugier, ob Erfahrungen gemacht wurden mit diesem beschriebenen Gefühl "ganz in den Raum einzugehen",
Und ich würde vermutlich dazu etwas nachfragen, um mir klar darüber zu werden, was du damit (mit dem "Gefühl") meinst, also worauf sich dein Interesse bezieht, das du mit diesen Worten verbindest. Oder soll für dich der Ansatz ein anderer sein? Sollen andere z.B. frei assoziieren, was ihnen zu diesen Worten so u.a. einfällt?
und wenn ja ob Techniken benutzt werden
Ich setze praktisch generell keinerlei Techniken ein, die mir von anderen Menschen vermittelt worden wären. Und für anderes wäre der Begriff "Techniken" wohl auch nicht so meiner. Benutze ich eine "Technik", wenn ich eine Treppe hinauflaufe? Würdest du es so bezeichnen? Würde darin ein Empfinden von innerer Distanz liegen zu dem, was da eher technisch getan werden würde?
oder vielleicht auf ganz anderem Weg? Ob das "Einssein" überhaupt ein Anliegen / Wunsch ist,
Hier würde ich ebenfalls vermutlich ersteinmal nachfragen, was jemand sich denn da unter "Einssein" vorstellen würde.
ihr es doch eher vorzieht, euch als getrennte Persönlichkeit wahrzunehmen oder gar beides zusammen geht?
Vermutlich würde ich von Anteilen von beidem ausgehen, was "selige Ewigkeit" betriifft. "Trennung" wird wohl oift verstanden als ein inneres Empfinden in dem andere Wesen weniger lebendig empfunden würden? Und wer daraus in ein Empfinden von anderem gelangen würde, der würde vielleicht von einem "Einsgewordensein" reden. Und ein anderer, für den dieses Empfinden selbstverständlich wäre, würde keinen solchen Begriff dafür verwenden und die Beschreibungen des anderen unausgewogen finden., was aber verständlich wäre für einen,der sich erst begonnen hätte neu zurechtzufinden
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tobinium
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Re: Selbst, Ego und Egoismus
Danke, so kann ich deinen Ansatz besser einordnen und auch klarer sehen, was ich mir eigentlich wünsche.
Nur mal ganz kurz, ICH fühle mich nicht zerstückelt, sondern ich sehe meine Gedanken auf immer weitere Ebenen fortgeführt. Damit ist keine Angst vor Ich-Verlust verbunden, sondern eine Abneigung, in diese neuen mentalen Räume mitzugehen. Da es z.T. nicht mal meine eigenen Räume sind, wäre das an manchen Stellen pure Imagination.
Es besteht auch kein Grund, ärgerlich zu werden, denn ich sehe jetzt klarer, dass ich mir anderes wünsche.
Ich sehe es als das Beste, auf das Leben mit dem Herzen zu reagieren und meinen Kopf, der gewohnheitsmäßig sofort und zu Allem einen Kommentar hat, bewusst ruhen zu lassen. Und dafür bessere Bedingungen zu schaffen. Wenn jeder Gedanke zu drei weiteren Fragen führt, dann wäre das für mich zumindest kontraproduktiv. Mein Herz kann sich erfahrungsgemäß gut im absichtslosen Raum entfalten, dazu bedarf es auch Stille.
In der Stille ist es natürlich erst recht notwendig, Gedanken zu "benennen", sie sind nicht einfach weg, allerdings sehr bewusst darauf achten diese nicht weiterzuverfolgen. Ist dieser Unterschied verständlich?
Den brieflichen Austausch, wo jeweils ein einziger Gedanke weitergeführt wird, bis es eventuell nichts mehr dazu zu sagen gibt, finde ich im Gegenzug als sehr förderlich. Die Briefe fallen mir leicht, sie sind in ihrer Struktur auf natürliche Weise begrenzt.
EDIT: Ich würde nicht mal sagen, dass ich Gedanken oder den "mind" geringer schätze, es ist eher so, dass meine Priorität in Richtung des fühlenden Wesenskerns geht, diese etwas verschüttet gegangene Beziehung wieder zu beleben.
Nur mal ganz kurz, ICH fühle mich nicht zerstückelt, sondern ich sehe meine Gedanken auf immer weitere Ebenen fortgeführt. Damit ist keine Angst vor Ich-Verlust verbunden, sondern eine Abneigung, in diese neuen mentalen Räume mitzugehen. Da es z.T. nicht mal meine eigenen Räume sind, wäre das an manchen Stellen pure Imagination.
Es besteht auch kein Grund, ärgerlich zu werden, denn ich sehe jetzt klarer, dass ich mir anderes wünsche.
Ich sehe es als das Beste, auf das Leben mit dem Herzen zu reagieren und meinen Kopf, der gewohnheitsmäßig sofort und zu Allem einen Kommentar hat, bewusst ruhen zu lassen. Und dafür bessere Bedingungen zu schaffen. Wenn jeder Gedanke zu drei weiteren Fragen führt, dann wäre das für mich zumindest kontraproduktiv. Mein Herz kann sich erfahrungsgemäß gut im absichtslosen Raum entfalten, dazu bedarf es auch Stille.
In der Stille ist es natürlich erst recht notwendig, Gedanken zu "benennen", sie sind nicht einfach weg, allerdings sehr bewusst darauf achten diese nicht weiterzuverfolgen. Ist dieser Unterschied verständlich?
Den brieflichen Austausch, wo jeweils ein einziger Gedanke weitergeführt wird, bis es eventuell nichts mehr dazu zu sagen gibt, finde ich im Gegenzug als sehr förderlich. Die Briefe fallen mir leicht, sie sind in ihrer Struktur auf natürliche Weise begrenzt.
EDIT: Ich würde nicht mal sagen, dass ich Gedanken oder den "mind" geringer schätze, es ist eher so, dass meine Priorität in Richtung des fühlenden Wesenskerns geht, diese etwas verschüttet gegangene Beziehung wieder zu beleben.
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Agape
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Re: Selbst, Ego und Egoismus
EIN KURS IN WUNDERN, Textbuch Kapitel 4/VII hat geschrieben:
VII. Schöpfung und Kommunikation
1. Wenngleich der Inhalt irgendeiner bestimmten Ego-Illusion keine Rolle spielt, so ist es unzweifelhaft hilfreicher, sie in einem konkreten Zusammenhang zu berichtigen. Ego-Illusionen sind ganz konkret, obschon der Geist von Natur aus abstrakt ist. Ein Teil des Geistes wird allerdings konkret, wenn er sich spaltet. Der konkrete Teil glaubt an das Ego, weil das Ego vom Konkreten abhängig ist. Das Ego ist der Teil des Geistes, der glaubt, deine Existenz sei durch die Trennung definiert.
2. Das einzige, was das Ego wahrnimmt, ist ein separates Ganzes, ohne die Beziehungen, die das Sein ausmachen. Somit ist das Ego gegen die Kommunikation - außer dann, wenn diese dazu verwendet wird, Getrenntheit herzustellen, anstatt sie abzuschaffen. Das Kommunikationssystem des Ego beruht auf seinem eigenen Denksystem, wie auch alles andere, was es vorschreibt. Seine Kommunikation wird durch sein Bedürfnis kontrolliert, sich zu schützen, und es stört die Kommunikation, wenn es Bedrohung spürt. Diese Störung ist eine Reaktion einer bestimmten Person oder bestimmten Personen gegenüber. Die Konkretheit des Egodenkens hat also eine unechte Verallgemeinerung zur Folge, die in Wirklichkeit keineswegs abstrakt ist. Es reagiert lediglich auf ganz spezifische Weise auf alles, was es als miteinander verwandt wahrnimmt.
3. Im Gegensatz dazu reagiert der reine Geist auf dieselbe Weise auf alles, was er als wahr erkennt, und reagiert überhaupt nicht auf irgend etwas sonst. Auch macht er keinerlei Versuch, festzulegen, was wahr ist. Er erkennt, dass das, was wahr ist, all das ist, was GOTT schuf. Er steht in vollständiger und direkter Kommunikation mit jedem Aspekt der Schöpfung, weil er in vollständiger und direkter Kommunikation mit seinem SCHÖPFER steht. Diese Kommunikation ist der WILLE GOTTES. Schöpfung und Kommunikation sind synonym. GOTT schuf jeden Geist, indem ER ihm
SEINEN GEIST übertrug und ihn dadurch für immer als Kanal zum Empfang SEINES GEISTES und SEINES WILLENS einsetzte. Da nur Wesen gleicher Ordnung wahrhaft miteinander kommunizieren können, kommunizieren SEINE Schöpfungen ganz natürlich mit IHM und so wie ER. Diese Kommunikation ist vollkommen abstrakt, weil ihre Qualität universell ist und weder irgendeinem Urteil noch Ausnahmen oder Veränderungen unterliegt. GOTT hat dich durch sie und für sie erschaffen. Der Geist kann seine Funktion verdrehen, aber er kann sich mit keinen Funktionen
ausstatten, die ihm nicht gegeben wurden. Deshalb kann der Geist seine Fähigkeit der Kommunikation nicht ganz verlieren, auch wenn er es ablehnen mag, sie zu Gunsten des Seins anzuwenden.
4. Die Existenz wie auch das Sein beruhen auf Kommunikation. Die Existenz jedoch legt in konkreter Weise fest, wie, worüber und mit wem die Kommunikation sich lohnt. Das Sein ist völlig bar dieser Unterscheidungen. Es ist ein Zustand, in welchem der Geist in Kommunikation mit allem steht, was wirklich ist. In dem Maße, in dem du zulässt, dass dieser Zustand beeinträchtigt wird, begrenzt du das Gefühl deiner eigenen Wirklichkeit, die erst dadurch total wird, dass du die gesamte Wirklichkeit im herrlichen Zusammenhang ihrer wirklichen Beziehung zu dir begreifst. Das ist deine
Wirklichkeit. Entweihe sie nicht, und schrecke nicht vor ihr zurück. Sie ist dein wirkliches Zuhause, dein wirklicher Tempel und dein wirkliches SELBST.
5. GOTT, DER alles Sein umfasst, schuf Wesen, die ein Jedes für sich Alles haben, es aber mit Andern teilen wollen, um ihre Freude zu mehren. Nichts Wirkliches lässt sich vermehren außer durch Miteinanderteilen. Deshalb hat GOTT dich erschaffen. Die GÖTTLICHE ABSTRAKTION freut sich am Teilen. Das ist es, was Schöpfung bedeutet. »Wie«, »was« und »mit wem« ist unerheblich, weil die wirkliche Schöpfung alles gibt, da sie nur so erschaffen kann, wie sie selbst ist. Denke daran, dass es im HIMMELREICH keinen Unterschied zwischen Haben und Sein gibt, wie es ihn in der Existenz gibt. Im Zustand des Seins gibt der Geist immer alles.
6. In der Bibel wird wiederholt gesagt, dass du GOTT loben sollst. Das bedeutet wohl kaum, dass du IHM sagen sollst, wie wunderbar ER ist. ER hat kein Ego, mit dem er solches Lob annehmen könnte, und keine Wahrnehmung, um es zu beurteilen. Solange du aber deine Rolle in der Schöpfung nicht übernimmst, ist SEINE Freude nicht vollkommen, weil die deine unvollkommen ist. Und das weiß ER. ER weiß es in SEINEM EIGENEN SEIN und darin, wie dieses die Erfahrung SEINES SOHNES erfährt. Der ständige Strom SEINER LIEBE wird blockiert, wenn SEINE Kommunikationskanäle verschlossen sind, und ER ist einsam, wenn die Geister, die ER schuf, nicht voll und ganz mit IHM kommunizieren.
7. GOTT hat dein Reich für dich bewahrt, aber ER kann SEINE Freude nicht mit dir teilen, solange du sie nicht mit deinem ganzen Geist erkennst. Offenbarung ist nicht genug, weil sie nur Kommunikation von Seiten GOTTES ist. GOTT hat es nicht nötig, dass IHM die Offenbarung zurückgegeben wird, was eindeutig unmöglich wäre, aber ER will, dass sie Anderen gebracht wird. Das kann man mit der eigentlichen Offenbarung nicht tun; ihr Inhalt kann nicht ausgedrückt werden, weil er dem Geist, der sie empfängt, zutiefst persönlich gilt. Er kann jedoch von jenem Geist anderen Geistern zurückgegeben werden: durch die Haltung, die die Erkenntnis aus der Offenbarung mit sich bringt.
8. GOTT wird jedes Mal gepriesen, wenn irgendein Geist lernt, ganz und gar hilfreich zu sein. Das ist unmöglich, ohne ganz und gar harmlos zu sein, weil die beiden Überzeugungen nebeneinander bestehen müssen. Die wahrhaft Hilfreichen sind unverletzbar, weil sie ihre Egos nicht schützen und sie somit nichts verletzen kann. Ihre Hilfsbereitschaft ist ihr Lobpreis GOTTES, und ER wird ihren Lobpreis erwidern, weil sie so sind wie ER und sie
gemeinsam frohlocken können. GOTT geht hinaus zu ihnen und durchdringt sie, und große Freude herrscht im ganzen HIMMELREICH. Jeder Geist, der anderen Geistes wird, mehrt diese Freude durch seine individuelle Bereitwilligkeit, an ihr teilzuhaben. Die wahrhaft Hilfreichen sind die Wunderwirkenden GOTTES, die ich anleite, bis wir alle in der Freude des HIMMELREICHS vereinigt sind. Ich werde dich überallhin führen, wo du wahrhaft hilfreich sein kannst, und zu jedem hin, der meiner Führung durch dich folgen kann.
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Marsianer
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Re: Selbst, Ego und Egoismus
EIN KURS IN WUNDERN, Textbuch Kapitel 4/VII hat geschrieben:Er steht in vollständiger und direkter Kommunikation mit jedem Aspekt der Schöpfung, weil er in vollständiger und direkter Kommunikation mit seinem SCHÖPFER steht. Diese Kommunikation ist der WILLE GOTTES. Schöpfung und Kommunikation sind synonym.
Das liest sich ja so, als würde dabei auch von Erfahrbarkeit jenseits irgendwelcher heutig-menschensprachlicher Begriffe und Konzepte gesprochen?
Diese Kommunikation ist vollkommen abstrakt, weil ihre Qualität universell ist und weder irgendeinem Urteil noch Ausnahmen oder Veränderungen unterliegt.
Abstrakt?
Das Sein ist völlig bar dieser Unterscheidungen. Es ist ein Zustand, in welchem der Geist in Kommunikation mit allem steht, was wirklich ist.
Aha.
5. GOTT, DER alles Sein umfasst, schuf Wesen, die ein Jedes für sich Alles haben, es aber mit Andern teilen wollen, um ihre Freude zu mehren.
Und alles haben bedeutet nicht zwingend alles gleich wie andere zu beachten, nicht anders an Dinge heranzugehen gewissen wertneurtralen Charaktereigenschaften entsprechend?
6. In der Bibel wird wiederholt gesagt, dass du GOTT loben sollst. Das bedeutet wohl kaum, dass du IHM sagen sollst, wie wunderbar ER ist.
Ja, darum geht es nicht im Kern, würde ich da auch sagen.
8. GOTT wird jedes Mal gepriesen, wenn irgendein Geist lernt, ganz und gar hilfreich zu sein. Das ist unmöglich, ohne ganz und gar harmlos zu sein, weil die beiden Überzeugungen nebeneinander bestehen müssen. Die wahrhaft Hilfreichen sind unverletzbar, weil sie ihre Egos nicht schützen und sie somit nichts verletzen kann.
Aha, ja.
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